Asyl – oder ich schneide meiner Tochter die Klitoris raus

Symbolbild: shutterstock.com
Afrikaner (Symbolbild: shutterstock.com)

Altötting – Mitte November 2017 wird ein abgelehnter Asylbewerber aus Nigeria bei der Polizeidienststelle in Altötting vorstellig. Dort erzählt der dem diensthabenden Beamten, er würde demnächst seine knapp zwei Jahre alte Tochter beschneiden. Falls seine Frau, die gegen die Beschneidung sei, auf der Wache anrufe, solle der Beamte einfach nicht darauf reagieren und auf keinen Fall zu ihm nach Hause fahren.

In der Wohnung des Asylbewerbers fanden die Beamten dann tatsächlich Utensilien, die man für die barbarische Prozedur benötigt: Rasierklingen sowie diverse Heilkräuter und Heilerde aus Afrika.

In Altötting konnten die Polizisten laut dem Wochenblatt und dem Jugendamt die angeblich geplante Beschneidung des kleinen Mädchens aus Nigeria verhindern. „Angeblich“ deshalb, weil die Drohung einer Beschneidung des eigenen Kindes zunehmend als „Masche“ dient, um nicht ins Heimatland abgeschoben zu werden. Solche Fälle seien in letzter Zeit bundesweit vorgekommen und hätten dort die Verwaltungsgerichte beschäftigt.

Im Fall des schneidwütigen nigerianischen Asylbewerbes hat das Jugendamt dafür plädiert, dass die ebenfalls mit einem negativen Asylbescheid bedachte Mutter einen Asyl-Folgeantrag stellten konnte. (SB)

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