Amnesty schickt „Flüchtlingsgegner“ auf Hypnose-Trip

Foto: Screenshot/Youtube
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„Manchen Menschen fällt es schwer, Flüchtlinge zu akzeptieren. Doch was passiert, wenn sie dasselbe durchmachen müssen?“ das fragt sich Amnesty International und schickt angeblich beliebig ausgewählte Niederländer auf „Hypnose-Reise“.

In einem kurzen Video präsentiert der Amnesty-Ableger Niederlande den Hypnotherapeuten Jos Claus, der fünf Freiwillige auf die Spuren der 29jährigen Marwa schickt. Die junge Frau sei 2015 in die Niederlande geflohen, nachdem eine Missile ihr Haus zerstört habe. Bei dem Angriff sei ihr Bruder und ihre Schwester umgekommen. Danach habe sie sich auf den Höllen-Trip nach Europa begeben, den jetzt die fünf Niederländer unter Hypnose in einem leeren Fabrikgebäude nacherleben dürfen.

Jos Claus schildert seinen Klienten den Raketenangriff – sie verstecken sich unter ihrem Stuhl – den Staub – sie fangen an zu husten und suchen unter Tränen nach den vermissten Geschwistern.

Panik, Heulen, wildes Herumgerenne – so sieht das Erlebnis Flucht aus. Am Ende wird noch die echte Maria präsentiert und alle fallen sich in die Arme. Ende gut alles gut, jetzt gibt es keine Zweifler mehr – die „Refugees are welcome here“-Fraktion hat fünf Mitglieder mehr.

„Through the eyes of a refugee“ heißt das Projekt von Amnesty, das in Zusammenarbeit mit der niederländischen Werbeagentur TBWA/Neboko entstand und jeden, der sich der augenblicklichen „Flüchtlings“-Politik noch standhaft verweigert vom Gegenteil überzeugen soll.

Hier das Machwerk der Refugee-Affinen mit geballter Überzeugungskraft:

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