Zahl weiblicher Führungskräfte in Bundesbehörden wächst weiter

Foto: Durch Vladimir Gjorgiev/Shutterstock
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Berlin – In den obersten Bundesbehörden wächst die Zahl weiblicher Führungskräfte. Das zeigt der Gleichstellungsindex 2017. Mittlerweile sind 35,3 Prozent Frauen in Leitungsfunktionen – gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg um 1,3 Prozentpunkte, teilte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) am Montag mit. In 19 von insgesamt 24 Behörden hat sich der Frauenanteil im vergangenen Jahr erhöht.

Bei den beruflichen Aufstiegen kletterte der Frauenanteil um 4 Prozentpunkte auf 58 Prozent. Seit 2015 ist der Anteil an Frauen in Führungsverantwortung in den obersten Bundesbehörden um 2,7 Prozentpunkte gestiegen. Der Gleichstellungsindex wird vom Statistischen Bundesamt im Auftrag des BMFSFJ erstellt und ist Teil des Gesetzespaketes zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst.

Er misst jährlich die Geschlechteranteile von Führungspositionen in den Bundesbehörden. Die Bundesfamilienministerin Katarina Barley sagte zu den Ergebnissen: „Wir haben viele engagierte und gute Frauen, das muss sich auch noch mehr in den Spitzenpositionen widerspiegeln. Dem öffentlichen Dienst kommt für die Gleichstellung von Frauen und Männern eine Vorbildfunktion zu.“

Das gelte für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Leitungsfunktionen ebenso wie für die Übernahme von Führungsaufgaben in Teilzeit, so die Ministerin. „Von Jahr zu Jahr steigt die Zahl der Frauen in Führungsverantwortung. Der Bund geht in Sachen Gleichstellung mit gutem Beispiel voran, doch können wir auch hier noch besser werden.“ (dts)

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