Weitere Frauen schließen sich „Anti-Kopftuch-Protesten“ an

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Von Fruchtgummi futternden Geschlechtsgenossen verhöhnt: Anti-Kopftuch-Aktivistin in Teheran (Bild: Screenshot)

Iran –Während der Fruchtgummi-Hersteller Katjes mit einem islamkonform bekopftuchten Modell wirbt, riskieren Frauen im Iran ihr Leben dafür, von diesem Gefängnis befreit zu werden.

Die junge Frau, die im Dezember im streng-islamischen Iran ihr muslimisches Kopftuch abnahm, an einem Stock befestigte und so gegen dieses Symbol der Unterdrückung protestierte, wurde für ihren Mut und ihren Willen nach Freiheit von islamischen Schergen eingesperrt.

Nachrichtenagenturen meldeten, dass die mutige junge Frau aus dem Gefängnis frei gekommen sei. Zwischenzeitlich sind jedoch ihrem Beispiel bereits weitere Frauen in der iranischen Hauptstadt gefolgt. Wie die Anti-Kopftuch-Demonstrantin haben mindestens sechs weitere Frauen ähnliche Aktionen durchgeführt:

Nach Angaben von Augenzeugen seien auch die sechs, zunächst nicht identifizierten Frauen, von der Polizei festgenommen worden.

Währendessen haben Firmen wie Katjes und deren leichtfertige, mehrheitlich weibliche Kundschaft kein Problem damit, solchen mutigen Frauen mitten ins Gesicht zu schlagen. Auf unverfrorene Art und Weise wirbt der Fruchtgummihersteller mit dem islamischen Symbol der Unterdrückung (jouwatch berichtete) und wird von seiner grenzdebilen Kundschaft dafür noch beklatscht und durch einen Einkauf belohnt. (SB)

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