Clinton-Lauschangriff gegen Trump „wie aus der 3. Welt“

Tomi Lahren: "Die Medien werden nicht darüber berichten, weil sie lächerlich aussehen würden" / YouTube

Kampf dem Deep State: Der stellvertretende FBI-Director Andrew McCabe musste am Montag schließlich aufgrund immer neuer Enthüllungen über FBI-Fehlverhalten zurücktreten. Die Republikaner riefen einen Unterschungsausschuss gegen Beamte des FBI und der Justizbehörde ins Leben.

Obama-Mann McCabe hatte die Ermittlungen gegen Hillary Clinton aufgrund von 33,000 illegal gelöschten E-Mails geleitet, die vermutlich Aufschluss über die Verstrickungen zwischen der Außenministerin Clinton und der notorisch korrupten Clinton Foundation gegeben hätten. Dabei versäumte es McCabe zu enthüllen, dass seine Frau Jill McCabe als (erfolglose) demokratische Senatskandidatin in Virginia 2015 eine Spende von $700.000 von Clinton-nahen Kreisen erhalten habe.

Letzte Woche wurde enthüllt, dass zwei FBI-Agenten, die mit der Untersuchung in Trumps unbewiesener Russland-Affäre betraut waren, mehr als 50,000 dienstliche SMSen gelöscht hatten, in denen sie sich angeblich negativ über den Präsidenten und pro-Clinton äußerten. Außerdem hatten die Republiker ein Memo veröffentlicht, in dem beschrieben wird, wie das Obama/Clinton Lager einen Lauschangriff auf die Trump-Kampagne durchgedrückt hat. Geheimdienstliche Lauschangriffe gegen Staatsbürger sind in den USA illegal.

Die konservative TV-Richterin Jeanine Pirro beschrieb den Vorgang als „Etwas, was man in der 3. Welt erwarten würde.“ Reporter Ed Klein hat in seinem Buch „All Out War: The Plot to Destroy Trump“ ausführlich beschrieben, wie die Clinton-Leute die Obama-Justizbehörden bewegt haben, den politischen Gegner zu belauschen.

Pirro hatte bereits im Herbst nach einer „Säuberung“ der Obama-FBI-Leute gerufen, die sich seit einem Jahr gegen ihren Dienstherrn verschworen hätten. Im Februar 2017 hatte Minderheitsführer Chuck Schumer Trump tatsächlich davor gewarnt sich mit den Geheimdiensten anzulegen: „Die haben unzählige Arten, sich an dir zu rächen“, so Schumer. Trump-Anhänger sprechen von einem „Deep State“, den Staat-im-Staat bestehend aus Berufsbeamten und Obama-Leuten, die kein Interesse daran hätten, „den Sumpf trockenzulegen“, wie Trump immer wieder versprochen hatte.

„Die Medien werden nicht darüber berichten, sie würden ja furchtbar aussehen, weil sie sich immer nur auf diese Russland-Verschwörung gestürzt haben“, sagte Kommentatorin Tomi Lahren auf Fox. „Wenn sie tatsächlich mal die Wahrheit berichten würden, würde das Obama mit hineinziehen, Hillary Clinton und Obamas FBI, und das wollen die Medien natürlich nicht. Es würde alles entlarven, was sie im letzten Jahr berichtet haben, und das werden sie nicht zulassen.“

Bisher gingen die einzigen Enthüllungen von Fehlverhalten in Wahlkampf – wie die perverse „Russland-Akte“, die ein britischer Privatdetektiv für die Clinton-Kampagne fabriziert hat – auf das Konto der notorisch korrupten Clintons. Die deutsche Presse berichtete jedoch wie immer darüber, als hätte Trump etwas falsch gemacht: „Nach wiederholten Angriffen durch Trump: FBI-Vize-Chef Andrew McCabe tritt zurück“ titelte der Focus. „Trump und die Republikaner erklären dem FBI den Krieg“, schrieb die ehemals konservative „Die Welt“. Über den Lauschangriff der Clinton-Kampagne gegen Trump berichteten sie immer noch nicht.

 

 

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Collin McMahon ist Autor und Übersetzer. Er schreibt ein Buch über Donald Trump, das im Mai im Antaios Verlag erscheint. Dort können Sie dann die ganze Geschichte erfahren.  Hier kann man ihn unterstützen.

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