Trump #BuhgateARD: Zwischenrufer in Davos waren wohl Journalisten.

Ja, es gab ein großes Gezische unter den ausländischen Journalisten, als Trump folgendes sagte... (Er sprach über die böse und gemeine Presse.)(Screenshot Twitter Twitter Ishaan Taroor)

Wer hat denn nun Trump ausgebuht bei seiner Rede in Davos? Die Frage ging irgendwie unter im ARD-Skandal um laute und noch lautere Töne. Überraschung: Die Buh-Rufer saßen auf den Presseplätzen für ausländische Journalisten.

 Von Volker Kleinophorst

Dass man unter Journalisten heute vielfach meint, Aktivismus sei das Gebot der Berichterstattung „in diesen Zeiten“, begegnet uns ja immer häufiger. Da werden Töne hochgedreht, wie gerade bei Trumps Davos-Rede (jouwatch berichtete), um den gewünschten Effekt zu haben. Wer da gerufen hat, war nicht so wichtig. Ist aber der nächste Skandal in der unappetitlichen Geschichte. Wie Tichys Einblick in „Journalisten buhten in Davos, die ARD drehte die Buh-Töne hoch, andere schrieben nach, aber niemand, wer buhte“ klarstellt: Es waren Journalisten.

Dazu zwei Belege (Also mehr als in jedem Zeitartikel zu Dieter Wedel.): Einen Leserbrief eines Anwesenden und ein Tweet des ebenfalls anwesenden „Washington Post“ Journalisten Ishaan Tharoor, die beide aussagen, die Buhrufe seien von den Plätzen gekommen, auf denen die ausländischen Journalisten saßen.

Tichys Einblick: „Wir finden es jedenfalls ganz altmodisch inakzeptabel, wenn Journalisten ihre eigenen Buhrufe hochtönen und so tun, als wäre es das Saalpublikum gewesen und nicht die Berichterstatter. Früher hätten Journalisten nie mitgeklatscht oder gebuht.“

 Dem kann ich mich nur anschließen.

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