Thomas Gottschalk im Shit: Tweet nicht witzig?

Foto: Durch DanielW/Shutterstock
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Thomas Gottschalk hat es noch nicht begriffen. Es ist ein “Toxic white male“ eine giftiger weißer Mann. Vorbei die Zeiten als Pausenclown der Republik. Statt dessen: Rassisten-Thomas halt’s Maul.

 Von Volker Kleinophorst

Mir fällt niemand ein, der in Deutschland lange Jahre eine derartige Narrenfreiheit genoss, wie Thomas Gottschalk. Auch flache und peinliche Scherze, die meist nicht so meins waren, wurden ihm nachgesehen. Doch auch ein Gottschalk muss begreifen, das war einmal. Jetzt regiert der Gesinnungsterror und der kann aus jedem Witz einen Shitstorm basteln.

Thomas Gottschalk hatte am Samstag unter „Herbstblond“ einen flachen Witz getwittert, wie die Berliner Zeitung unter „Wie ein missglückter Witz Thomas Gottschalk Ärger einbringt“ berichtet und damit das Erregometer der Dauerbeleidigten befeuert:

Hab meine DNA aufschlüsseln lassen. Afrika war ja klar. Aber über 50% Prozent Osteuropäer! Deswegen hab ich als Kind so geklaut.

Kein Witz, der nicht irgendwem nicht passt. Das ist nicht komisch. (Bild. Screenshot Twitter)

Nun haben diese Witze rund um Osteuropäer und ihren Anteil an der Kriminalitätsstatistik zwar einen langen Bart, aber wie bekloppt muss man sein, da schon wieder die Rassismuskeule auszupacken?

  1. Ein Witz funktioniert nur, wenn er einen Funken an Wahrheit enthält. Dieser wird überhöht und bringt einem zum Lachen. Selbst ich habe über solche Geschmacklosigkeiten wie „Was ist ein Mann, der in einer Badewanne liegt, die mit Salzsäure gefüllt ist?
    Ein gelöstes Problem!“ gelacht, als Mann. Ist aber heute bei Social-Warrior-Justice zu viel verlangt.
  2. Rassismus? Die Osteuropäer gehören zur kaukasischen (weißen) Rasse wie wir.

3. Diskriminierung? Harald Schmidt: „Auch Minderheiten haben das Recht verarscht zu werden.“

Wo denn der Funke der Wahrheit in dem Witz von Gottschalk ist? Einfach mal googeln Osteuropäer Diebstahl Statistik.

Wie humorbefreit man diesen Tweet betrachten kann, zeigt mal wieder das Zentralorgan des Flachsinns Huffpost. Während in der Berliner Zeitung (oben verlinkt) steht „Der Empörung steht allerdings auch eine breite Front der Gottschalk-Verteidiger gegenüber“ liest man in der Huffpost: „Sonderlich komisch findet das außer ihm allerdings niemand.“

 Was ich allerdings komisch finde und so richtig Huffpostniveau, was die aus dem Tweet schließen:

 „Gottschalk gibt zu, früher geklaut zu haben.“

Ja wenn man einfach keinen Humor hat, versteht man auch keine Ironie und einfach alles falsch. Egal, Hauptsache Meinungsstark.

 Die Linke, Feminismus und der Islam werden es gemeinsam schaffen, das man zu keinem Thema mehr etwas sagen darf (als weißer Mann schon gar nicht). Keine Musik, kein Humor, kein Widerspruch. Zum Lachen geht man in den Keller. Im Namen der Toleranz.

Thomas Gottschalkt muss wohl begreifen, dass auch für den Pausenclown der Nation heute neue Maßstäbe gelten. Sonst ist er ganz schnalle ein RÄCHTER.

Hoffentlich ist es im egal.

„Missglückter Witz“. So ist es halt. Nicht jeder findet jeden Witz komisch. Manche zünden nicht. Einen Witz, der zu 100% jedem gefällt, den gibt es nicht. Ich mag den:

„Und wie war deine erster Tag in als Kellnerin?“

„Klasse, ich arbeite jetzt an der Zapfhenne.“

Der ist doch ganz sicher auch nicht in Ordnung, oder?

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