Kurz empfängt ersten Staatsgast: Viktor Orbán

Österreich-Ungarn wieder vereint / YouTube

Der neue österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz wird morgen in Wien seinen ersten Staatsgast empfangen: Den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán.

Orbán wird sich parallel auch mit FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache treffen. Zu besprechen wird es genug geben: Kurz und Orbán eint zwar die Ablehnung der von Angela Merkel forcierten illegalen Masseneinwanderung, dafür klagt Österreich gegen den Ausbau des ungarischen AKWs Paks, Ungarn wehrt sich gegen die Kürzung von österreichischer Familienbeihilfe für EU-Ausländer, so oe24.at.

Andreas Schieder, außenpolitischer Sprecher der SPÖ, kritisierte die Einladung Orbáns: „Der ÖVP war es stets wichtig, sich als pro-europäisch darzustellen und damit an Ländern wie Deutschland und Frankreich ausgerichtet zu sein“, so heute.at. Statt populistischer Scharfmacher es brauche es jetzt „ein deutliches Zeichen für ein demokratisches Europa mit einem gemeinsamen europäischen Interesse.“

Bei der Niederösterreich-Wahl am Wochenende hat Kurz‘ ÖVP mit 49,64 Prozent der Stimmen die absolute Mehrheit knapp behauptet (-1,15%). Die SPÖ gewann bei 23,92 Prozent +2,35% dazu, die FPÖ gewann trotz der „Nazi-Lied-Affäre“ um FPÖ-Spitzenkandidat Udo Landbauer  +6,55% dazu und kam mit 14,76% auf Platz drei. Die ehemalige Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bleibt Landesobfrau.

 

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