WirtschaftsWoche: „Merkel hat den ökonomischen Sachverstand eines Grundschülers“

Zuviel Wahrheit in der WirtschaftsWoche? Systemmedien ignorieren. (Bild: Screenshot WirtschaftsWoche Online, Link im Text)

Malcom Schauf, Professor für Unternehmensführung an der FOM – Hochschule für Ökonomie und Management in Düsseldorf, ist der neue Präsident des Bundesverbands Deutscher Volks- und Betriebswirte. In der WirtschaftsWoche gab er ein „VIEL NICHT BEACHTETES“ Interview zu Merkel und Groko.

Ein Interview überschrieben mit „Merkel ist Deutschlands größtes Problem“ führt in den deutschen Propagandamedien nicht gerade zu Euphorie. Und da. wo man nichts entgegenzusetzen hat und die Nazikeule auch nicht passt, bedient man sich einer bereits eingeübten Taktik. Nicht lügen, Lücke reicht doch. Also ignorieren wir das doch einfach. Wer ist schon der Bundesverband der Betriebs- und Volkswirte?

Dabei kann man dort nun wirtschaftspolitisch wirklich mit Sachverstand rechnen. Der Verband vertritt rund 9000 Wirtschaftswissenschaftler und versteht sich als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Praxis. Einige Zitate aus dem ausgesprochen lesenswerten Interview geführt von „WirtschaftsWoche Online“ Redakteur Ferdinand Knauß:

„Die negativen Auswirkungen der Politik Merkels spüren wir jetzt noch nicht. Aber wir werden sie in einigen Jahren schmerzlich spüren. Manche Wähler, habe ich den Eindruck, wollen geradezu belogen werden.

 „Wenn ich mit CDU-Politikern privat spreche, ziehen sie über Merkel her, doch in der Öffentlichkeit hört man von ihnen keinen Ton.“

 „Was Digitalisierung bedeutet, das Ausmaß der Umbrüche haben viele Politiker schlicht noch nicht verstanden.“

„Solange die Konjunktur so brummt wie jetzt, werden die Auswirkungen für Unternehmen gering sein. Aber das wird sich ändern.“

 „Die Transferunion. Ich fürchte, den meisten Deutschen ist überhaupt nicht klar, was das bedeutet. Nämlich die finanzielle Entmachtung der Nationalstaaten in der EU. Für Deutschland wird das sehr teuer. …  Überschuldete Staaten wie Griechenland oder Italien haben gar keine Anreize zu Reformen, wenn sie wissen, dass sie das fehlende Geld ohnehin kriegen.“

 Ein Gefühl der gesellschaftlichen Verantwortung für das Land ist bei heutigen Konzernlenkern nicht weit verbreitet. Die sind international orientiert. Mir sagte neulich noch ein Vorstandschef, für ihn sei das ohnehin nicht so wichtig, was hier gesellschaftlich passiert. Wenn es schlecht läuft, zieht er privat eben weg. Mittelständler sind da anders. Und bei denen herrscht große Ernüchterung, was die Einwanderung angeht.“

 „Natürlich brauchen wir aus ökonomischen Gründen Einwanderung, grundsätzlich egal woher. Aber es kommt auf die Qualifikation an. Ich habe mich schon vor zweieinhalb Jahren sehr gewundert, dass deutsche Unternehmen so euphorisch waren angesichts der Flüchtlingswelle. Es gab überhaupt keine empirischen Gründe dafür. Im Gegenteil.

 „Deutschland schafft es aus vermeintlicher moralischer Verantwortung nicht, ganz klar festzustellen: Humanität ja, aber in Grenzen; wir haben nationale Interessen, unsere Unternehmen haben Interessen, daher gibt es einen ganz klaren Kriterienkatalog für Einwanderer.

 Merkel überfordert mit ihrer Flüchtlingspolitik Deutschland. Der soziale Friede ist daher gefährdet. Und der ist ein wichtiger Standortfaktor. Ich bin gespannt auf die nächste Statistik zum Wanderungssaldo bei Hochqualifizierten. Ich vermute, dass viele von ihnen Deutschland verlassen aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklung. Aus meinem persönlichen Umfeld zumindest höre ich oft von Auswanderungswilligen. Wenn wir die Eliten verlieren, sieht es für Deutschland nicht gut aus.“

 Die Bundeskanzlerin hat den ökonomischen Sachverstand eines Grundschülers. Ihr scheint ja auch überhaupt nicht klar gewesen zu sein, welchen volkswirtschaftlichen Schaden sie mit der plötzlichen Energiewende verursacht hat. Leider sind regierende Politiker für ihre Taten nicht in persönliche Haftung zu nehmen. Ein Geschäftsführer einer GmbH müsste nach solchen Fehlentscheidungen vermutlich ins Gefängnis.

Wundern Sie sich noch, warum man davon weder im Handelsblatt, im Tagesspiegel noch in Springers Gazetten oder in Stern & Co. etwas liest? (VK)

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