Trump-Rede: ARD dreht Buh-Rufe lauter

Foto: Collage
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Das Staatsfernsehen ARD belegt ein weiteres Mal Platz 1 der Propagandasender. Diesmal werden die „Buhrufe“bei der Davos-Rede von US-Präsident Donald Trump einfach lauter gedreht, um dem „Protest“ ein wenig mehr „Größe“ zu verleihen.

Trump sei für seine Äußerung über die „,Hinterhältige, gemeine, bösartige, falsche Presse‘“ ausgebuht worden, verkündete das Merkel-Sprachrohr ARD-Tagesschau auf Twitter.

Daraufhin hagelte Protest von den Zuschauern, die mitbekommen hatten, dass da beim Ton etwas nicht mit rechten Dingen vor sich gegangen war.

„Merkt Ihr noch was? Ihr bestätigt genau das, was Trump Euch allen vorwirft“, schreibt User @neythomas und Kurt Nünlist meinte „Trump wurde beklatscht und kriegte sogar eine Standing Ovation. Armselig wenn Staatssender es nötig haben, ein Video zu bearbeiten.“

Sogar Bild-Chefredakteur Julian Reichelt äußerte sich. Er twitterte direkt an „Tagesschau“-Chefredakteur Kai Gniffke: „Die @tagesschau hilft ein bisschen nach, damit Buh-Rufe gegen Trump lauter und deutlicher zu hören sind. Klare Grenzüberschreitung bei einer Nachrichtensendung, lieber @KaiGniffke. Und schwer vorstellbar, dass Sie dasselbe bei Applaus getan hätten“, so Reichelt.

screenshot Twitter
Buh-Rufe bei Trump-Rede (screenshot Twitter)

Die Tagesschau-Machergaben darauf unumwunden zu: „Wir haben den Ton am Ende tatsächlich etwas lauter gemacht, damit man die Buhrufe hört.“ Doch ARD-Chef Kai Gniffke findet dieses Verhalten nicht manipulativ sondern nennt es völlig zulässig, am Tonregler rumzuschieben.

„Niemand“, so Gniffkes Fazit, „käme hier auf die Idee, dies Manipulation zu nennen, sondern eher journalistische Präzision“, so der 57-Jährige „objektive Qualitätsjournalist“. Ob er das in Zukunft bei Buh-Reden bundesdeutscher Politiker auch so halten wird, ließ er offen. (MS)

 

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