Innenministerium fürchtet Anschläge durch „Reichsbürger“

Foto: Durch Yevhen Prozhyrko/Shutterstock
Waffe oder keine Waffe? (Foto: Durch Yevhen Prozhyrko/Shutterstock)

Berlin – Ablenkungsmanöver oder tatsächliche Gefahr? Das Bundesinnenministerium (BMI) sieht die immer größer werdende „Reichsbürger“-Szene mit großer Sorge. „Aufgrund ihres hohen Personenpotenzials, ihrer Gewaltbereitschaft und ihrer besonderen Affinität zu Waffen geht von Reichsbürgern und Selbstverwaltern ein erhöhtes Gefährdungspotenzial, auch und gerade gegenüber Amts- und Mandatsträgern, aus“, sagte eine Ministeriumssprecherin dem „Handelsblatt“. Das Ministerium nehme die Bedrohung durch dieses Phänomen sehr ernst.

„Zur Durchführung der waffenrechtlichen Zuverlässigkeitsprüfung hat das BMI daher das Bundesamt für Verfassungsschutz sowie das Bundeskriminalamt angewiesen, die Erkenntnisse zu Reichsbürgern und Selbstverwaltern an die zuständigen Waffenbehörden der Länder zu übermitteln.“ Ziel sei es, den Waffenbesitz von „Reichsbürgern“ und „Selbstverwaltern“ zu minimieren. Laut der Sprecherin rechnen derzeit die deutschen Sicherheitsbehörden rund 16.500 Personen der Szene der „Reichsbürger und Selbstverwalter“ zu.

Darunter seien etwa 1.100 Personen mit waffenrechtlichen Erlaubnissen. Wie viele davon dem kleinen Waffenbesitz zuzuordnen sind, wird nicht erzählt (Quelle: dts)

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