Buntesstadt Bonn sagt Multikultifest ab: Salafisten empört!

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Durch das weltoffene und multikultibesoffene Bonn geht plötzlich ein verabscheuungswürdiger Rechtsruck: Die Absage der Stadt für das diesjährige „Kultur- und Begegnungsfest Vielfalt!“ auf dem Markt- und dem Münsterplatz in der Innenstadt, die täglich eine bunte und multikriminelle Vielfalt zu verzeichnen hat, hat am Mittwochabend zu einer Sondersitzung des empörten islamischen Integrationsrats geführt, der einen interfraktionellen Dringlichkeitsantrag stellen will, damit das Fest im Mai oder Juni dieses Jahres noch stattfinden kann. Außerdem soll die Stadt das Fest weiterhin im jährlichen Turnus organisieren und nicht ein privater Veranstalter, wie es die Stadt vorschlägt. Letzten Endes entscheidet der Stadtrat in seiner nächsten Sitzung am Dienstag.

Von Verena B.

Wie der General-Anzeiger heute berichtet, fühlt sich der Forderungs- und Jammer-Integrationsrat überrumpelt: Die meisten Mitglieder erfuhren von der Entscheidung über den Ratsnewsletter, eine gesonderte Information an den Rat erging nicht, wofür sich die islambuckelnde grüne Integrationsbeauftragte Coletta Manemann auch ordnungsgemäß entschuldigte. Sie erklärte gemeinsam mit dem Leiter der Bürgerdienste, Günter Dick, dass der Stadt „das Fest sehr wichtig ist“. Es sei aus Sicht der Verwaltung aber eine Neustrukturierung notwendig. Beide begründeten das mit wachsendem Organisationsaufwand und höheren Sicherheitsauflagen. Mit dem jetzigen Personal sei das nicht zu stemmen, deshalb der Vorschlag, einen professionellen Veranstalter ins Boot zu holen und ihn beratend zu begleiten. Das brauche aber Zeit bis zum nächsten Jahr. Die meisten Ratsmitglieder sprachen sich gegen eine Privatisierung aus. Es gab aber auch Stimmen, die in einem neuen Veranstalter eine mögliche Verbesserung sehen.

Das Fest habe sich in den vergangenen Jahren immer mehr von einem Informationsfest der multikulturellen Vereine hin zu einem Unterhaltungsfest mit Essen und Trinken entwickelt. „Bei einigen informierenden Vereinen führt das zu Unmut, weil sie es immer schwerer haben, sich zu präsentieren. Sie müssen aber bis zum Schluss bleiben, weil fehlende Stände unschöne Lücken reißen“, so Manemann. Es gebe immer wieder Beschwerden.

Moslemischer Integrationsrat weiß wie immer von nix und ist beleidigt

Weiterhin sagte Dick, „dass die weltpolitische Lage zu Veränderungen im Miteinander auf dem Fest geführt hat. Minderheiten seien angegangen worden, und es habe fragwürdige politische Aussagen an den Ständen gegeben.“ Konkreter wurde Dick nicht, da er kein rassistischer Nazi sein möchte. Integrationsmitglied Rene El Saman (Grüne Pest), der von solchen Streitereien im vergangen Jahr nichts mitbekommen hatte, erklärte: „Wenn es tatsächlich solche Sicherheitsbedenken gibt, sollte die Stadt erst recht weiterhin als neutraler Organisator auftreten.“ Der Gremiumsvorsitzende passdeutsche Türke Rahim Öztürker sagte: „Ich habe keine Erkenntnisse von Streitigkeiten.“ Sowohl Gereon Schüller (SPD) als auch Jürgen Repschläger (Mauermörderpartei) hatten in den vergangenen Jahren ein gelungenes und ausgewogenes Fest wahrgenommen. Georg Goetz (CDU) und der bekannte Salafist Moussa Acharki von der islamischen Scharia-BIG-Partei (der mich seinerzeit belogen hatte, als er erzählte, er sei in Deutschland geboren, dabei wurde er in Marokko geboren, worauf ich ihm sagte, er sei kein Deutscher und würde nie einer sein, außerdem hatte er noch nie was von Christenverfolgungen in arabischen Ländern gehört) sprachen von einer wichtigen Feier für die ganze Stadtgesellschaft. „Wenn Sie nicht genug Personal haben, um das Fest weiterhin zu organisieren, müssen Sie sich auch mal wehren“, sagte der linke Herr Repschläger, der seinem Namen alle Ehre macht, zuletzt, als er vor zwei oder drei Jahren den Infostand von PRO NRW und den Ratsherrn Nico Ernst zusammenschlug und dafür verurteilt wurde.

Das Kultur- und Begegnungsfest „Vielfalt!“ gibt es seit 2010. Entstanden ist es aus dem Internationalen Begegnungsfest, das Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes 1993 ins Leben gerufen hatten, und dem Tag der interkulturellen Begegnung. Für Kulturvereine, insbesondere islamische Kulturvereine, ist es eine Plattform, um über ihre Arbeit (Dawa) zu sprechen. Die bekopftuchten Mosleminnen bereiten Essen aus ihrer Heimat (selbstverständlich halal) und generieren aus dem Verkauf Geld für ihre Vereinskasse, ggf. auch für den Bau neuer Moscheen. Auf der Bühne vor dem Alten Rathaus haben die Vereine die Möglichkeit, Musik und Tänze aufzuführen.

Sicher wird sich die Stadt noch dazu überreden lassen, das Kulturfest doch noch durchzuführen, denn alles andere wäre rassistisch und populistisch.

Notizen am Rande

Eine der beiden Familien aus Syrien und dem Irak, die sich am Mittwochabend in der Küche eines Flüchtlingsheims in Bornheim wegen unterschiedlicher Ansichten über die Sauberkeit in den Containern eine Massenschlägerei mit Messern lieferten, hat das Heim noch am selben Abend verlassen, sagte die Sozialdezernentin Alice von Bülow. Die Familie sei in einer anderen Übergangsunterkunft in Bornheim untergebracht worden, wo sie nun auf eine eigene Wohnung warte. Wenn Sie eine haben, melden Sie sich bitte. Sicher werden Sie helle Freude an den neuen Messerfachkräften haben.

Des Weiteren wurde ein polizeibekannter 18-jähriger Messerstecher wieder auf freien Fuß gesetzt, der in der multikriminellen Bonner Innenstadt einen 17-Jährigen mit mehreren Stichen verletzt hatte. Da sowas ständig vorkommt (alles Einzelfälle), ist es nicht weiter erwähnenswert. Es kann auch ein Deutscher gewesen sein, denn Deutsche sind genauso gewalttätig wie geflüchtete Schutzsuchende aus Arabien und Afrika und tragen stets ein Messer bei sich.

Außerdem wird ein „junger Mann mit einer etwas dunkleren Hautfarbe“ gesucht, der sich im Salafisten- und Intensivtäter-Wohlfühl-Stadtteil Tannenbusch am Freitag in der Düne um 7 Uhr früh einer 19-Jährigen im Adamskostüm zeigte. Das soll jetzt schon drei Mal geschehen sein, ohne dass die Polizei vor dem Nackten aus dem Sonnenstudio warnte. Offenbar handelte es sich da wieder mal um eine schützenswerte Minderheit. Es gibt in Bonn keine No-Go-Areas, nur Stadtteile, in die man besser nicht gehen sollte, sagt die Polizei. Wer als Deutsche(r) frühmorgens zur Arbeit muss oder spätabends nach Hause kommt, sollte also besser zu Hause bleiben. Die Arbeit wird inzwischen von den neuen Fachkräften erledigt.

 

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