Nazi-Tweet von KIKA-Moderator interessiert jetzt die Kripo

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KIKA-Moderator David Friedrich - der tödliche Umarmer (Bild: Screenshot)

Wie trüb die Suppe beim öffentlich-rechtlichen Kinderkanal KIKA tatsächlich ist, lässt sich langsam erahnen. Ein Skandal reiht sich an den nächsten und macht den Blick immer klarer auf das hoch politisierte Tun des Zwangsgebühren finanzierten Senders. Nun wurde ein Tweet des KIKA-Moderator David Friedrich ins Blickfeld gerückt. Darin ruft dieser indirekt zur Tötung von Rechten – in seiner Lesart „Nazis“ auf. Die Hamburger Kriminalpolizei wurde nun eingeschaltet.

„Hass und Gewalt helfen nie. Nazis zum Beispiel. Die muss man einfach nur ganz fest umarmen. Ganz lang. Bis sie nicht mehr atmen. #quoteoftheday“ schrieb der smarte KIKA-Moderator und „Poetry-Slamer“ David Friedrich auf seinem Twitteraccount bereit Mitte November des vergangen Jahres. Der ehemalige Student der Iranistik und Islamwissenschaften moderiert – wenn er nicht gerade davon träumt, „Nazis“ ganz fest zu umarmen, bis sie zu atmen aufhören – das KIKA-Formt „Der Kummerkasten“.

Wäre dies auch okay, wenn man Nazis gegen Juden, Muslime, Ausländer, Frauen oder so tauschen würde?

Wie Tag24 berichtet, wurde die Frage aufgeworfen, wie die öffentliche Reaktion aussähe, wenn in einem solchen Tweet andere Gruppen thematisiert würden: „Zählt dies nicht als Bedrohung bzw. Anstiftung oder darf man unter dem Mantel „quoteoftheday“ solche Dinge sagen/schreiben? Wäre dies auch okay, wenn man Nazis gegen Juden, Muslime, Ausländer, Frauen oder so tauschen würde?“

Ebenfalls wurde die Hamburger Polizei befragt, was diese den Inhalt des Tweets bewerten. Die Polizei  zwitscherte zurück: „Wir haben Ihren Hinweis an die Kriminalpolizei zur Prüfung weitergeleitet. Bitte nutzen Sie in Zukunft für Hinweise & Strafanzeigen die Online-Wache (statt Twitter).“

Eine Stellungnahme von KIKA-Verantwortlichen blieb bislang aus. Auf der Facebook-Präsens des Kinderkanals scheint man noch mit dem letzten Skandal zu kämpfen. Denn dort steht seit dem 8. Januar die dünne Rechtfertigung zum Islamverharmloser- und Kuppeleistreifen „Malvina,Diaa und die Liebe“.

„Natürlich bin ich gegen jede Form von Gewalt. Seid nett zueinander.“

Dem KIKA-Moderator David Friedrich mag es im linksdrehenden Köpfchen klar geworden sein, es verboten ist, Menschen – auch wenn man sie nicht mag – solange zu umarmen, bis sie tot sind. Auch darf man andere nicht dazu ermutigen, so etwas zu tun.

Mutmaßlich mit schweißnassen Händchen tippelte der KIKA-Umarmer am Mittwoch auf Twitter: „Satire darf bekanntlich alles, in letzter Zeit haben wir gelernt, dass das nicht alle verstehen. Insbesondere mein Tweet vom November. Natürlich bin ich gegen jede Form von Gewalt. Seid nett zueinander.“

Im Kommentarbereich indes wird Friedrichs Beteuerung offensichtlich kein Glauben geschenkt:

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Was alles plötzlich so Satire ist (Bild: Screenshot)

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