Afghane missbraucht ihre Tochter: Mutter verzichtet auf Anzeige – weil sie ihn „liebt“!

Symbolfoto: Durch siam.pukkato/ Shutterstock
Symbolfoto: Durch siam.pukkato/ Shutterstock

Eine schwedische Gutmenschin verliebt sich in ihren afghanischen Teenager-Schützling, der belästigt ihre 12-jährige Tochter. Doch die Mutter erstattet keine Anzeige – aus Angst ihr Lover-Boy könnte aus Schweden abgeschoben werden.

von Marilla Slominski

Die 45-Jährige lernt den angeblichen Teenager Abdul Dostmohammadi in einer Unterkunft für „minderjährige unbegleitete Flüchtlinge“ kennen, in der sie arbeitet. Als er „18“ wird, muss er dort ausziehen und die Frau nimmt ihn im November 2016 großzügig bei sich zu Hause auf. Nur einen Monat später haben die beiden eine Beziehung. Die 12-jährige Tochter der getrennt lebenden Schwedin verbringt ihre Zeit zum einen Teil beim Vater zum anderen bei ihrer Mutter.

Bei einem dieser Aufenthalte kommt es zum Missbrauch des Kindes, das sich schon seit längerem angesichts von Küssen und Umarmungen seitens des Afghanen unwohl fühlte.
An diesem Tag im Herbst 2017 hätte sie ihren Hund begraben müssen. Am Abend hätten ihre Mutter und Abdul getrunken und gefeiert. Als die Mutter das Zimmer verließ, hätte Abdul mit ihr getanzt und sie auf eine Art Angefasst, die sich „nicht ok angefühlt“ habe. Er habe ihr u.a. die Hand in die Hose geschoben.

Das Mädchen erzählt den Vorfall seiner Mutter, doch die zeigt ihren Geliebten nicht bei der Polizei an, denn sie fürchtet ihr jugendlicher Lover könnte deshalb zurück nach Afghanistan geschickt werden. Die Frau stellt ihren Abdul zwar zur Rede, lässt ihn aber weiter bei sich wohnen, was ihre 12-jährige Tochter „unheimlich“ findet.
Vier Tage später ist wieder „Papa-Zeit“ und das Mädchen erzählt den sexuellen Übergriff ihrer großen Schwester, die sich gleich an den Vater wendet. Der geht zur Polizei und erstattet Anzeige.
Abdul Dostmohammadi wurde inzwischen der sexuellen Belästigung für schuldig befunden und zu einer dreimonatigen Bewährungsstrafe, einer Geldstrafe in Höhe von rund 1500 Euro und 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt.

Die „Liebe“ zwischen der 45-jährigen und dem inzwischen mutmaßlich 19-jährigen Afghanen soll sich inzwischen abgekühlt haben und beendet sein.