Zwerge und ihre Schatten

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„Wenn die  Sonne der Kultur tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.“ (Bild: shutterstock.com)

Von Diplomaten, die nicht wissen, was Diplomatie bedeutet, vom GEZ – Heiratsmarkt, vom linken  Bildungsfernsehen und wie aus kleinen Lichtchen Lichtgestalten werden. 

Von Alp Mar

„Wenn die Sonne der Kultur tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.“

Diese Metapher, die dem österreichischen Schriftsteller Karl Kraus zugeschrieben wird, passt wie maßgeschneidert auf unsere heutigen gesellschaftlichen Zustände. Diese bieten nämlich ein geradezu ideales Biotop für all jene, die ansonsten kaum bemerkt würden. Heute genügt es schon, irgendetwas negatives über Donald Trump zu sagen, oder aufs Primitivste über die AfD und deren Mitglieder herzuziehen, um maximale Aufmerksamkeit zu erregen.

Es muss nicht von besonderer intellektueller Qualität getragen sein, wenn man unliebsame US-Präsidenten, oder die wohl einzige wirkliche Opposition gegen den linken Einheitsbrei in Politik und Medien unseres Landes kritisiert – Hauptsache man tut es und zwar täglich! Wie in sozialistischen Systemen üblich, genießt eben die Frequenz hohe Wertschätzung und nicht die Qualität – Masse vor Klasse!

Diplomatie? Was ist das?

Die Geschäftsträgerin der Deutschen Botschaft in Uganda, Petra Kochendörfer, kommentierte kurz nach der Bundestagswahl 2017 den Einzug der AfD in das hohe Haus mit den Worten „we have now Nazis in the German Bundestag“. Man bekommt allmählich das Gefühl, dass Leute, denen man kaum zutrauen würde, selbstständig ein Frühstücksei aufschlagen zu können, locker und leicht an die lukrativsten Posten gelangen. We have now idiots on the best places!

Wie läuft das eigentlich ab? Erzählt da irgend so eine linke Thusnelda beim Edelitaliener, zwischen Pinot Grigio Schlürfen und Scampi Lutschen ihrem ehemaligen Studienkollegen im Fach Soziologie, der jetzt im Auswärtigen Amt arbeitet, dass sie da eine gute Freundin hat, die bisher einen kleinen Laden betreibt, in dem sie selbstgebastelte Traumfänger und Halbedelsteine zum Verkauf anbietet, sich nun aber verändern möchte und sich eher als Diplomatin im Auswärtigen Amt sieht? Ja, so ähnlich wird es wohl zugehen – über Vitamin B und „ideological networking“, das was Linke bei Konservativen gerne Vetternwirtschaft nennen.

Es ist heute auch völlig egal, ob solche Personen den eigentlichen Auftrag der Diplomatie verstanden haben, nämlich die Bundesrepublik Deutschland im Ausland zu repräsentieren und nicht die Befindlichkeiten einiger Politiker, die glauben, der Naturzustand wäre erreicht, wenn im Bundestag ausschließlich linke Parteien säßen. Man wird als Linker auch nicht müde, unentwegt die alte, abgedroschene Nazikeule zu schwingen, wenn offenbar wird, dass es auch noch andere Meinungen gibt, als die eigene. Und „Nazi“ ist man heutzutage schon, wenn man sich überwachte Grenzen wünscht, oder einfach nur, dass die eigene Frau am Abend wieder etwas risikoarmer alleine Joggen gehen kann!

Ist es nicht geradezu paradox, dass einer Partei, die bundesweite Volksentscheide einführen möchte und vor wachsendem Judenhass in Deutschland durch zugewanderte Hardcore-Muslime warnt, unentwegt als „undemokratisch“ und „rassistisch“ bezeichnet wird? Ein Justizminister aber, dessen  „Netzdurchwirkungsgesetz“ gravierender in des Recht der freien Meinungsäußerung eingreift als jedes andere Dekret auf deutschem Boden seit dem Ende der DDR, wird als Hüter der Demokratie gehandelt? Und die Medien, die am allermeisten darüber empört sein müssten, schweigen entweder zu diesen beispiellosen Vorgängen, oder applaudieren?

Staatliches Kuppel – TV

Sie klatschen nicht nur Beifall, sondern sie unterstützen regelrecht die Unterwerfung unseres Volkes unter die Maßgaben der „Political Correctness“, die gebietet wegzuschauen, wenn beispielsweise die Folgen unkontrollierter Einwanderung  und des ewigen Trommelns für einen möglichst zügigen Bevölkerungsaustauschs offensichtlich werden!

Auf KIKA, der staatlichen Propaganda – Hüpfburg des linken Establishments können Eltern lernen, wie sie ihre Töchter am schnellsten an den nächstbesten „Flüchtling“ verschachern können. Der Streifen „Malvina, Diaa und die Liebe“ zeigt wie es geht! Der neunzehnjährige Diaa aus Syrien, der eigentlich Mohammed heißt und in Wahrheit Mitte der Zwanziger sein dürfte, liebt die Deutsche Malvina und will sie auch bald heiraten. Im Vorfeld zeigte Diaa schon mal, dass er gut verstanden hat, wie Integration in Merkels Republik wirklich funktioniert und machte klar, dass Malvina von ihren westlichen Gewohnheiten lassen muss.

Von nun an, zumindest ab der geplanten Hochzeit wäre islamkonforme Kleidung für Malvina angesagt und Umarmungen männlicher Klassenkameraden seien für die 16-jährige Schülerin künftig auch tabu! Das Ganze  wird vom staatlichen Sender KIKA mit romantischer Gitarrenmusik und süßlichen Bildern untermalt, die das Liebespaar beim Gassigehen mit dem Hund, beim Turteln auf Baumstämmen sitzend und bei innigen Umarmungen unter Laternenlicht zeigen.

Was, wenn Malvina nun eines Tages aufwacht aus ihren Teenager-Ponyhofträumen und entdecken muss, dass sie doch nicht Lili Marleen ist, die unter der Laterne auf ihren Liebsten wartet, sondern vielmehr mit Mohammed verheiratet ist, der Hunde in Wahrheit  nicht ausstehen kann, weil sein Prophet, der nun auch ihr Prophet zu sein hat, solche Tiere einst als unrein brandmarkte? Was ist, wenn das Mädchen irgendwann keine Lust mehr hat, sich kleiden zu müssen wie eine Nonne und wieder Kontakt haben möchte zu ehemaligen Freunden und zum Hier und Heute?

Was wollen uns die Macher von KIKA mit diesem Lehrstück denn eigentlich sagen? Dass deutsche Mädchen und Frauen getrost vergessen können, was Linke seit Jahrzehnten gegen die Institution der Ehe, Hausfrauendasein und Patriarchat und für die Emanzipation der Frau gepredigt haben? Genau das soll es wohl heißen – zumindest dann, wenn ein Moslem die Aufwartung macht? Kein Widerspruch ist Linken groß genug, um selbst ins Zweifeln zu kommen. Die Verantwortlichen bei KIKA bestreiten vehement, Werbung dafür gemacht zu haben, dass sich minderjährige Mädchen an die Hälse strenggläubiger muslimischer Einwanderer werfen sollen und beteuern in einer Stellungnahme:

Die Geschichte von Malvina und Diaa ist eine Liebesgeschichte. Sie sind ein Beispiel dafür, wie unterschiedliche Kulturen aufeinander zugehen. Auch wenn die äußeren Umstände schwierig sind. Beide suchen nach Kompromissen, weil es ohne die nicht geht.“ …

und:

Der Film ist ein reiner O-Ton-Film, verzichtet auf jeden Kommentar. Die Beziehung wird weder idealisiert noch unmöglich dargestellt.“

Ganz klar! Und die angenehmen Gitarrenklänge im Film, die Kindern sagen sollen, dass alles in bester Ordnung ist, waren schon vor den Dreharbeiten da, oder wie darf man das verstehen? Spätestens hier wird deutlich, dass Linke sich nicht nur unentwegt widersprechen und bei Bedarf ihre ehernen Grundsätze über Bord werfen wie lästigen Ballast, sondern dass sie gerne auch dreist lügen und es wohl keine Ausrede gibt, die ihnen zu dumm wäre, um ihre ideologischen Absichten zu verschleiern! Man kann auch davon ausgehen, dass die Zielgruppen, nämlich Kinder und Jugendliche, nichts mitbekamen von der angeblichen Neutralität der Filmemacher, denn oben genannte Erklärung stammen von der KIKA- Seite aus dem Bereich „für Erwachsene“ und wurden im Nachhinein veröffentlicht, als sogar aus den „Qualitätsmedien“ die Kritik immer lauter wurde.

Das Filmchen ist gemacht wie ein Werbeclip für den muslimischen Heiratsmarkt! Die Diaas, Farids und Mohammeds, die nach Meinung unserer Kanzlerin nun zu unserem Volk gehören, einfach weil sie sich hier in unserem Land aufhalten, können bei KIKA lernen, wie man schnell an eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis per Heirat kommt und Teenager können sicher sein, dass sie ganz oben auf dem Wellenkamm des  Zeitgeistes reiten, wenn sie es machen wie die naive Malvina – einfach mal kopfüber hineinstürzen ins Liebesabenteuer aus Tausendundeiner Nacht und schauen was passiert.

Es ist schlicht verantwortungslos, den Eindruck zu erwecken, die Angehörigen anderer Kulturen, vor allem des Islams, würden ihre kulturellen Wertmaßstäbe ebenso hinterfragen und revidieren, wie man es in westlichen Ländern seit den Zeiten der Aufklärung gewohnt ist zu tun! Menschen sind keine bunten Smarties, die sich nur äußerlich in ihrer Farbe unterscheiden, aber innen doch alle aus Schokolade bestehen!

Propaganda statt Bildung

Doch diese farbenfrohe Kindergeburtstags-Philosophie wird uns heute bei jeder sich bietenden Gelegenheit unter die Nase gerieben. Sie lächelt von Werbeplakaten herab, sie begegnet uns in  Erfolgsgeschichten der Medien über Vorzeigeeinwanderer und auch völlig themenunabhängig in Fernsehdokumentationen.

Aus „Geschichts-Dokus“ lernen wir, dass auch unsere Vorfahren einst kulturfremde Barbaren waren, die massenhaft ins Römische Reich strömten und herausgekommen ist am Ende ein aufgeklärtes Europa mit Laptop und Menschenrechten. Was dabei gerne vergessen wird, ist die Tatsache, dass es bei solchen Umbrüchen meist recht gewalttätig zugeht. Skelettfunde aus der Zeit des frühen Mittelalters deuten darauf hin, dass es damals sehr wahrscheinlich war, eines erzwungenen Todes zu sterben. Europa musste erst durch etwa tausend Jahre technisch-kulturelle Finsternis gehen, um den Standard der „Alten Römer“ zu erreichen und dies, obwohl die kulturellen Unterschiede zwischen den aufeinandertreffenden Völkern bei weitem nicht so gravierend waren, wie es heute der Fall ist. Die Römer haben sich, im Gegensatz zur heutigen europäischen Gesellschaft, ihr Schicksal auch nicht bewusst selbst gewählt und sie haben auch nicht geklatscht, oder Luftballons aufgeblasen, als sie überrannt wurden, sondern sie haben sich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt!

Selbst Naturdokumentationen bleiben nicht frei von staatlicher Multi-Kulti Propaganda. In einem Beitrag über die Tier- und Pflanzenwelt des deindustrialisierten Ruhrgebietes erfuhr man von einer „Öko- Expertin“, dass „viele Wildpflanzen“, die auf Industriebrachen gedeihen, „Migrationshintergrund haben“ und die Stimme des Kommentators lässt uns dazu wissen:

Und das mögen sogar deutsche Bienen!

Hat es nun wirklich jeder verstanden? Wenn sich schon Bienen nicht zieren und ganz gerne vom Nektar des Indischen Springkrautes naschen, dann ist es doch logisch, dass es sich bei der aktuell stattfindenden Invasion vornehmlich aus muslimischen Regionen der Welt nach Europa um einen kaum hoch genug einzuschätzenden Segen handelt! Pisst Euch also gefälligst nicht so an, wenn Ihr beim Stadtbummel in Eurer Heimatgemeinde neuerdings überwiegend Leute aus Afrika und dem Orient zu sehen bekommt. Feiert einfach mit und hört endlich auf Eins und Eins zusammenzuzählen und darüber nachzudenken, wie unser Land wohl in spätestens zwanzig Jahren aussieht!

Um zum Gleichnis von den Bienen zurückzukommen – auch kein noch so einfach strukturierter Zirkelschluss ist Linken zu primitiv, zu simpel, oder schlichtweg zu kindisch, um als Expertise in die Welt gesendet zu werden! Wenn Linke das Sagen haben, dann ist Bildung nicht etwa dazu da, um Leuten Wissen zu vermitteln! Nachrichten sollen nicht etwa informieren und Unterhaltung dient beileibe nicht der Zerstreuung, sondern alles, ja wirklich alles dient der ewigen Propaganda und der Erziehung des Volkes, welches lernen soll, offensichtliche Realitäten zu ignorieren und linke Fiktionen kritiklos ernstzunehmen.

Gesinnung macht den Meister

Ach ja! Zwerge und ihre langen Schatten! Es darf auch nicht verwundern, dass Linke gerade in dieser Beziehung Fiktion und Wunschdenken zum empirischen Faktum erklären! Erstens haben sie das immer schon getan und zweitens bleibt der Splitterpartei SPD in diesen Tagen auch kaum Anderes übrig, denn es fehlt einfach an fähigem Personal. Lange vorbei die Zeiten, in denen in dieser Partei noch echte Staatsmänner vom Schlage eines Helmut Schmidt zu Gange waren. Das macht aber nichts, denn es wird nun einfach so getan, als wäre es nach wie vor so!

Aus einem farblosen Bürokratengesicht wird ganz schnell ein Justizminister oder eine „Lichtgestalt“. Der reichste Kanzlerkandidat aller Zeiten predigt Gleichheit, Gerechtigkeit und Umverteilung und dies kann geschehen, ohne dass derlei Widersprüche auch nur ansatzweise öffentlich diskutiert würden!

Im diesem geistigen Klima können Diplomaten folgenlos ausfallend werden und ihr mangelndes Demokratieverständnis unter Beweis stellen. Glasklare Ideologen dürfen sich als „Experten“ empfehlen oder Kinderprogramme gestalten und es kann Geschichtsklitterung betrieben werden, damit passend gemacht wird, was einfach nicht zusammenpassen will. In diesem Klima kommt jeder an ein warmes, lukratives Pöstchen, wenn er nur die richtige politische Gesinnung mitbringt. Überzeugung ist Trumpf, echte Qualifikation wird Nebensache. Ein wahres Paradies für alle linken Nichtskönner, in dem Zwerge lange Schatten werfen. Das ist ja schließlich auch der Sinn der ganzen Farce!

Euer Alp Mar

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