Schweden: 90 Prozent der „minderjährigen“ Marokkaner sind erwachsen

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Auf dem Weg ins gelobte Land (Foto: Durch photofilippo66/shutterstock)

In Schweden arbeiten die Behörden zur Feststellung der Identität von sogenannten Flüchtlingen mit Marokko zusammen. Dabei kommt heraus – 90 Prozent aller Marokkaner, die angeben minderjährig zu sein, sind es nicht.

„Wir haben die Erlaubnis bekommen, mit den marokkanischen Behörden zusammenzuarbeiten. Das klappt sehr gut und wir sind sehr zufrieden,“ berichtet Per Löwenberg von der schwedischen Grenzpolizei.

Durch die neue Regelung ist es möglich, Fingerabdrücke zu vergleichen und so Identität und Alter von 75 Prozent der Asylbewerber festzustellen.

Die meisten Marokkaner haben wenig Chancen auf Bewilligung eines Asylantrags und viele von ihnen landen in der Kriminalität oder Obdachlosigkeit.

„Marokko ist verantwortlich für seine Bürger, das ist dort verstanden worden“, so der schwedische Justizminister Morgan Johansson über die neue Übereinkunft mit dem nordafrikanischen Staat.

Im vergangenen Jahr hatte hatten die Behörden in Schweden bereits medizinische Tests zur Altersüberprüfung veranlasst. Dabei kam heraus, dass 84 Prozent der Migranten, die angegeben hatten, minderjährig zu sein, eigentlich Erwachsene waren.

Auch in Deutschland lügen Migranten bei der Altersangabe. Von den 55.890 „minderjährigen“ Asylbewerbern, die bis zum Stichtag 8.November 2017 in Deutschland betreut wurden, seien in Wirklichkeit – laut Angaben des Familienministeriums – 24.116 sogenannte „junge Volljährige“. In Hamburg liegt die Rate sogar noch höher, in der Hansestadt seien 49 Prozent der „Minderjährigen“ eigentlich volljährig. (MS)

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