Hamburger Sportverein von 1933

Foto: Collage
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Schon einmal wurden Menschen in Deutschland sozial diffamiert und ausgegrenzt. Und eigentlich hatte man gehofft, diese schrecklichen Zeiten wären ein für alle mal vorbei. Sind sie aber nicht. Dazu sind die linken Nazis leider wieder viel zu mächtig geworden. Jüngstes Beispiel: der HSV, der nach Eintracht Frankfurt nun auch unliebsame Mitglieder „entsorgen“ will. Laut „Osnabrücker Zeitung“ will der Bundesliga-Versager mit einem Antrag alle Mitglieder ausschließen, die gleichzeitig der AfD angehören. Den Antrag habe der langjährige Vorsitzende des Seniorenrates, Peter Gottschalk, gestellt. Die Begründung ist verlogen, weil nicht belegbar: Angeblich gebe es im HSV keinen Platz für Rassismus, dafür aber viel Toleranz und Solidarität. (Schon mal das Gegröhle im HSV-Stadion aufgenommen, Herr Gottschalk?)

Bereits bei Eintracht Frankfurt gab es einen ähnlichen, aber noch weiter reichenden Vorstoß. In einem Interview pöbelte Präsident Peter Fischer über die AfD und sagte, dass niemand Mitglied in seinem Verein sein könne, der diese Partei wählt. Für weitere Äußerungen, in denen er Begriffe wie „braune Brut“ und „Nazis“ verwendete, hatte die AfD Hessen Anzeige gegen ihn erstattet.

Mal abgesehen davon, dass es ohne private Gesinnungsschnüffelei, oder Lügendetektortest so gut wie unmöglich ist, einen Fußballfan, ein zahlendes Mitglied den Parteiausweis, oder den Stimmzettel aus der Nase zu ziehen, zeigt uns das, wie intolerant es in Deutschland unter Kanzlerin Merkel wieder zu geht. Andersdenkende werden wieder wie Aussätzige behandelt.

Dazu der bekennende HSV-Fan und Vorsitzende der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft Dr. Alexander Wolf:
„Der Vorgang ist skandalös, und zwar aus mehreren Gründen: Erstens sollte Sport nicht mit Politik vermengt werden – wenn man damit anfängt, wo hört man da auf.
Zweitens: Während führende Sportfunktionäre, Verbände und Spitzensportler immer wieder zu Toleranz aufrufen, wird hier das genaue Gegenteil gefordert – Intoleranz pur.
Es ist ein seltsames Demokratieverständnis, wenn man Mitglieder der drittstärksten Partei im Deutschen Bundestag stigmatisieren und ausgrenzen will. Diese undemokratische Ausgrenzungspolitik erinnert an ganz dunkle Zeiten der deutschen Geschichte.“

Wird Zeit, dass der HSV in der Versenkung verschwindet. Sportlich ist man ja schon auf einem guten Weg.

Wandere aus, solange es noch geht!
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