Oxford-Uni kämpft um bessere Ergebnisse: Mehr Prüfungszeit für Frauen

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Frauenförderung total (Bild: shutterstock.com)

Oxford – Linkspolitische Gleichstellungs- und Förderprogramme für Mädchen, um deren Interesse an sogenannten MINT-Fächern – Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft und Technik – signifikant zu erhöhen, sind seit Jahren alles andere als von Erfolg gekrönt.

Die renommierte britische Oxford Universität –  mit diesem Problem kämpfend – bediente sich im Sommersemester 2017 eines „Kunstgriffes“. Damit die weiblichen Prüflinge ihre Noten in den Studienfächern Mathematik und Informatik verbessern können, wurde die Prüfungszeit einfach um 15 Minuten verlängert. Der Schwierigkeitsgrad der Fragen wurde jedoch, und darauf legte der Universitätssprecher wert- nicht verändert. Man habe heraus gefunden, dass die Ergebnisse weiblicher Prüflinge durch Zeitdruck negativ beeinträchtigt werden.

In den vergangenen Jahren war der Prozentsatz der männlichen Studenten, die erstklassige Prüfungsergebnisse erzielten, doppelt so hoch wie bei den weiblichen Kommilitonen. Um die „unangemessenen Auswirkungen des Zeitdrucks“  zu verringern, schlug der Prüfungsausschuss vor, benannte Änderungen vorzunehmen, um die Noten der Frauen zu verbessern, berichtet unter anderem Dailymail mit Berufung auf die Times.

Aus den Daten des ersten Jahres ziehen die Dienststellen noch keine eindeutigen Schlussfolgerungen, heißt es aus der Universität weiter.  Die weiblichen Studenten im dritten Studienjahr hätten sich jedoch im Vergleich zum zweiten Schuljahr verbessert. (SB)

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