Wer ist die „Schreihälsin“ aus der letzten Reihe?

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Genossin Ulli Nissen (SPD) beim Entgleisen im hohen Haus (Bild: Screenshot)

Bundestagsdebatten avancieren in der letzten Zeit zum Publikumsliebling. Grund: Mit dem Einzug der AfD in den Bundestag hat das beschauliche Dasein Steuer- alimentierter Abgeordneter ein Ende. Die Debatten sind lebhaft wie schon lange nicht mehr. Und der öffentlich-rechtliche Sender Phoenix erreicht zudem noch nie dagewesene Einschaltquoten. Allein mit der Übertragung der konstituierende Sitzung des Bundestages Ende Oktober 2017 verzeichnete der Sender eine Rekordeinschaltquote.

Reden der neuen Kollegen der AfD scheint eine gewisse Abgeordnete aus den Reihen der Konsensparteien jedoch dermaßen in Rage zu versetzen, dass sich der Zuseher in letzter Zeit immer häufiger fragt, wer diese Schreihälsin eigentlich ist.

Mit ihren hysterischen Zwischenrufen und Gepoltere erinnert die Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen von der SPD in ihrem Tun eher an eine außer Rand und Band geratene Migrantengruppe, die sich grölend ihren Weg durch deutsche Fußgängerzonen bahnt.

So drehte die 58-jährige Genossin völlig durch, als der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Reichardt es wagte, für die Rechte der Frauen einzutreten.

Wie schon bei der Rede der AfD-Abgeordneten Nicole Höchst, die sich ebenfalls für die Rechte der Frauen stark machte, krakeelt die SPD-Funktionärin wüst pöbelnd dazwischen.

Die Vita der Genossin Ulli Nissen gibt nicht allzu viel Aufregendes her. In ihrem vorherigen Leben verließ die heute 58-jährige das Gymnasium mit der mittleren Reife, absolvierte eine Bankkauffraulehre und arbeitete bis zur ihrer hauptberuflichen Tätigkeit für die Partei als Sparkassenberaterin. Fast schon mag man vermuten, dass ein schrilles Organ die Grundvoraussetzung ist, um irgendetwas bei der SPD zu werden. Denn – wie die deutschlandfeindliche Franziska Drohsel – ehemaliges Mitglied der linksextremen „Roten Hilfe“ – oder die polternde Andrea Nahles – war auch Nissen schon früh bei den Jungsozialisten (Jusos) engagiert und schulte mutmaßlich bereits dort ihr Organ.

2008 wäre es Nissen nicht unrecht gewesen, wieder mittelalterliche Methoden einzuführen. Die vier SPD-Landtagsabgeordneten, die sich dem Plan der Genossin Ypsilanti widersetzten, in Hessen eine Regierung aus SPD, Grünen und Linkspartei zu installieren, wünschte sie, dass diese „geteert, gefedert und gevierteilt“ worden wären. Im selben Jahr sollten noch der Parteidissidentin Carmen Everts „die Beine abfaulen“, wäre es nach ihrem sozialistischen Kragen gegangen.

Die alternde Genossin sitzt nun seit 2013 im Deutschen Bundestag. Mit dem Einzug der AfD in den selbigen kommt aber – wie es scheint – wieder Schwung in das etwas ruhiger gewordene Sozen-Leben. Und so kann die immer größer werdende Schar jener, die sich seit dem Einzug der AfD in den Bundestag für das Treiben im Bundestag  interessieren, einer hysterischen Uli Nissen aus dem Off lauschen.

Diese sozialistische Showeinlage wird dem interessierten Zwangsgebührenzahler die nächste Zeit auch erhalten bleiben. Denn: die keifende und kreischende rote Schreihälsin wurde bislang noch nie vom Bundestagspräsidium für ihre Ausfälle ermahnt.  (SB)

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