Von der SED lernen heißt siegen lernen

Bild: Bundesarchiv, Bild 183-G0726-0206-001 / Junge, Peter Heinz / CC-BY-SA 3.0
So sehen Sieger aus! (Bild: Bundesarchiv, Bild 183-G0726-0206-001 / Junge, Peter Heinz / CC-BY-SA 3.0)

Klar. Niemand soll Gewalt verherrlichen oder gar kleinreden. Nur sind die Angriffe auf Journalisten in Cottbus verglichen mit einem ganz normalen Berliner 1. Mai – Pardon – eher Lappalien. Eine Frau wurde von ner Bank geschubst, ein Journalist angerempelt, so dass sein Handy auf den Boden fiel. Skandal! Beim einen handelt es sich um linke Gewalt in Form von Mollis, Pflastersteinen, Gehwegplatten von Hausdächern und Stahlmuttern, die mit Zwillen geschossen wurden. Und die ist ja nicht so gefährlich. Deswegen wird da auch selten einer angezeigt.

Von Schlaglicht

Dagegen ist die mutmaßlich rechte Gewalt gaaaanz anders. Vor allem, wenn es um linke Pressevertreter geht, die offensichtlich nichts anderes zu tun haben, als Demonstranten zu fotografieren. Denen sei zur Abarbeitung ihrer Neugier mal die Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain bei einer Polizeirazzia empfohlen. Da fotografiert es sich bestimmt hervorragend (nachdem Dobrindts Prenzelberg ausrevolutionierte und nun fest in der Hand schwäbelnder grüner Altbaubesitzer ruht).

Das nahezu SED regierte Brandenburg mit seiner rot-roten Einheitsregierung hat nun eine beeindruckende Antwort auf die eigene Unfähigkeit, mit Ausländerkriminalität in der Lausitz umzugehen: Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) will vorerst keine Flüchtlinge mehr nach Cottbus schicken. Ein Beispielfall für ganz Deutschland? Kann man wieder siegen lernen von der rot-roten Brandenburger SED-Nachfolgerpartei und ihrer sozialdemokratisch-vereinnahmten Schwester? Lausitz, das ist da, wo 8000 Braunkohlejobs von der SPD in Gefahr gebracht werden. Dort in und um die 100 000-Einwohner-Stadt Cottbus leben seit ein paar Jahren rund 8000 Ausländer, darunter etwa 3500 Flüchtlinge, vorwiegend sunnitische Araber. Die Ansässigen sehen sich größten sozialen Problemen gegenüber und müssen sie sich jetzt für Worte wie „Patriot“ und „Heimatliebe“ auch noch Nazi-Beschimpfungen von durchreisenden Journalisten gefallen lassen.

Ist die Lausitz wirklich ein Ort mutmaßlicher Ausländerkriminalität oder ist das nur Einbildung? Ein 18jähriger Syrer fesselte im Oktober die 82jährige Gerda K. in ihrer Wohnung, stülpte ihr eine Tüte über den Kopf und raubte sie aus. Die Oma starb. Im November 2016 tötete ein 32 Jahre alter Tschetschene, der als Asylbewerber kam, seine Ehefrau. Er stach 19-mal auf die Mutter seiner fünf Kinder ein, warf sie aus dem Fenster. Dann wurde letzte Woche ein Ehepaar von drei 14 bis 17 Jahre alten syrischen Flüchtlingen attackiert. Einer der Angreifer zog ein Messer. Die Drei wollten von der Frau „mehr Respekt.“ Ein paar Tage später nahm die Polizei zwei 15 und 16 Jahre alte Syrer fest, die einen Jugendlichen mit einem Messer schwer verletzt haben sollen. Sie sollen den 16-jährigen Cottbuser gegen eine Straßenbahn gedrückt und mit einem Messer an der linken Gesichtshälfte neben der Schlagader verletzt haben.

Lernen wir von den rot-roten Brandenburger Regenten und sparen uns die Ausländerkriminalität für den Rest des Landes auch. Lassen wir keine mehr rein und die Kriminellen unter ihnen raus. Siegen lernen kann so einfach sein.

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.