Verfolgte Christen werden aus Deutschland eher abgeschoben als Salafisten

Ouassim Sabbagh - der einzige christliche Flüchtling aus Syrien in Deutschland, der sich bislang vor eine Kamera wagte. Quelle: BR/Youtube
Ouassim Sabbagh - der einzige christliche Flüchtling aus Syrien in Deutschland, der sich bislang vor eine Kamera wagte. Quelle: BR/Youtube

Immer wieder hat die Ordensschwester Hatune Dogan auf das verzweifelte Los der Christen in muslimischen Ländern aufmerksam gemacht. Wenn es einen echten Grund für Menschen aus der muslimischen Welt gibt, in Deutschland Asyl zu bekommen, dann ist es ganz sicher der, dass sie dort als Christen übelster Verfolgung ausgesetzt sind.

Von David Berger

herdt_waldemar_grossDoch die Asylpolitik und -praxis in Deutschland geht in die genau entgegengesetzte Richtung. Waldemar Herdt, AfD-Bundestagsabgeordneter aus Niedersachsen (Foto links © Waldemar Herdt/ Eduard Stiller, Fotostudio Stiller), warnte nun in diesem Zusammenhang:

„Deutschlands ‚political correctness‘ zeigt ihre Solidarität den Falschen.“

Der Pfarrer Gottfried Martens aus der Dreieinigkeits-Gemeinde in Berlin-Steglitz beklage „sich in einem Artikel der evangelischen Nachrichtenagentur idea,

…dass Christen viel schneller abgeschoben werden als Salafisten, obwohl bekannt ist, dass die Christen in ihrer Heimat verfolgt werden und sie dort Haft-, Folter- und/oder Todesstrafen erwarten.

Leider bestätigt die mediale Wahrnehmung genau dieses Bild. Unsere politische Korrektheit verlangt immer mehr, dass wir uns von den Werten Deutschlands entfernen und uns bloß nicht islamfeindlich äußern.

Es ist gerademal zwei Jahre her, da berichtete der Pfarrer Martens der Zeitschrift Stern im Artikel ‚Wenn Flüchtlinge zu Christen werden – wahrer Glaube oder Asyltrick?‘, dass Flüchtlinge in seiner Gemeinde eine Anerkennungsquote von 100 Prozent hätten.

Zwei Jahre islamfreundliche Propaganda der Medien haben ihre Wirkung gezeigt. Heute sei es laut Pfarrer Martens wohl kein Segen mehr sich als Christ zu outen, eher ein Grund zur Abschiebung, wenn auch inoffiziell.

Dieser Selbstzerstörungstrieb Deutschlands muss aufhören. Als christliches Abendland sollte es Deutschland eine Pflicht sein, Christen Schutz zu bieten und mehr Respekt vor kirchlichen Entscheidungen und Bescheinigungen zu zeigen. Das wäre ein klares Zeichen und Bekenntnis zurück zu Deutschlands Werten, Kultur und Geschichte.

Hier stehe ich als bibeltreuer Christ, Deutscher und Bundestagsabgeordneter und kann nicht anders als für die Werte Deutschlands aufzustehen und diese nach besten Wissen und Gewissen zu beschützen“, beteuert der Abgeordnete Waldemar Herdt.

 

 

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