Schutzsuchender Iraker wegen brutaler Vergewaltigung angeklagt

Foto: Durch franz12/Shutterstock
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Der 25-Jährige war aus seinem Heimatdorf im Norden des Iraks geflohen, da er nach eigenen Angaben mehrfach aus Willkür von einer schiitischen Miliz inhaftiert worden sei. Im Oktober 2015 floh er schließlich über die Türkei, Griechenland, Mazedonien, Serbien, Kroatien und Österreich nach Refugees-Welcome-Germoney und wurde als Geflüchteter anerkannt. Asyl wurde ihm jedoch verwehrt. Nun droht dem unverzichtbaren Goldstück aber dennoch eine längere Haftstrafe auf Kosten des Steuerzahlers: Wegen schweren sexuellen Missbrauchs sowie gefährlicher Körperverletzung muss er sich jetzt vor dem Bonner Landgericht verantworten.

Von Verena B.

Schon zu Beginn des Prozesses zeigte sich der Angeklagte geständig. Er bewohnte seit Anfang Dezember ein Einzelzimmer mit Rundum-Service in einer Flüchtlingsunterkunft in Swisstal im Rhein-Sieg-Kreis, das er am Vorabend der Tat am 4. August einem Mitbewohner und dessen Freundin zum Schnackseln zur Verfügung stellte. Nachdem der 35-jährige Schnacksler nach einigen Stunden den Raum verließ, soll der Angeklagte in das Zimmer geschlichen sein, die Tür abgeschlossen und sich auf die junge Frau gestürzt haben. Er schlug der 20-Jährigen ins Gesicht und vergewaltigte sie.

Dabei soll er laut Staatsanwaltschaft mit einem rund 20 Zentimeter langen Küchenmesser gedroht haben. Als wenig später dann der Freund des Opfers mit anderen Bewohnern an der Tür klopfte, ließ die 25-jährige Sexbestie von der jungen Frau ab und verließ den Raum.

Mit dem Messer in der Hand soll er vor der Zimmertür versucht haben, dem 35-jährigen Freund des Opfers in den Bauch zu stechen. Dabei wurde er allerdings von anderen Mitbewohnern überwältigt. Wenig später wurde er von Polizeibeamten in Gewahrsam genommen.

Gleich zu Prozessbeginn legte der offenbar geistig verwirrrte und von der eigenen Tat traumatisierte Flüchtling zunächst ein Geständnis ab, sagte dann aber, er habe das Opfer nicht mit dem Messer bedroht. Auf mehrfache Nachfragen des Richters gestand er schließlich alles und bestätigte die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft in vollem Umfang.

Bestie droht dem Opfer und seinem Freund mit Mord

Momentan befindet sich der Angeklagte wegen Fluchtgefahr in der JVA Köln. Von dort aus wurde in seinem Namen ein Brief mit Morddrohungen an die 20-Jährige und ihren Freund an das Amtsgericht in Euskirchen verschickt. Die kuriose Erklärung: Seinen Angaben zufolge sei dafür nicht er, sondern ein Mitinhaftierter verantwortlich. Warum er das getan haben soll, konnte er aber nicht sagen. Der Mitinhaftierte soll im Verlauf des Prozesses nun ebenfalls befragt werden. Das Opfer wird voraussichtlich Ende nächsten Monats vor Gericht aussagen.

Fazit:

Schnacksle nicht mit einem Flüchtling, es könnte unangenehm enden. Dies ist ein Einzelfall unter Hunderten anderen. Wer sich darüber aufregt, ist Pack, ist fremdenfeindlich und gehört ins Gefängnis. Der Täter muss möglichst schnell auf freien Fuß gesetzt werden, denn er gehört zu einer schützenswerten Minderheit, auf die unser Land nicht verzichten kann.

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