Jetzt kommt die Zeit der AfD und der neuen APO!

Foto: Collage
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Die Mehrheit der SPD hat sich für Angela Merkel und gegen ihre Zukunft als mitbestimmende politische Kraft in Deutschland entschieden. Das ist nicht überraschend, nachdem die gesamte Parteispitze für die Fortsetzung der geschrumpften GroKo geworben und gesprochen hatte. Allerdings zeugt die unter diesen Vorzeichen doch eher knappe Mehrheit auch von einer innerlich zerrissenen Partei, deren mittel- oder langfristige Spaltung ebenso möglich ist wie die Abspaltung ihres linken Flügels in Richtung eines neuen Links-Projekts, das von dem Ehepaar Lafontaine/Wagenknecht propagiert wird.

Von Wolfgang Hübner (PI NEWS)

Zwar kann jetzt noch die versprochene Mitgliederbefragung den Beschluss des Parteitags kippen, doch sehr wahrscheinlich ist das nicht. Viel realistischer ist es, dass Deutschland bald von der „blutigen Raute“ sowie einem unglaubwürdigen Wendehals und Schwätzer regiert wird. Das sind düstere Aussichten für unser Land und unser Volk. Doch diese sich nun endgültig anbahnende Gruselkoalition der Verlierer, Verderber und Versager kann und muss die große Herausforderung für die AfD und eine neue patriotisch-freiheitliche außerparlamentarische Opposition werden.

Für die AfD ist die Situation glasklar: Sie wird am Tag der Regierungsbildung von Union und SPD die stärkste und auch einzige wirkliche Opposition im Bundestag. Genau das sollte ja mit der ersten Entscheidung von Schulz und Co., nämlich in die Opposition zu gehen, verhindert werden. Und es sei an dieser Stelle erwähnt, wie sehr diese „staatspolitische Verantwortung“ in den gleichen Medien gelobt wurde, die in den letzten Wochen nach dem Scheitern von „Jamaica“ für eine neue GroKo getrommelt haben, natürlich auch unter Berufung auf die „staatspolitische Verantwortung“ der SPD.

Die hervorgehobene Oppositionsrolle der AfD stellt nicht nur das politische Establishment vor schwierigste Situationen, sondern zwingt auch die Medien, insbesondere die regierungstreuen Sender ARD und ZDF, entweder offensichtlicher denn je zu manipulieren und zensieren oder der AfD den Raum zu geben, der schon bald 20 Prozent bei Umfragen garantieren wird. Alle Deutschen, die das auch noch in Zukunft sein wollen, müssen das von nun an genau beobachten und mit massivem Protest auf jeden Versuch reagieren, die AfD zu diskriminieren und damit Millionen Wähler auszugrenzen.

Diese Koalition Merkel/Schulz samt solchen Lichtgestalten wie Altmaier, Maas, Seehofer, von der Leyen usw. muss vom ersten Tag an auch mit außerparlamentarischen Kräften und Aktionen politisch bekämpft werden. Denn sowohl in den Schicksalsfragen Migration wie Europa drohen Entwicklungen, die Deutschlands Gegenwart und Zukunft existenziell bedrohen. Schulz hat bereits angekündigt, sich an keine Obergrenze halten zu wollen, Merkel wird ihn da gewiss nicht stoppen. Und wer wie die SPD-Führung in völliger Verkennung der Interessen der übergroßen Mehrheit der Deutschen die Entnationalisierung und Enteignung im Namen „Europas“ (und Macrons) propagiert, der stellt sich frontal gegen diese Interessen.

Der Kampf dagegen kann und muss auf politisch-parlamentarischer Ebene der AfD überlassen werden. Das kann nach dem grandiosen Start der Partei in Berlin auch guten Gewissens geschehen. Doch die AfD braucht nun und in den nächsten harten Jahren die spürbare, motivierende Unterstützung einer außerparlamentarischen Opposition derjenigen, die weder die weitere muslimische Invasion, die Maas-Zensur oder die Zerstörung des Sozialstaats für die globalistische Utopie und ihre Profiteure hinnehmen wollen.

Die SPD hat sich entschieden. Jetzt muss sich jeder entscheiden, ob er sein Schicksal und die Zukunft Deutschlands Merkel, Schulz & Co. widerstandslos anvertrauen will. Warten wir das Votum der SPD-Mitglieder nach dem zu erwartenden Spektakel der Alibi-Koalitionsverhandlungen noch ab. Danach aber muss der Kampf auf allen Ebenen und mit allen legalen, aber auch kreativ-fantasiereichen Mitteln gegen das neuerliche GroKo-Verhängnis geführt werden!

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