Antifa-Überfall: „Dich Fascho bring ich um“

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Antifa im Einsatz (Symbolbld: shutterstock.com)

Wien/Graz – Seit 2008 finden, durch linke und linksextreme Gruppierungen initiiert, Demonstrationen gegen den Akademikerball statt. Beim diesjährigen – 66. Akademikerball im Grazer Congress – rief die „Offensive gegen Rechts Steiermark“ (OGR) zum Protest auf.

Wie Medien mehrheitlich berichteten, nahmen an der Demonstration gegen die Veranstaltung der Studentenverbindung rund 400 Menschen teil. Indes, so friedlich wie berichtet, gestaltete sich laut dem Portal „lnfo-DIREKT“, der linkspolitische Protest dann doch nicht.

„Dich Fascho bring ich um“

Gegen zwei Uhr sein vier Ballbesucher – zwei Frauen und zwei Männer – kurz vor ihrem Hotel von einer Gruppe Vermummter mit Faustschlägen und Tritten angegriffen worden. Einer der Männer sei dabei niedergeschlagen worden und die Angreifer hätten versuchten, auf den am Boden liegenden 45-Jährigen einzutreten. Einer der Angreifer habe sogar „Dich Fascho bring ich um!“ gerufen. Danach flüchteten die bisher unbekannten fünf Angreifer.

Die Polizei bestätigte am Montag gegenüber „Info-DIREKT“ den Übergriff. Zudem hieß es, dass das 45-jährige Opfer durch einen Faustschlag ins Gesicht unbestimmten Grades verletzt wurde und im Krankenhaus versorgt wurde. Eine Fahndung nach den Unbekannten verlief bisher ohne Erfolg. Die Ermittlungen laufen.

Antifaschistischer Gewalttourismus

In den letzten Jahren entwickelte sich die alljährliche Gegendemonstration durch mehrheitlich linksextreme „antifaschistische“ Gruppierungen immer mehr zum Gewalttourismus. 2014 kam es zu einem wahren Gewaltexzess, als zwischen 6.000 und 8.000 „Demonstranten“ – ebenfalls durch den gut vernetzten linken Gewalttourismus in Deutschland organisiert-  marodierend durch die Wiener Innenstadt zogen. Die Polizei wurde mit Pflastersteinen und Feuerwerkskörpern beworfen. Schaufensterscheiben gingen zu Bruch, Brandsätze wurden entzündet, Gäste des Balls zum Teil massiv angegangen und bedrängt. Die linken Demonstranten rekrutieren sich jedoch nicht nur aus österreichischen Organisationen. Bereist 2014 warb die Antifa in Österreich und Deutschland für Bustouren nach Wien. „Unseren Hass könnt Ihr haben“, hieß es damals.

Eine Rechtfertigung erfuhren die linken Gewaltexzesse danach durch die öffentlich-rechtlichen Medien. So titelte der ARD-Korrespondenten Stephan Ozsváth auf der Internetseite der Tagesschau mit „Rechtspopulisten bitten zum Tanz“, da es „wieder soweit sei“ und wie alle Jahre, sich „Europas Rechtsaußen zur rauschenden Ballnacht in der Wiener Hofburg“ treffen.  Der Tagesspiegel Autor Sebastian Leber stilisierte die Antifa in seinem Artikel „Danke, liebe Antifa“ gar zu Freiheitskämpfern, die durch ihr Tun uns ein Leben ermöglichen, das frei von „Rechtsextremen“ sei.

Nach den Ausschreitungen und medialen Verharmlosungen reisten 2015 und 2016 so viele „Demo-Touristen“ aus dem Ausland an wie noch nie. Als „Reiseveranstalter“ fungierten auch hier verschiedene – mit Steuergeld finanzierte- linke und sozialistische Gruppierungen. (SB)

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