Anwohner wollen keine syrisch-orthodoxe Kirche haben

(Bild: Facebook)
Syrisch-Orthodoxe Gemeinde St. Georg Ahlen (Bild: Facebook)

NRW/Ahlen – Wird versucht, den Bau einer Moschee zu verhindern, dann kann mit dem vollen Einsatz von islamdevoten Kommunalpolitikern und mit der Unterstützung aus der „gutmenschlichen, bürgerlichen Mitte“ gegen die Kritiker gerechnet werden. Handelt es sich jedoch um Kritiker eines syrisch-orthodoxen Gotteshauses, dann herrscht Stille auf weiter Flur.  

14 Familien und der Förderverein der Paul-Gerhardt-Kirche im nordrhein-westfälische Ahlen möchten nicht, dass das Projekt der Syrisch-Orthodoxen Kirchengemeinde St.Georg realisiert wird. In einem Schreiben an die Ratsfraktion machten die besorgten Anwohner geltend, dass ihnen durch den Bau einer Kirche in Verbindung mit einem Gemeindehaus ein unvertretbarer Eingriff in die Landschaft zugemutet werde.

Der Bau des Gemeindehauses wird seit 2012 diskutiert und soll für gemeindebezogene Festlichkeiten wie Taufen und Trauerfeiern für bis zu 400 Personen ausgelegt sein, berichten die Westfälische Nachrichten.  Dieses Vorhaben bedeute einen unzumutbaren Angriff auf den Vertrauensschutz der Anwohner, die dort sich in dem Glauben angesiedelt hätten, dass auf dem Areal nicht mehr gebaut würde, so die Klage. Die Anwohner befürchten durch die an- und abfahrenden Autos und durch Feiern der Syrisch-Orthodoxen Kirchengemeinde Abstriche bei der Wohnqualität.

Kontrastprogramm: Mitte Januar wurde trotz massiver Kritik die Baugenehmigung für den ersten Neubau einer Moschee in Thüringen  durch die Erfurter Stadtverwaltung genehmigt. Somit kommt die streng islamische und in Teilen islamistische Gemeinde der Ahmadiyya unter aktiver Hilfe von SPD, Linken und Grünen ihrem 100-Moscheen-Plan für Deutschland wieder ein Stück näher (jouwatch berichtete). (SB)

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