„Jugendlicher“ Afghane soll 4-jährige Tochter der Pflegefamilie missbraucht haben

Symbolbild: shutterstock.com
Missbrauch (Symbolbild: shutterstock.com)

Eine Ber­li­ner Fa­mi­lie hatte den angeblich min­der­jäh­ri­gen Af­gha­nen Mahdi A. bei sich zu Hause aufgenommen. Mahdi – geschätzte 13 Jahre – soll dann – als Dankeschön? – im Sommer 2017 die vier­jäh­ri­ge Toch­ter der Familie se­xu­ell miss­braucht haben. Die Familie wirft den Behörden Versagen vor. Mahdi A. ist bereits untergetaucht.

Das Zusammenleben mit dem angeblich 13 jährigen Afghanen Mahdi A. und der Pflegefamilie soll laut Bildzeitung reibungslos funktioniert haben. Bis zu jenem Zeitpunkt als die damals vierjährige Tochter der Mutter erzählte, dass Mahdi mit ihr „Doktor spielt“. Zudem gab das Kind an, dass Mahdi der „Doktor“ gewesen sei, und ein anderer Afghane zugeschaut habe. Der danach erstellte ärztliche Befund stellt einen „dringenden Verdacht auf (…) sexuellen Missbrauch“ fest. Ein Jugendhilfeverein stellte Strafanzeige gegen Mahdi A.

Staatsanwältin lehnt Altersfeststellung ab und stellt Ermittlungsverfahren ein

Laut Polizei habe der Afghane die Vorwürfe bestritten und das Ermittlungsverfahren wurde wegen unzureichendem Tatverdacht laut Bildzeitung eingestellt.

Doch an seiner Minderjährigkeit gibt es wieder einmal Zweifel. Laut LKA-Bericht, aus dem die Zeitung zitiert, könne der Beschuldigte auch 15 Jahre alt sein. Ein leichter Oberlippenbartansatz sei sichtbar. Somit wäre der Doktor spielende Afghane strafmündig. Obwohl das Landeskriminalamt Zweifel an der Altersangabe äußerte und ein Altersgutachten forderte, lehnte die Staatsanwaltschaft die Bitte ab. Gegenüber der „Bild“ gab die Staatsanwältin an, man habe den Fall innerhalb der Abteilung diskutiert, sich aber dagegen entschieden, weil eine solche Altersuntersuchung zu „ungenau“ sei.

„Doktor“ Mahdi lebt jetzt in Schweden

Der Afghane hat auf Grund der Ermittlungen Deutschland fluchtartig verlassen und ist nach Schweden geflohen. Dort soll er unter dem Namen Ahmed M. in Malmö leben. Sein Geburtsjahr habe er mit 2005 angegeben, berichtet dailymail.

Die Familie der kleinen Emily hat die schwedischen Behörden dazu aufgerufen, ihn zu überprüfen, doch bisher keine Antwort erhalten.  (SB)

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