Deutsche Herrscher: Zur Unfähigkeit befördert!

Foto: Autorin
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Häufig fragt sich der einfache Bürger, wieso so unfähige Typen wie Merkel, Maas, Stegner, Göring- Eckardt, Roth, Pfeiffer, Bürgermeister wie Zimmermann, Poss und alle anderen, Maischberger, Kleber, Käßmann, der Papst und unzählige andere mehr (nur ein Beispiel: Joschka Fischer, grüner Steinewerfer ohne Schulabschluss) es auf die weich gepolsterten Chefsessel geschafft haben und von uns fürstlich bezahlt werden müssen. Ein Polizist erklärte es mir mal: Es ist das „Peter-Prinzip“, ein Buch, das alle Polizisten kennen. Es ist sozusagen ihre heimliche Bibel.

Von Verena B.

Die Frage ist nicht neu, denn es gab immer Dummköpfe, die zu höchsten Ehren gelangten. Schon 1969 gingen die US-Autoren Laurence J. Peter und Raymond Hull dieser Frage nach und entdeckten dabei das Phänomen der so genannten „Spitzenunfähigkeit“, besser bekannt als das „Peter-Prinzip“. Es besagt, dass in jeder Hierarchie Beschäftigte so lange befördert werden, bis sie auf einen Posten gelangen, auf dem sie inkompetent sind. Folglich sei in jedem Unternehmen, also auch in der Firma Deutschland, jede Stelle irgendwann mit einem Mitarbeiter (Personal) besetzt, der mit seiner Aufgabe völlig überfordert ist. Es entsteht eine Hierarchie der Unfähigkeit des Personals.

Peters These ist, dass jedes Mitglied einer ausreichend komplexen Hierarchie so lange befördert wird, bis er das Maß seiner absoluten Unfähigkeit erreicht hat, was in der Regel das persönliche Maximum der Karriere­leiter markiert und weitere Beförderungen ausbleiben lässt. Peter: „Nach einer gewissen Zeit wird jede Position von einem Mitarbeiter besetzt, der unfähig ist, seine Aufgabe zu erfüllen.“

Die einzige Einschränkung ist, dass die Hierarchie hoch genug sein, sprich: genügend Hierarchie-Stufen enthalten muss. In dem Buch von Peter und Hull werden viele Beispiele für Hierarchien in Wirtschaft und Verwaltung sowie die Unfähigkeit der dort Beschäftigten beschrieben. Seine konkreten Erfahrungen mit Hierarchien hat Peter hauptsächlich aus der kanadischen Schulverwaltung.

Weiterhin werden die Modelle der „geräuschlosen Sublimierung“ und der „seitlichen Arabeske“ beschrieben. Bei erstgenanntem Modell wird eine Beförderung eines als unfähig bekannten Angestellten nur deshalb durchgeführt, weil unter den anderen Mitarbeitern ein Anreiz ausgelöst werden soll, dass jeder auch befördert werden kann. Hierdurch wird eine Stabilisierung der Hierarchie erreicht. Bei Letzterem werden etwa Titel oder Abteilungen ohne Kompetenzen geschaffen, die es vorher nicht gab, um einen unfähigen Mitarbeiter quasi „auszulagern“.

Die Verteilung der Stufen der Inkompetenz stellt Peter anhand der Gaußschen Normalverteilung dar. Es stellt sich damit die Frage, wer in einer solchen Hierarchie die Arbeit leistet. Peter ist der Meinung, dass nicht alle zur gleichen Zeit ihre Stufe der Unfähigkeit erreichen. Durch die Mitarbeiter, die ihre höchste Stufe noch nicht erklommen haben, wird noch etwas geleistet: „Die Arbeit wird von den Mitarbeitern erledigt, die ihre Stufe der Inkompetenz noch nicht erreicht haben.“ Es schließt mit der These, dass man seine Energie vielleicht sinnvoller auf die Vermeidung einer Karriere verwenden sollte.

Bedeutung für die Soziologie

Nach eigener Aussage entwickelten Peter und Hull mit ihrer Formulierung ein neues Fachgebiet: die Hierarchologie. Diese Aussage muss wohl dem ironisch-humorvollen Grundton der Arbeit zugerechnet werden, da sie sich auf keine weitere fachliche Aussage stützt. Tatsächlich beleuchten Peter und Hull eine Gruppe von Problemen des Personalwesens. Jon Billsberry, Professor an der britischen Open University, führt drei Betrachtungsweisen auf, die „trotz der frivolen Lässigkeit der Formulierung“ in der Fachwelt von Bedeutung seien.

Zum einen eröffnet die Betrachtung die Frage, warum sich Menschen um Positionen bemühen, deren Anforderungen sie nicht gewachsen sind. Die Frage berührt also die Motivationsmechanismen, die den Einzelnen antreiben, eine nicht befriedigende Stellung zu suchen. Die zweite Frage dreht sich um die Schwächen der Selektion zur Beförderung in Organisationen, also darum, wer für eine zu besetzende Stelle ausgewählt wird, und die Gründe, die für diese Selektion genannt werden bzw. wirklich vorliegen. Der dritte von Billsberry genannte Betrachtungsansatz handelt von den Unzulänglichkeiten der beruflichen Aus- und Weiterbildung, die ja eigentlich die Fähigkeiten erzeugen sollen, die zur Erfüllung einer Arbeitsaufgabe erforderlich sind.

Beispiel

Eine begabte Lehrerin wird zur Schulleiterin befördert, da sie bisher sehr gute Arbeit geleistet hat. Allerdings kann sie nun im Umgang mit den jetzt untergebenen Kollegen ihren Tonfall, den sie ihren Schülern gegenüber angewandt hatte, nicht ablegen, was bei der Kollegenschaft gar nicht gut ankommt. Zudem ist sie von der Verwaltungsarbeit überfordert, und auch ihre Begabung im Umgang mit Kindern kann sie nun nicht mehr nutzen.

Nach Billsberry können nun drei Fragen formuliert werden:

  • Warum bemühte sich die Lehrerin um die Beförderung? (Persönliche Motive, Einkommen usw.)
  • Wer wählte sie aus und welche Gründe lagen für diese Auswahl vor? (Sympathie, Dienstalter, Ergebnisse …)
  • Welche Aus- oder Weiterbildung wurde der Lehrerin angedient und aus welchen Gründen wurde kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt?

Da in der globalisierten Welt alle Menschen gleich sein sollen, egal ob ersies ProfessorIn oder AnalphabetInnen sind, hat auch jeder Vollidiot die Chance, BundeskanzlerIn, sonstiger PolitikerIn, AstronautIn, IngenieurIn, KirchenfürstIn oder Papst (Päpstin geht noch nicht)  zu werden. Die Klugen eliminiert man einfach, weil sie nur stören.

Kritik

Karl E. Weick formulierte 1979 Thorngates Postulat der angemessenen Komplexität. Darin unterscheidet er Forschungsergebnisse nach Genauigkeit, Allgemeinheit und Einfachheit. Das Peter-Prinzip wird als typischer Vertreter einer einfach-allgemeinen Forschung vorgestellt, der es an Genauigkeit mangele. Zu einer angemessenen Darstellung des gesamten Problemfeldes müssten demnach zusätzliche Erkenntnisse herangezogen werden.

Nach aktuellem Mainstream-Sprech könnte man sagen, dass es sich bei Peters Prinzip selbstredend um rechtsextremen Populismus handelt, und das Buch sollte man verbrennen oder auf den Index für jugendgefährdende Schriften setzen (dahin gehört auch der Hl. Koran).

„Das Volk bin ich“ („L’état c’est moi“), sagt Sonnenkönigin Merkel, macht die Raute und entschwebt hoheitsvoll. Und wenn sie nicht sterben sollte, macht sie immer weiter, bis sie vom Thron fällt oder gefallen wird, und dann kommt der nächste Versager dran. Das kann heute selbstverständlich auch ein transsexueller Gendermensch jedwelcher Hautfarbe sein. Schwarz wäre am besten.

Fazit:

Keine Macht den Doofen, schnell weg mit ihnen, so lange es noch kluge Menschen gibt, denn die sterben bald aus!

 

Wandere aus, solange es noch geht!
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