Cottbus wehrt sich – Rotfaschisten rasten aus!

Foto: Screenshot/Youtube

Die Rotfaschisten von heute sind im Grunde genommen schlimmer, als ihre großen „Vorbilder“ aus den Schattenjahren dieser Republik. Einfach, weil sie nach außen hin so tun, als ob sie Gutes im Sinn hätten und den Bürgern weiß machen wollen, dass sie die besseren Menschen wären.

Von Thomas Böhm

Das aber ist nur der Tarnmantel, unter dem sich die wahren Bösen verstecken, die Schlimmes im Schilde führen und die Welt ins sozialistische Dunkel führen wollen.

Dabei bedienen sie sich perfider Methoden. Jeder der sich ihnen widersetzt, der es wagt, antifaschistischen Widerstand zu leisten, wird als Rechter diffamiert und so zum Abschuss freigegeben. Denn ist derjenige erstmal als „böser Rechter“ gebrandmarkt, kann man ihm leicht die gesellschaftliche Teilhabe entziehen und ihn wirtschaftlich ruinieren. Wir von jouwatch wissen ein böses Liedchen davon zu singen.

Ein neues Beispiel dieser rotfaschistischen Widerlichkeit liefert mal wieder der „Tagesspiegel“ ab. Er schreibt über die Demo in Cottbus:

Bei einer rechten Demo gegen Flüchtlinge wurden Journalisten am Samstag heftig angegriffen. Sogar Berufsfeuerwehrleute riefen von ihrem Wagen aus: „Wir grüßen die Patrioten in Cottbus.“

Auch nach dem von Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) verhängten Aufnahmestopp für Flüchtlinge in Cottbus kommt die Lausitz-Stadt nicht zur Ruhe. Wegen zwei von minderjährigen syrischen Flüchtlingen verübten Messerattacken haben am Sonnabend in Cottbus etwa 1500 Menschen an der Demonstration des rechten Vereins „Zukunft Heimat“ teilgenommen. Darunter waren auch die Vize-Chefin der Brandenburger AfD-Landtagsfraktion, Birgit Bessin, Mitglieder der rechtsextremistischen Identitären Bewegung und andere Neonazis. Bei der Demonstration sind Journalisten attackiert worden…

Bemerkenswert, weil entlarvend ist die Aussage „…und andere Neonazis“. Denn genau das zeigt uns, mit welchen abartigen Methoden besorgte Bürger, Andersdenkende und politische Konkurrenten in den Nazi-Dreck gezogen werden sollen.

Muss man sich bei solch einem Hass eigentlich noch wundern, dass dieser einmal zurückschlägt? Wir lesen weiter:

Ein rbb-Journalist und Szenekenner, der über den Kurznachrichtendienst Twitter auf die Neonazis aufmerksam gemacht hatte, ist von den Rednern verbal angegriffen und namentlich genannt worden. Die Stimmung war extrem aufgeheizt, berichteten mehrere Beobachter. Mehrfach wurde von den Rednern gegenüber der aufgebrachten Menge die Berichterstattung der Medien über die Probleme in Cottbus kritisiert,  Journalisten sind selbst von älteren Damen beschimpft worden.

Nach Angaben eines anderen rbb-Reporters soll ein Vertreter des Vereins, der die Kundgebung abhielt, gesagt haben, der Sender solle sich von Syrern ein Messer geben lassen, um sich eine Scheibe von denen abzuschneiden, die Klartext reden würden. Politiker und Journalisten des sogenannten Mainstreams müssten weggeschickt und weggeschlossen werden, soll der Vereinsvertreter unter „Volksverräter“-Rufen der Demo-Teilnehmer gesagt haben. Ein AfD-Redner, der sich zu den Messerattacken äußerte, wurde mit den Worten zitiert: „Es werden Menschenopfer gebracht von unseren Leuten.“…

So was aber auch! Selbst ältere Damen (die mit Sicherheit noch unter dem rotfaschistischen, linksradikalen SED-Terror zu leiden hatten), beschimpfen rotfaschistische, linksradikale Journalisten.

Bleibt die Frage, wer mit diesen Pöbeleien eigentlich angefangen hat. Die Schlusspassage der Tagesspiegel-Autoren spricht dann wieder Bände:

Zur Wahrheit gehört aber auch: Cottbus hat schon lange ein Problem am rechten Rand und mit weit verbreiteten rechten Einstellungen. Die AfD wurde bei den Zweitstimmen bei der Bundestagswahl stärkste Kraft. Und Cottbus ist der Hotspot für rechte Gewalt und Neonazis in Brandenburg. Nahezu jede fünfte rechte Gewalttat in Brandenburg wurde 2016 in Cottbus verübt. Der Verein Opferperspektive rechnet mit ähnlich hohen Zahlen für 2017.

Die rechtsextremistische Szene in Cottbus ist laut Verfassungsschutz hochgradig gewaltorientiert – ein Mix aus Neonazis, Rockern, Kampfsportlern, Hooligans, Hass-Musikern und Mitarbeitern von Sicherheitsdiensten. Sie tauchten auch am Sonnabend bei den Kundgebungen des Vereins „Zukunft Heimat“ auf.

Der Verfassungsschutz registrierte bereits mit Sorge, dass nicht nur in Cottbus die Grenzen zwischen rechtsextremen und bürgerlich-asylkritischen Demonstrationen zunehmend verwischen und immer weniger Berührungsängste zwischen Bürgerinitiativen, Rechtspopulisten und Rechtsextremisten bestünden.

Hier erkennen wir wieder die üblen Tricks der Rotfaschisten. Denn sie sind es, die die bürgerlich-asylkritischen Demonstranten in die rechtsextreme Ecke drängen, um dann eben mit dem journalistischen Finger abwertend auf sie zeigen zu können, ohne sich inhaltlich mit ihnen auseinandersetzen zu müssen.

Nur gut, dass die „Ossis“sich von diesem „medialen Lumpenpack“ nicht einschüchtern lassen und erhobenen Kopfes den Wahnsinn aus ihren Städten treiben werden. Und wenn man folgenden Tweet eines taz-Typen liest, weiß man, im Osten ist man auf dem richtigen Weg:

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.