Was stimmt – Judenhass oder Antisemitismus?

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Der Judenhass - wie hier im Dezember 2017 sichtbar beim Verbrennen israelischer Flaggen im Berliner Stadtteil Neukölln - hat laut Wolfgang Benz "nichts mit dem Islam zu tun". (Foto: PI, Collage)

WOLFGANG BENZ GIBT RADIKAL-ISLAMISCHE EMPFEHLUNGEN

Wer noch nicht wusste, dass der Islam zu Deutschland und Europa gehört, weiß es spätestens seit dem Merkel-Dekret von 2015, das eine Invasion von Immigranten auslöste, wie sie die Welt in Größe und Tempo noch nicht erlebt hat. Dazu sah die Kanzlerin „keine Alternative“, denn „es sind Menschen, die zu uns kommen“, und um ganz sicher zu sein, fügte Karin Göring-Eckhardt hinzu, dass „uns Menschen geschenkt werden“, die Martin Schulz zufolge „wertvoller als Gold“ sein sollten.

Von HANS-PETER RADDATZ (PI NEWS)

Wer glaubte, dass solch logikferne Lobby-Arbeit kaum zu übertreffen war, hatte nicht mit Wolfgang Benz gerechnet, ein Urgestein der bürgerfeindlichen Vorteilsnahme aus einem bewährten Quartett platter Islam-Werbung, gepaart mit mühsam verdecktem Judenhass. Es lohnt sich hier, über das kurzatmige Internet-Getöse hinaus an faschistische Hintergründe zu erinnern, die die völkische Merkel-Invasion zu erklären helfen. Zu den proislamischen Altmeistern gehören weiterhin Betonköpfe wie Bassam Tibi und Udo Steinbach, die Gebetsmühlen für die Scharia und das palästinensische „Opfervolk“ drehen, sowie kraft der Frauenquote Annemarie Schimmel (gest. 2003), die die unbotmäßige Islamkritiker anvisierte und einst „zwei oder drei auf die eigene Kappe“ (Aachen 1994) nehmen wollte.

Während die ersteren sich als „Hüter der Scharia“ (Tibi, DLF 6. Mai 2009 bzw. „Iran-Udo“ am bürgerlich-demokratischen Feindbild mit „Sicherheitsrisiko“, „Fundamentalismus“, „Ghetto-Mentalität“ abarbeiten, trägt Benz das erweiterte RAF-Plakat gegen “Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit“ vor sich her. Dies ist zwar Credo der Bundesanstalt für politische „Bildung“, passte aber auch bestens zu seiner Aufgabe im Institut für Antisemitismus an der Technischen Universität Berlin.

Nach der Pensionierung fiel es im Kielwasser der Islam-Euphorie nicht schwer, sein Geschäftsmodell auf die „Islamophobie“ auszuweiten, was Benz dazu brachte, sich zum „Vorurteilsforscher“ zu ernennen, um den erforderlichen Kapriolen in rationaler Logik und Ethik mit einem Mega-Vorurteil auf die Sprünge zu helfen. Im Rahmen eines kürzlichen Gastbeitrags im Tagesspiegel („Woher der muslimische Antisemitismus kommt“) sollen alle Argumente gegen seine Islam-Werbung, speziell solche, die den koranischen Judenhass erwähnen, islamophobe Vorurteile sein, „weil es dem Islam eben nicht wesensimmanent ist. In der Religion begründete Judenfeindschaft charakterisiert zweitausend Jahre Christentum nicht aber den Islam“.

Da diese Wahrnehmung keinerlei Hinweise auf antijüdische oder gar allgemeine Aggression im Islam finden möchte, lastet sie dessen Judenhass dem Einfluss durch westlichen, speziell deutschen Antisemitismus an, für den Benz als Promovend des Antisemiten Karl Bosl ausgewiesener Experte ist. Mit dieser Wertung entlastet er zugleich den extremen Judenhasser Mufti Amin al-Husayni, der als Muslimbruder und Hitler-Partner die Vernichtungspolitik als „heiliges Erbe“ an Muslimbruder Arafat weitergab. Der erfuhr als Vater des Islam-Terrors, den er gegen Israel richtete und später global ausweitete, für sein Lebenswerk seitens der Welteliten allerhöchste Ehren durch einen triumphalen Empfang der UNO (1974) und die Verleihung des „Friedens“-Nobelpreises (1994).

Indem Benz dem Islam jede „wesensimmanente“ Gewalt, insbesondere gegenüber den Juden, abspricht, führt der „Vorurteilsforscher“ ein universal verwendbares Makro-Vorurteil ins Feld, das zum Repertoire des Altmeister-Quartetts und gesamten „Kulturdialogs“ gehört, weil es alle Gewalt ins „christliche Abendland“ verschiebt. Nebenbei nennt er sich „Historiker“, kann aber auf die Fakten der Geschichte völlig verzichten, weil sie dem Vorurteil nicht „wesensimmanent“ sind. So kann in Benzens und seiner Kollegen Wahrnehmung die makabre Schleife ablaufen, sich die Gewalt-Routine des Islam wesenhaft anzueignen, mit muslimischer Lizenz die Demokratie zu löschen und die „intoleranten“ Bürger in eine unterprivilegierte Position zu zwingen.

Da die „Toleranz“ kein Ende hat, vollzieht der Vorurteilsforscher mit dem „Wesen“ des Islam den Zwang zu grenzenloser Immigration linientreu nach. Wie die laufende, EU-gestützte Gewalt-Invasion belegt, wird hier jedes Mittel der Täuschung und Rechtsverdrehung geheiligt, um der Vision der gesamt-sozialistischen Staats- und Kulturauflösung näher zu kommen, die man einst in den links-rechten Extremen „Systemüberwindung“ nannte. Der Schulterschluss mit den Muslimbrüdern, der die Verbindung der Euro-Gewalttradition mit dem Islam herstellte und dessen Dominanz in der EU-Mittelmeer-Union absicherte, ließ zu keiner Zeit Demokratien in Europa zu, ansonsten es kaum möglich sein konnte, die diktatorischen EU-Strukturen zu entwickeln, die die Zuwanderung unter konzertierter Täuschung und Enteignung der Bevölkerung auf den Weg brachten.

Kritik daran konnten die neo-barbarischen EU-Regierungen und ihre Pöbelkader zwar mit den erprobten Routinen medialer Diffamierung erfolgreich unterlaufen, was sich historischer Erfahrung gemäß und logischerweise auch in der Gegenwart nur durch den Verfall von Bildung und Ethik erkaufen lässt. Die kommen jedoch aus der Vorgängerkultur, die als fundamentales Feindbild durch eine Gegenkultur zu verdrängen ist, vorliegend in Gestalt des Islam, die in der „Aufklärung“ eines Lessing und Goethe sowie mit Wissenschaft und Religionskritik unumkehrbare Fahrt aufnahm. Entscheidend war und ist, dass der Djihad von Anbeginn mit Juden und Christen die gleichen Feindbilder bekämpft hat, die die „modernen“ Extreme unter Stalin und Hitler massenhaft vernichteten.

Kein Wunder also, dass der Islam zur exklusiven Patentlösung wurde, deren „Religionsfreiheit“ keine Alternative zulässt. Somit können sich die „Kultur“-Akteure unter dem zwanghaften Verzicht auf altkulturelle Bildung und Ethik nur qualifizieren, wenn sie keinerlei Sachkenntnis haben oder zumindest so tun als ob. Bei unserem „Historiker“ liegt Opportunismus fern, weil man seine historische Ahnungslosigkeit kaum spielen kann, die aber sehr willkommen ist, weil sich in Verbindung mit seinem antikulturellen Mega-Vorurteil den Kulturbruch optimal vorantreiben lässt.

Dabei rechtfertigt sich die zunehmend rabiate Vereinnahmung Europas aus der Kollaboration mit der ultra-orthodoxen Muslimbruderschaft, die alle Belange auf Muhammad stützt und sowohl vom „Arabischen Frühling“ als auch von den Irak-Syrien-Kriegen profitierte. Umso leichter lässt sich die Merkel-Invasion aus des Muslimgottes koranischer Schöpfung ableiten, wo es triumphierend heißt: „Preis sei Allah, der uns sein Versprechen wahrgemacht und das Land zum Erbe gegeben hat … (so) können wir im Paradies Wohnung nehmen …“ (39/73f.).Um dies zu sichern, ist den ungläubigen Altbürgern Recht und Besitz zu entziehen und an die Zuwanderer zu transferieren, damit sich für die Anhänger Allahs das Versprechen eines Paradieses auf Erden erfüllt. Ganz so, wie es der EU-Barbarismus mit der rassistischen Spaltung zwischen den enteigneten Altbürgern und dem neuen Quasi-Gottesvolk, dem korangerechte Räume geschaffen werden, tatsächlich anbahnt.

Dem entspricht, dass der „Vorurteilsforscher“ die islamische Konsequenz täglicher Gewaltwellen von Raub. Mord, Vergewaltigung etc. mit keinem Wort erwähnt, sich aber nicht genug tun kann, seine bürgerfeindlichen Vorurteile auf den gehassten Rechtsstaat zu projizieren und bevorzugt an der AfD abzuarbeiten. So phantasiert der „Wissenschaftler“, dessen Wissen sich dadurch auszeichnet, dass ihm die fatalen Folgen egal sind, von den „Möglichkeiten des Rechtsstaats, Übergriffe zu verhindern und zu ahnden“, während die neue Herrenrasse die Djihad-Regeln aus Koran und Tradition befolgt, ohne nachhaltig belangt zu werden, sondern inzwischen auch schon bei Totschlag mit Bewährungsstrafen davonkommen kann.

Da Allahs Vollmacht keine Grenzen kennt und daher jede Verantwortung übernimmt, können auch die „Verantwortlichen“ der Merkel-Invasion ruhig schlafen: „Nicht ihr habt sie getötet, sondern Allah“ (8/18) – eine Art prophylaktische Generalamnestie, die das „ungläubige“ Strafrecht bereits außer Kraft setzt und die Unabhängigkeit der Richter allmählich durch ihr Wohlverhalten gegenüber Allahs Regeln ersetzt.

Der Kollaps der Euro-Rechtspraxis beweist die Dominanz von Koran und Tradition und erledigt ohnehin das konstruierte, fast schon orientalische Märchen vom Judenhass, den die naiven Muslime vom nazistischen Westen, eher noch von perfiden Christen übernommen haben sollen. Benz scheint Sure 2 nicht gelesen bzw. deren Lektüre als ideologiewidrig verdrängt zu haben, wo die Genese des geballten Judenhasses während Muhammads Auseinandersetzungen mit den Juden Medinas detailliert dokumentiert wird. Er verurteilt sie als Leugner Allahs und als hämische Spötter, die seine Berufung als Propheten anzweifelten, der von Allah inspiriert die beste aller Gemeinschaften gegründet habe (8-20, 40-44). Solche Hybris erregte Heiterkeit und jüdischen Humor, z.B. mit der Frage, wie es denn möglich sei, dass diesem übernatürlich Begabten unlängst ein simples Kamel entlaufen konnte.

Satire hat bekanntlich fatale Folgen für den radikalen Ideologen, der durchgreifen muss, weil ihn Lächerlichkeit erledigt. Muhammad machte keine Ausnahme und schuf mit ansteigender Gewalt sowohl gegen Juden als auch Christen die Basis für den Djihad, auf die sich bis heute die Muslime und mit ihnen die Phalanx der „Kultur“-Ideologen stützen. Die „Religionsfreiheit“ des Islam macht sie zu Profiteuren der mafiosen Schutzgeldroutine, die die islamische Geschichte bis in unsere Tage und die erpresserische Propaganda der Kaderaktivisten prägt, auf deren Trittbrett unser „Historiker“ so kenntnisarm wie komfortabel mitfährt.

Mit gemäßigterer Schielbrille peilt Benz noch einmal sein probates Geschäftsmodell an und fordert „Prävention durch Bildung und Aufklärung“ und „rationalen Umgang mit dem Antisemismus“, die ihm gleichermaßen unmöglich sind, weil er unfreiwillig selbst Akteur und Opfer des grassierenden Denkschwunds ist, den die sozialistische Spätmoderne „Bildung“ nennt. Dennoch kann das Vorhaben per Zwang gelingen, weil der so „Gebildete“ den AfD-Leuten die Provokation eines „Zulaufs Geängstigter“ vorwirft, ihnen also aufgrund seiner Ausfälle in Logik und Ethik das juristische und evolutionäre Recht abspricht, Toleranz für die Sicherheit der bürgerlichen Mehrheit zu verlangen.

Hier entfaltet sich eine untrüglich totalitäre Tendenz, die den islamischen Judenhass in den westlichen Antisemitismus dreht, um die Muslime in „die neuen Juden“ und deren Djihad in eine „Anstrengung im Glauben“ umtaufen zu können. Benz scheint in seiner Fixierung nicht bewusst zu sein, dass er den deutschen Sonderweg völkischer Raumordnung fortsetzt – nach der „Ausmerzung“ jüdischer Semiten nun die Flutung mit islamischen Semiten Sie macht seinen verbrauchten Geschäftsbereich „Antisemitismus“ obsolet, der ohnehin immer schon irreführend war, weil die semitische Wahrnehmung von Semiten mit der europäischen nicht kompatibel ist.

So schuf sich der „Vorurteilsforscher“ mit dem Instinkt des linientreuen Ideologen die „Islamophobie“ als neue Geschäftsbasis, die einigermaßen zukunftsfest drei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann: die lukrative Förderung des Islam, die scheinbare Loyalität zu den Juden und die Ablenkung von rassistischer Bürgerenteignung und Christenverfolgung.

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