Scharia-Gutachten beim Herne-Doppelmord?

Foto: Durch holwichaikawee/Shutterstock
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Grausamer Milchbart ist anders als Kandel-Killer „voll ausgereift“ und soll lebenslang in den Knast

Deutsche sind immer ein bisschen böser als Muslime, schließlich stammen ja viele von NS-Kriegsverbrechern ab, auch die Urenkel. Uns Deutschen liegt das Morden quasi im Blut. Während Deutschlands oberster Pubertätsanalytiker Andreas Dexheimer mit berufsbedingtem Stockholmsyndrom im afghanischen Kandelkiller – breites Kreuz, starker Bartwuchs und herbes Kriegergesicht – einen mit Entwicklungsnöten kämpfenden Heranwachsenden sieht, der eine typische „Beziehungstat“ begangen hat, lässt seine Kollegin Sabine Novara am Doppelmörder Marcel H. kein gutes Barthaar. Und das obwohl er gar keinen Bart hat, sondern nur ein spärliches Fläumchen am Kinn. Spärlicher als Damen in vorgerücktem Alter.

Von Klaus Lelek

Was die grandiose Dame antreibt, wissen die Götter. Und genau bei diesem Stichwort öffnen sich die Abgründe der Gerichtssäle und wir bekommen ein Blick in eine andere Priesterkaste, die ebenso wie die Richter gottgleich darüber entscheiden, wer gut ist und wer böse. Wer in den Himmel der Resozialisierung darf oder in die Hölle der ewigen Sicherungsverwahrung muss.  Wer für gezielten Ritualmord an ungehorsamen Kuffars zehn Jahre bekommt und für ähnliche Morde lebenslang in den Knast wandert.  Ist der Richter der Priester, der Staatsanwalt der Diakon, so ist der Psychologe der Messdiener, der vorher den Altarraum der Anklagebank tüchtig einräuchert. Der betörende Weihrauch der Hilfsrichter heißt „Gutachten“. Und das kann entscheidend sein ob jemand wie zum Beispiel Gustl Mollath fünf Jahre in die „Gummizelle“ muss. Und so sagt die Gutachterin von Gottgleichen Gnaden über das schmächtige Jüngelchen, das optisch nicht einmal wie ein Achtklässler aussieht laut FAZ folgendes: „der Angeklagte sehe zwar jugendlich aus, tatsächlich sei seine Persönlichkeit aber schon ausgereift. Problematisch seien vor allem seine psychopathischen, narzisstischen und sadistischen Elemente.“ Aus diesem Grunde wäre er in einem Jugendstrafvollzug nicht mehr therapierbar. Sie empfiehlt daher Verurteilung nach Erwachsenenstrafrecht.

Wie bei allen neoreligiösen Verquastheiten, so möchte ich auch in diesem Falle gerne mal den Part des advocatus diaboli übernehmen. Nicht um den perversen Milchbart, der aus Mordlust zwei Kinder im März 2017 kaltblütig umbrachte, zu verteidigen, sondern um diese beknackte Aussage in einen übergeordneten Kontext zu stellen: Fast alle Mörder handeln aus Psychopatischen narzisstischen Bewegründen und zeigen dabei noch eine Portion sadistischer Grausamkeit. Das war auch in Kandel so. Die narzisstische Kränkung verlassen worden zu sein, die man nur mit ausgelebten psychopatischen Allmachtphantasien wieder befriedigen kann, wenn man ein Menschenleben auslöscht. Doch anders als der afghanische Killer, der möglicherweise älter als zwanzig ist, hat Marcel H. seine abscheuliche Tat in vollem Umfang eingestanden und bereut. Das er psychisch schwer krank ist – ähnlich wie seinerzeit der Kindesmörder Bartsch – steht außer Frage.  Die Frage ist nur, ob er dann nicht viel besser in einer Psychiatrie aufgehoben wäre. Ganz außer Frage steht, dass die Justiz dabei ist seit Jahren ein „Zweirassen- und Religions-Strafrecht“ zu praktizieren. Deutsche Straftäter werden immer härter bestraft als Muslime. Das schrieb der Islamkritiker Ulfkotte bereits vor fünf Jahren ins Tagebuch der alternativen Community. So bekam der muslimische Schwarzafrikaner, der eine Flüchtlingshelferin vor ihrem Haus abschlachtete lediglich 15 Jahre aufgebrummt. Der Mordversuch an der Kölner OB-kandidatin Reker wurde mit 14 Jahren geahndet. Obwohl das Opfer heute quicklebendig eine Millionenstadt regiert.  Der Täter war Deutscher und wurde der Neonazi-szene zugeordnet. Noch Fragen?

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