„Trump ermordet Koi´s“ – die zehn besten Fake-News der Medien

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US-Präsident Donald Trump hat eine Liste der zehn dicksten Fake-News veröffentlicht, die von den Medien über ihn im ersten Jahr seiner Amtszeit verbreitet wurden.

von Marilla Slominski

Gleich dreimal taucht der US-Sender CNN auf der Liste auf. Angeführt wird sie von dem Reporter der New York Times Paul Krugman, der am Tag des Wahlsiegs behauptet hatte, von diesem Schlag werde sich die Wirtschaft nie wieder erholen.

Doch genau das Gegenteil ist eingetreten – die US-Wirtschaft boomt und gerade hat der Technik-Gigant Apple angesichts der Trump- Steuerreform verkündet, in den kommenden fünf Jahren 350 Milliarden Dollar in den USA zu investieren. 20.000 neue Jobs und eine Universität sollen entstehen.

Die Nummer zwei der Fake-Liste ist der ABC-„Investigativ“-Reporter Brian Ross, der mit seiner Falschmeldung Anfang Dezember, Trump hätte vor den Wahlen Michael Flynn direkt angewiesen, Kontakt mit den Russen aufzunehmen, den Dow Jones Index zum Absturz um 350 Punkte brachte. ABC entschuldigte sich umgehend für den „schwerwiegenden Fehler“, der Anleger viel Geld kostete, und suspendierte ihren Reporter für vier Wochen vom Dienst – ohne Bezahlung.

„Martin Luther King-Büste verschwunden“

Der Anti-Trump-Sender CNN bekleidet den dritten Platz mit der Fake-News, Donald Trump und sein Sohn Donald J.Trump, Jr. hätten Zugang zu gehackten WikiLeads Dokumenten gehabt.

Auf Nummer vier liegt die ehemals renommierte Times die fälschlicherweise berichtete, Donald Trump hätte im Oval Office die Büste des Bürgerrechtlers Martin Luther King entfernen lassen.

Die Washington Post liegt auf Platz fünf mit der Meldung, die in Wahrheit völlig ausverkaufte Kundgebung des Präsidenten in Pensacola, Florida sei leer gewesen. Hier hatte der Reporter einfach die leere Halle Stunden vor Beginn der Veranstaltung fotografiert.

 

Foto:screenshot Twitter
Trump kürt die besten Fake-News (Foto:screenshot Twitter)

 

Nummer sechs zeigt Donald Trump bei seinem Besuch in Japan zusammen mit Ministerpräsident Shinzo Abe. Beide füttern gut gelaunt mit Hilfe eines Löffels Fische. Um die „Löffelei“ abzukürzen, kippt Trump unter Beifall und Gelächter den Inhalt der Holzbox kurz entschlossen ins Fischbecken. Die Szene, in der zuvor Ministerpräsident Abe das gleiche getan hatte – Trump es ihm also nur nachmachte – war wundersamer Weise aus dem Video verschwunden. Er hätte Koi´s überfüttert, brach sogleich der Empörungssturm los: „Trump ermordet die geliebten Koi´s durch zu viel Futter“ und „Idiot Trump kippt das ganze Fischfutter in das Koi-Becken“ wüteten Fischliebhaber in den sozialen Netzwerken angesichts der Großzügigkeit, eine Meldung, den die Trump-hassenden Medien weltweit nur zu gerne aufgriffen.

Immer wieder eine Falschmeldung wert – Trump und die Russen

Nummer sieben –wieder CNN – mit der Meldung über ein Treffen des Investment Banker Anthony Scaramucci’s mit den Russen.

Auch die Nachricht, dass die Ehefrau des polnischen Ministerpräsidenten Agata Kornhauser-Duda sich bei einem Treffen geweigert hatte, Trump die Hand zu schütteln, ist falsch und landet auf Platz acht. Bei dem Treffen im Juli vergangenen Jahres hatte die polnische First Lady zuerst Melanie Trump begrüßt und dann dem Präsidenten die Hand gereicht. Ein Umstand, der eindeutig auf Videoaufnahmen zu sehen ist. Auch in Deutschland hatten  sämtliche Journalisten der Republik von BILD bis BRIGITTE ihren persönlichen Schenkelklopfer angesichts des „verweigerten Handschlags“.

Zum dritten Mal taucht CNN auf, diesmal auf Platz neun. Der ehemalige FBI Direktor James Comey habe einen Streit mit Trump gehabt, weil der gesagt hätte, er stehe nicht unter Beobachtung – Fake-News.

Den ultimativen zehnten Platz besetzt die New York Times mit der Falschnachricht, die Trump-Regierung würde einen Klima-Bericht zurückhalten, eine Nachricht, der sie sogar die Titelseite widmete.

Die vorgeführten Medien „entschuldigen“ ihre Berichterstattung, in dem sie verkünden, die meisten Fake-News seien schließlich im Anschluss korrigiert worden.

90 Prozent der Berichterstattung über US-Präsident Donald Trump ist negativ, hat eine Studie ergeben. Trump gibt sich angesichts der Riesen-Kampagne gegen ihn versöhnlich. Trotz der vielen sehr „korrupten und unredlichen“ Medien, gäbe es immer noch großartige Reporter, die er respektiere und viele gute Nachrichten für die Amerikaner, auf die sie stolz sein könnten, so Präsident Trump.

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