Kritik an Gabriel wegen Nachrüstung türkischer Panzer

Foto: Sigmar Gabriel (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Sigmar Gabriel (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin  – Die Islamfaschisten im Iran und in der Türkei gehören anscheinend zu den ganz besonderen Freunden dieses SPD-Politikers: Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) gerät wegen der angekündigten Nachrüstung türkischer Leopard-II-Panzer durch die deutsche Waffenschmiede Rheinmetall in die Kritik. „Die Zusage der Bundesregierung ist nichts anderes als ein Geschenk an den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und Rheinmetall“, sagte Linken-Außenexpertin Sevim Dagdelen dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben). Ähnlich äußerte sich Grünen-Verteidigungsexpertin Katja Keul: „Spätestens jetzt, nachdem Erdogan öffentlich angekündigt hat, dass er beabsichtigt, mit Panzern gegen die kurdische Bevölkerung in Nordsyrien vorzugehen, muss Gabriel seine positive Einschätzung widerrufen.“

Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig (SPD) erklärte in einer Antwort auf eine Anfrage Dagdelens, über die das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ berichtet, dass die Bundesregierung über laufende Verfahren „grundsätzlich keine Auskunft“ erteile. Die Opposition wirft Gabriel vor, genau das getan zu haben. (Quelle: dts)

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