Haben die Linken kein Problem mit muslimischen Antisemiten?

Foto: Imago
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Klar, jeder Antisemit ist einer zu viel. Von daher sind die Äußerungen von Petra Pau als „brandgefährlich“ einzustufen, weil sie vom eigentlichen Problem ablenken. Die dts-Nachrichtenagentur vermeldet:

Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Linke) hat sich angesichts der für Donnerstag geplanten Antisemitismusdebatte dagegen gewandt, das Problem allein den Zuwanderern zuzuschieben. „Das wird dem Thema überhaupt nicht gerecht“, sagte Pau der „Berliner Zeitung“ (Online-Ausgabe). „Denn die meisten antisemitischen Straftaten werden immer noch von Rechtsextremisten verübt.“

Menschen aus Ländern, in denen Antisemitismus an der Tagesordnung sei, legten ihn nicht mit dem Grenzübertritt ab, so die Politikerin. Allerdings könne es „nicht um ein Sonderrecht für eine bestimmte Gruppe gehen“. „Und wir müssen den Antisemitismus, egal in welchem Gewand er auftritt, bekämpfen und gleichzeitig Prävention betreiben.“

Deshalb werde sich die Linksfraktion bei der Abstimmung über den Antrag von Union, SPD, Grünen und FDP enthalten. Diese fordern die Einsetzung eines Antisemitismus-Beauftragten und wollen überdies ein umfassendes Handlungspaket gegen Judenhass auf den Weg bringen. Dazu zählen die bessere statistische Erfassung antisemitischer Vorfälle, mehr Ansprechpartner für Belange jüdischer Gruppen, die Koordinierung einer ständigen Bund-Länder-Kommission, Überprüfungen des Straf- und Versammlungsrechts, die Strafbarkeit bei Leugnung oder Verharmlosung des Holocaust über das Internet sowie aufenthaltsrechtliche Konsequenzen gegenüber Ausländern, die zu antisemitischem Hass aufrufen.

Diesen letzten Punkt lehne die Linke ab, sagte Pau. „Straftaten müssen erst mal hier geahndet werden.“ Sie beklagte überdies, dass ihre Fraktion zuvor nicht gefragt worden sei, ob sie bei der Erarbeitung eines Antrags mitmachen wolle.

Zuletzt gingen 93 Prozent der antisemitischen Straftaten auf das Konto deutscher Rechtsextremisten. Gleichwohl ist Antisemitismus auch unter arabischen Migranten verbreitet. Erst kürzlich verbrannten Palästinenser bei Demonstrationen in Berlin israelische Flaggen.

Diese Statistik ist nicht korrekt. Gerd Buurmann hat auf „Tapfer im Nirgendwo“ diese mal zurechtgebogen:

Antisemitische motivierte Straftaten werden somit nicht gesondert erfasst, sondern unter Fremdenfeindlichkeit subsumiert! Das heißt, unter „PMK-rechts“finden sich größtenteils Straftaten gegen Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte. Das bedeutet, über die Verteilung antisemitischer Straftaten kann durch diese Statistik keine Aussage gefällt werden.

Da mit hoher Wahrscheinlichkeit gerade die judenfeindlichen Äußerungen in Flüchtlingsheimen und Moscheen nicht von den Bewohnern und Besuchern der Räumlichkeiten zur Anzeige gebracht werden, taugt diese Statistik nicht zur Ermittlung von Judenhass unter Muslimen und Flüchtlingen.

„Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kämpf allein!“
„Juden ins Gas!“

Diese Demonstrationen fanden mit tausenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern muslimischen Glaubens in Berlin, Frankfurt, Essen, Gelsenkirchen und vielen weiteren Städten statt. In der Statistik werden diese Massen nicht angemessen gespiegelt.

Einige Anschläge auf jüdische Einrichtungen werden nicht unter Antisemitismus gefasst, wenn eine „Palästina-Verbindung“ besteht.

Hakenkreuze und andere Symbole werden nicht nur von rechts verwendet, aber oft ausschließlich rechts zugeordnet. Das heißt: Wenn ein Hakenkreuz dabei ist, wird die Tat als rechtsradikal eingestuft, selbst wenn es von Muslimen kommt.

Wer diese Statistik anführt, um Aussagen über die Verteilung von Antisemitismus in Deutschland zu tätigen, betreibt Fake News!

Und auch die Welt rückt diese falsche Statistik  wieder gerade:

Die Experten belegen dies durch Umfragen unter Juden in Deutschland, von denen acht Prozent angaben, Angehörige oder Bekannte seien „in den letzten zwölf Monaten“ körperlich attackiert worden; 36 Prozent sprachen von „verbalen Beleidigungen/Belästigungen“ und 52 Prozent von „versteckten Andeutungen“. Dazu die Autoren: „Besonders häufig wurden muslimische Personen als Täter angegeben: 48 Prozent der verdeckten Andeutungen, 62 Prozent der Beleidigungen und 81 Prozent der körperlichen Angriffe gingen nach dieser Einschätzung von muslimischen Personen aus.“…

Frau Pau hat also keinerlei Probleme damit, dass sich immer mehr Juden in Deutschland von Muslimen bedroht fühlen. Aber das passt zu den Linken. Sie fühlen sich naturgemäß faschistischen Ideologien verbunden.

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