Die Rente mit 63 ist ein teurer Spaß

Foto: Collage
Im Vordergrund: Arm, im Hintergrund: Reich (Foto: Collage)

(Unerschwinglicher Luxus?)

Wer als Rentner nicht darben möchte, muss lange arbeiten. Denn eine Frührente ist mit erheblichen Abschlägen verbunden. Wenn zusätzliche Mittel vorhanden sind, können Versicherte gegensteuern. Zumindest etwas. Doch billig ist die Sache nicht, wie Finanztest vorrechnet.

Von Thomas Schlawig

Es ist schon ein starkes Stück, die (Früh)-Rente als unerschwinglichen Luxus zu bezeichnen und es zeigt auf, was aus diesem Land geworden ist. Dabei wäre es überhaupt kein Problem, den Menschen, die dieses Land am Leben erhalten, einen sorglosen und akzeptablen Renteneintritt zu ermöglichen.

Davon, sich früher in den Ruhestand zu verabschieden, träumen hierzulande nicht wenige Beschäftigte. Doch für viele von ihnen wäre dieser Traum nur mit erheblichen Einbußen bei der gesetzlichen Rente zu realisieren. Aber immerhin, für einige Versicherte klappt dies auch so. Allerdings nur für jene, die eine Mindestversicherungszeit von 45 Jahren bei der Deutsche Rentenversicherung vorweisen können. Denn „besonders langjährig Versicherte“ können auch ohne Abschläge mit 63 Jahren in Rente gehen. Aber auch nur dann, wenn sie vor 1953 geboren wurden. Doch dieser Personenkreis ist natürlich begrenzt. Insbesondere für Akademiker ist die Versicherungszeit oft nicht zu erreichen, da die Jahre des Studiums nicht mitgezählt werden.

Wer deshalb dennoch nicht bis zum Erreichen der Regelalterszeit am 65. oder 67 Geburtstag warten möchte, kann aber auch früher aus dem Berufsleben aussteigen und mit 63 Lenzen die Füße hochlegen. Zumindest dann, wenn der Versicherte auf eine Mindestversicherungszeit von 35 Jahren kommt. Denn die Rente für „langjährig Versicherte“ ist mit weniger Hürden verbunden. Dafür kommt es aber zu Abschlägen. Die genaue Höhe der Einbuße bei der Rente ist dann abhängig vom Geburtsjahr. Den Geburtsjahrgang 1952 kostet die Rente mit 63 einen Abschlag von 9 Prozent, der Geburtsjahrgang 1963 muss mit einen Abschlag von 13,8 Prozent rechnen. Ab 1964 sind es 14,4 Prozent.

Warum ist das alles so? Zuerst sollte man daran erinnern, daß seit 1957 700 Milliarden Euro (Stand 2015) für versicherungsfremde Leistungen aus der Rentenkasse entwendet wurden. Anders läßt es sich nicht benennen. Wenn das Geld, welches in Deutschland erarbeitet wird, auch dort bleiben würde, was das normalste der Welt wäre, wären derartige Einschnitte und soziale Ungerechtigkeiten überhaupt nicht nötig und möglich. Deutschland hat für alles und jeden auf der Welt Geld im Überfluß. Diese Verteilung von Volksvermögen in alle Herren Länder muß aufhören. Es ist Veruntreuung von Steuergeld und dafür müssen die  Verantwortlichen zu gegebener Zeit zur Verantwortung gezogen werden. Deutschland kann (angeblich)  seine Grenzen nicht sichern, aber für die Grenzsicherung in fremden Ländern sind Millionen vorhanden. Es werden Technik und Fahrzeuge geliefert und Personal durch deutsche „Experten“ ausgebildet. Die Bundeswehr ist völlig desolat und eigentlich ihren  Namen nicht mehr wert.  Aber wir können in alle Welt Waffen und High-Tech-Systeme liefern. So liefert Deutschland beispielsweise U-Boote im Wert von 1,5 Milliarden Euro an Israel und übernimmt ein Drittel der Kosten (540 Mio. Euro).  Auch um das Gesundheitssystem ist es nicht zum Besten bestellt. So zahlen beispielsweise die deutschen Krankenkassen für  Angehörige von krankenversicherten Arbeitnehmern, welche deutschen Boden noch nie betreten haben die Behandlungs-und Arztkosten in ihrem Heimatland.  Derartige „Krankenversicherungsabkommen“ gibt es mit der Türkei, Bosnien, Herzegowina, Serbien,  Montenegro und Marokko. Um diesen Irrsinn zu finanzieren muß  der deutsche Krankenversicherte Zuzahlungen  für immer mehr Leistungen hinnehmen. Ebenso  zweifelhafter  Natur ist die Entwicklungshilfe, welche mit der Gießkanne in alle möglichen Länder verteilt wird und in irgendwelchen dunklen Kanälen verschwindet, während in Deutschland die Infrastruktur komplett ruiniert ist. Diese Geldverschwendung ließe sich unendlich fortsetzen. Die größte Frechheit, die sich der deutsche Staat allerdings leistet, ist die Alimentierung so genannter „Flüchtlinge“ auf Kosten des Steuerzahlers. Ich weiß, ich wiederhole mich an dieser Stelle wieder, aber man kann es nicht oft genug wiederholen, um den Menschen endlich begreiflich zu machen, wie sie vom deutschen Staat ausgeraubt und zum Narren gehalten werden.

„Das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat in seine Berechnung (2016) die Kosten für Unterbringung, Verpflegung sowie Integrations- und Sprachkurse mit 50.000.000.000 Euro beziffert.“  50 Milliarden Euro für die Jahre 2016 und 2017.“

Der „C“DU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch hat vorgerechnet, was mit diesem Geld alles finanziert werden könnte, Zitat:  „Genug Geld, um jedem der 870.000 Bafög-Empfänger 57.000 Euro in die Hand zu drücken, jedem der rund 500.000 Rentner mit Grundsicherung 100.000 Euro zu überweisen, jeder der 107 deutschen Universitäten das Budget um eine knappe halbe Milliarde zu erhöhen oder schlicht jedem der rund 43 Millionen Erwerbstätigen geleistete Steuern in Höhe von 1.162,79 Euro zurückzuzahlen. Die Liste potentieller Bedarfsgruppen ließe sich freilich noch lange weiterspinnen. Wir reden schließlich über viel Geld.“

„Seriöse Schätzungen sprechen von 1-2 Billionen Euro Kosten der Merkelschen Immigration. Gemäß einer Studie, die 2014 in der Frankfurter Allgemeinen veröffentlicht wurde, hatten damals schon Zuwanderer über eine Billion Euro mehr aus den deutschen Sozialsystemen herausgenommen, als sie einbezahlt haben. Man stelle sich bitte vor, wieviele Nullen eine Billion, also 1000 Milliarden hat. Das Volkseinkommen ist die Summe aller Erwerbs- und Vermögenseinkommen, etwa Löhne, Gehälter, Einkommen Freiberuflicher, Mieten, Zinsen, Unternehmensgewinne (= Nettonationaleinkommen = Nettosozialprodukt zu Faktorkosten). Es betrug 2016 2,338 Billionen Euro (de.statista.com/statistik/daten/studie/161332). Alle Ausgaben des Bundes 2017 betragen gemäß Haushaltsplan 329 Mrd. Euro.“

Der Ökonom Bernd Raffelhüschen rechnete bereits im Jahr 2015 vor, Zitat:  „Der Freiburger Wissenschaftler rechnet dauerhaft mit fiskalischen Lasten für die deutschen Steuerzahler in Höhe von 17 Milliarden Euro pro Jahr, wenn sich die Flüchtlinge schnell integrieren am Arbeitsmarkt – also weniger als die konkurrierenden Kollegen.“  Inzwischen (nach zwei Jahren) wissen wir, daß die „Flüchtlinge“ für den deutschen Arbeitsmarkt nicht tauglich sind. Es gab allerdings Menschen, welche das schon zu Beginn der „Flüchtlings“-welle erkannt hatten, aber das waren bekanntlich nur Rechte und Nazis.

„900.000.000.000 – oder fast eine Billion Euro. Rund ein Drittel der deutschen Wirtschaftsleistung. So viel müsste Deutschland jetzt zurückstellen, um die Kosten der Flüchtlingskrise zu decken. Und das sind nur die Zahlen, wenn alles einigermaßen gut läuft, betont Raffelhüschen. Er nennt das ein „unrealistisch positives Szenario.“ Also wenn die Flüchtlingszahlen ab nächstem Jahr wieder sinken, wenn die Flüchtlinge nach sechs Jahren Aufnahme im Arbeitsmarkt finden. Es ist beängstigend viel Geld.“

Inzwischen ist bekannt, daß es alles andere als „einigermaßen gut läuft“, die „Flüchtlings“-zahlen sinken nicht und die „Flüchtlinge“ werden keine Aufnahme in den Arbeitsmarkt finden.  Im Umkehrschluß sind also eine Billion Euro in den Sand gesetzt.

Dazu noch ein paar andere nicht minder interessante Zahlen:

Ab dem 19.07.2017, 03.27 Uhr hat der Michel für sein eigenes Portemonnaie gearbeitet. Die Steuerquote liegt somit bei 54,6%. Das heißt, es bleiben ihm von jedem hart erarbeiteten Euro ganze 45,4 Cent. Im Jahr davor konnte er bereits am 12.07. um 14.44 Uhr das erarbeitete Geld sein Eigen nennen. Die Steuerquote lag bei 52,9% und ihm blieben von einem Euro immerhin noch 47,1 Cent.  Im Jahr 2015 mußte der Michel „nur“ bis zum 11.07. 06.14 Uhr  für den Staat arbeiten. Die Steuerquote lag bei 52,4% und von jedem Euro blieben dem Michel satte 47,6 Cent.

Innerhalb von zwei Jahren durfte der Michel 8 Tage länger für einen Staat arbeiten, der ihn verachtet und sein Geld mit vollen Händen zum Fenster hinaus wirft. Die Steuerquote stieg in diesen zwei Jahren um 2,2% und unter dem Strich hatte der Michel 2,2% weniger im eigenen Portemonnaie. Zahlen, welche nachdenklich machen sollten und dennoch haben knapp 90% der Wähler bei der Bundestagswahl dieselben Kriminellen, welche ihr Geld verschenken, wieder gewählt. „Die Deutschen sind das einzige Volk, welches durch Erfahrung dümmer wird“.

Aber es gibt weitere soziale Ungerechtigkeiten gegenüber und auf Kosten des Steuerzahlers:

„In 2016 waren […] ca. 860.000 Menschen in Deutschland ohne Wohnung – seit 2014 ist dies ein Anstieg um ca. 150 %.“ Aber das sei noch lange nicht das Ende der Fahnenstange: Die BAG W prognostiziert von 2017 bis 2018 „einen weiteren Zuwachs um ca. 350.000 auf dann ca. 1,2 Millionen wohnungslose Menschen. Das wäre eine weitere Steigerung um ca. 40%.“

Das ist unter anderem die Folge von Sanktionen der so genannten Jobcenter gegenüber ihren Kunden.

In Deutschland gibt es immer mehr Arbeitslose. Einen Teil der Schuld tragen dabei die Jobcenter, denn mit ihrer mangelhaften Arbeit und ungerechtfertigten Sanktionen treiben sie reihenweise Bezieher von Hartz 4 auf die Straße.[…] All das führt am Ende dazu, dass die Miete nicht rechtzeitig überwiesen wird. Die Konsequenzen für die Hartz 4-Bezieher sind fatal, denn sie haben mit Räumungsklagen und Zwangsräumen zu kämpfen. Das Ende vom Lied ist dann die Obdachlosigkeit.

Das es allerdings auch anders geht, zeigen diese Beispiele:

Im Mai 2017 waren 870.000 Flüchtlinge aus Afghanistan, Eritrea, dem Irak, dem Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien Empfänger von Grundsicherungsleistungen nach SGB-II, rund 80% davon Syrer. Damit sind 14% der 6,1 Millionen Bezieher von Hartz IV  Flüchtlinge. […] Dessen ungeachtet sind die Flüchtlinge überwiegend nicht erwerbstätig. 0,6% von ihnen gehen einer Vollzeitarbeit nach, 0,9% arbeiten in Teilzeit, 9,2% haben einen Minijob. Der Rest ist Arbeitslos (47,9%), befindet sich in einer (schulischen) Ausbildung oder ist aus anderen Gründen nicht erwerbstätig (20,5%). Diese Zahlen sind insofern erschreckend als die Stichprobe und vor allem deren Verzerrung in Richtung höher gebildete Flüchtlinge eine höhere Beteiligung am Arbeitsmarkt hätte erwarten lassen. […] Dass dennoch nur 10,7% einer rudimentären Form von Arbeit nachgehen, liegt nach Ansicht der drei Autoren an Sprachdefizien : 77% haben nur unzureichende Kenntnisse des Deutschen, 64,1% haben keinen beruflichen Bildungsabschluss, 24,2%  keinen Schulabschluss. Folglich befinden sich 38,4%  in einer Ausbildung, 34,3% in einem Sprachkurs und sind deshalb von einer Arbeitssuche freigestellt. Freigestellt sind auch 22% der Flüchtlinge, weil sie Kinder betreuen, was ja in Deutschland  als wichtiger gilt, als die Grundlage für eine Integration in den Arbeitsmarkt zu legen. […] Insgesamt haben die Jobcenter nur 22,8% der Flüchtlinge in der Stichprobe die Pflicht auferlegt, sich um einen Arbeitsplatz zu kümmern und das bei einer Stichprobe mit einem extraordinär hohen Anteil hoch gebildeter. Bei der Verpflichtung einen Arbeitsplatz zu suchen, gibt es übrigens keine Gleichstellung. Während die  Jobcenter 31,6% der geflüchteten Männer eine solche Verpflichtung auferlegt haben, sind nur 9,5% der Frauen verpflichtet, sich eine Arbeit zu suchen.

Was wäre die Folge, würden sich Deutsche einer solchen Verpflichtung entziehen? Richtig, sie müßten mit einer Leistungseinstellung, mindestens jedoch mit einer Leistungskürzung rechnen. Warum geschieht das nicht ebenso bei so genannten „Flüchtlingen“?  Haben sie keine Mitwirkungspflicht? Wie verhält es sich mit dem Grundgesetz?  Der Artikel 3, Abs. 3 besagt:  Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“

Hier werden ganz klar „Flüchtlinge“ bevorzugt und Deutsche benachteiligt und das muß aufhören.

„Der Sozialstaat lebt von der Leistungskraft und dem Leistungswillen seiner Bürger und nicht von der Umverteilungsmasse und den Umverteilungsfantasien der Funktionäre und Bürokraten“, sagte einst Franz Josef Strauß  und so muß es auch wieder werden. Deutschland ist nicht das Sozialamt der Welt. Deutschland muß wieder vom Kopf auf die Füße gestellt werden, sonst sehe ich schwarz für dieses Land. Was dem deutschen Volk durch die derzeitige „Regierung“ angetan wird und in der Vergangenheit angetan wurde, läßt sich nur als Hoch-und Landesverrat bezeichnen.

Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk. Dann gnade Euch Gott!
Theodor Körner (1791-1813)

 

 

 

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.
Loading...