Aufruf der IB München: Wer befreit das Aktions-Kissen vom Tollwood?

"Menschenverachtende Aktionskunst"

Auf dem Tollwood-Festival in München feiern besserverdienende Bessermenschen die Öko-Deindustrialisierung und Multikulti-Selbstabschaffung – natürlich ohne afghanische Großfamilien, denn die trinken keinen Glühwein, essen keine vegane Bratwurst für 6€ und schicken das Geld lieber nach Hause. Stattdessen statteten ihnen dieses Jahr die Aktionskünstler*Innen der Identitären Bewegung Bayern einen Besuch ab.

von Claudia Rot

Meine Oma hat ja immer gesagt: „Kunst kommt von Können.“

Nun kannte sich meine Oma zwar mit Kunstdünger aus, aber kaum mit Klimt oder Dürer. Sprachwissenschaftlerin war sie auch keine. Sie könnte sich also geirrt haben.

Umso schöner, dass sich dank der Münchner Öko-Kunst-Schickeria endlich die Gelegenheit bietet, die Probe aufs Exempel zu machen. Da nun kommen Sie, werter Leser, ins Spiel. Sie sollen ein Fundbüro besuchen und zum Performance-Künstler werden. Geht nicht, sagen Sie? Na, dann passen Sie mal auf.

Angefangen hat alles, als ein paar Münchner IBler in der Vorweihnachtszeit über den örtlichen Markt für Kunsthandwerk, dem Tollwood, bummelten. Da geht’s immer recht zu und da sie mal ein paar Minuten Ruhe haben wollten, begaben sie sich in die begleitende Kunstaustellung, in die sich sonst kaum jemand verirrt. (Die ist nämlich weniger Picasso-Kandinsky und mehr Politico-Krawally.)

Die diesjährige Propaganda-Show lief unter dem universalistischen Titel „Weltsalon: WIR, ALLE“ und neugierig, offen und interessiert wie IBler halt sind, mussten sie sich das unbedingt genauer ansehen.

Gleich am Eingang begrüßte den Besucher ein Dinosaurierkopf. Vermutlich ein Hinweis darauf, dass man hier den Bereich einer zum Aussterben verdammten Ideologie betritt. Dann gab’s da noch die üblichen Flüchtlingsbilder, ein Laser-Killerspiel, um Jagd auf ‚fake news‘ zu machen, zersägte Einkaufswagen als Kapitalismuskritik nebst Geschenk-Shop und Bar („Rettet ALLES“), um die die Leute zum Konsum zu animieren. In den Boden war beleuchteter Stacheldraht eingelassen, wie es einem schon von vielen Dorfdiskos vertraut ist. Das Übliche halt. Wirklich ungewöhnlich waren im „Weltsalon“ nur zwei Dinge:

Zum einen war da ein Kletterbalken, auf dem man über einen Wassergraben (das Becken war mit blauer nicht abwaschbarer Tinte befüllt) balancieren konnte. Wäre sicher ein Spaß für viele Kinder gewesen, hätten die Eltern nicht vorher unterschreiben müssen, dass die Veranstalter keine Verantwortung tragen, wenn die Kinder zu Schaden kommen. Erinnert irgendwie an den Mordfall von Kandel: Erst die Schwächsten zu Dummheiten aufhetzen, aber dann ja nie die Verantwortung dafür übernehmen.

Zum zweiten war da ein ‚Sofa der Toleranz‘. Es befand sich mitten in einem Käfig und wer darauf Platz nahm, bekam von außen ein Etikett aufgedrückt, dass er weder sehen noch beeinflussen konnte. Genau in dieser Situation befindet sich die IB ja ständig und so erweiterten sie  bei nächster Gelegenheit das Sofa um ein harmloses Lambda-Kissen.

(Besucher, die  tatsächlich dort Platz nahm, konnte lernen, dass dieses Sofa – genau die  vielgepriesene Toleranz – etwas  ist, das einen verschlingen kann und es unmöglich macht, eine aufrechte, rückgrat-gesunde Körperhaltung einzunehmen. Manchmal denke ich, dass die Multi-Kultis viel mehr Selbstreflektion haben, als man ihnen zutraut. Aber das nur nebenbei.)

Die IBler machten ein Foto, drehten eine Runde auf der Suche nach weiteren Fotogelegenheiten und als sie keine fünf Minuten später zurückkamen, war das Kissen verschwunden.

(Es ist echt witzig: Gerade jene, die immer kreischen: „Es wird doch keinem was weggenommen“, krallen sich sofort alles, was sie in die Finger kriegen.)

Zum Glück ist das „Nähkunst-Genie“ der IB Bayern fleißig. (Wie Dame  zu dem Namen kam, erklär ich noch.) Daher hatten sie noch ein Ersatzkissen, das sie dann über ihre Facebook-Seite versteigern konnten.

Das hätte das Ende der Geschichte sein können. Wenn nicht kurz vor Weihnachten das Lambda-Kissen wieder aufgetaucht wäre. Und zwar genau am selben Ort. Lieblos in eine Holzkiste geworfen, mit dem Etikett ‚menschenverachtend‘ versehen und durch einen Kabelbinder angekettet, damit es nicht davon laufen kann.

Darauf meinte das  Nähkunst-Genie: „Bei diesen Leuten bleibt mein Kissen nicht!“ und machte sich auf zur Kissenbefreiungsschlacht!

Eigentlich gingen die IBler nur hin, um ein Fundstück abzuholen.  Sowas sollte nicht so ein Drama sein. Möchte man meinen. Doch es brauchte eine halbe Stunde und sechs bis acht Angestellte des Tollwoods, bis sich jemand fand, der dafür die Befugnis besaß. Am Ende wurden die Ibler wie eine gefährlich heiße Kartoffel weitergereicht bis zu Stephanie Weigel, der Chefin des Weltsalons.

Von dieser Dame kann der interessierte Mensch  eine Menge wichtiger Dinge lernen:

Erstens: Nichts ist so klein und unbedeutend als das es für manche Persönlichkeiten  nicht noch die Möglichkeit zur Machtentfaltung böte. Solange es noch irgendeine juristische Spitzfindigkeit ihr es erlaubte, hätte die gute Frau der IB vermutlich lieber ihre Niere als deren Kissen rausgerückt.

Zweitens: Wer ein Lambda-Kissen auf ein Sofa legt, betreibt „ performative Aktionskunst“.

Drittens: Als die Leute vom „Weltsalon“ im nächsten Schritt das Kissen in eine Obstkiste legen, „integrierten“ sie die  „Performance“  der IB in den „künstlerischen Rahmen der Ausstellung“. (Seit sie das erfahren hat, will die Näherin des Kissens nur mehr als „Nähkunst-Genie“ angesprochen werden.)

Viertens: Die Leute des „Weltsalons“  hatten das Kissen überhaupt nur eingesackt, um der IB die Möglichkeit zu geben, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. War also in Wahrheit total nett gemeint. Das freute die IBler natürlich. Sie gehen davon aus, dass Frau Weigel Wort hält und sie nächstes Jahr als Teilnehmer zu einer ihrer toleranten, weltoffenen Podiumsdiskussionen einlädt.

Fünftens und letztens: Alles ist Kunst und jeder kann Künstler sein.

Womit wir bei Ihnen, werter Leser, angelangt sind. Die IB Bayern möchte Sie einladen, Teil des interaktiven Kunstprojekts ‚Kissenbefreiungsschlacht‘ zu werden: denn wie schon gesagt: Jeder kann Künstler sein. Folglich gehört das Kissen der ersten Person, die sich im Fundbüro als Eigentümer/Künstler meldet und die Herausgabe des Kissens verlangt.

Ort der künstlerischen Betätigung: Städtisches Fundbüro in der Ötztaler Str. 17, 80466 München

Bitte verhalten Sie sich respektvoll und höflich. Künstler sind schließlich sensible Seelen.

Über eine Erfolgsmeldung an die FB-Seite der IB Bayern würden sich die jungen Künstler*innen sehr freuen! Ein Kissen-Selfie zur Dokumentationszwecken wäre natürlich ein Traum.

 

Wer die IB Bayern unterstützen möchte, kann den Unterstützungsantrag ausfüllen und an [email protected] schicken.

 

Spendenkonto:

Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg
Kontoinhaber: Identitäre Bewegung BY
BIC: BYLADEM1KMS
IBAN: DE50 7025 0150 0028 7710 95

PayPal: [email protected]

 

 

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