Wie’s wohl kommt: Viele NRW-Gefängnisse überbelegt

Foto: Gefängnis (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Gefängnis (über dts Nachrichtenagentur)

Düsseldorf – Viele Justizvollzugsanstalten in Nordrhein-Westfalen sind derzeit überfüllt. Das geht aus einer internen Auswertung des nordrhein-westfälischen Justizvollzugs hervor, berichtet die „Rheinische Post“ (Mittwochsausgabe). Demnach sind aktuell die Justizvollzugsanstalten in Bielefeld-Brackwede, Dortmund, Duisburg-Hamborn, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm und Kleve überbelegt.

So sitzen zum Beispiel in der JVA Dortmund derzeit 426 Insassen ein, obwohl die Haftanstalt nur 405 Plätze hat. In der JVA Bielefeld-Brackwede sind es 556 Gefangene bei 542 Plätzen; in der JVA Duisburg-Hamborn sind es 322 Insassen bei 311 regulären Plätzen. „Ein Gefängnis gilt schon bei einer Belegungsquote ab 90 Prozent als voll“, erklärte Peter Brock, Landesvorsitzender des Bundes der Strafvollzugsbediensteten (BSBD).

Das trifft der Statistik zufolge auf die Gefängnisse in Aachen, Bochum, Castrop-Rauxel, Detmold, Düsseldorf, Essen, Euskirchen, Geldern und Köln zu. Nun hätten wir natürlich gerne gewusst, woher dieser große Zulauf kommt… (Quelle: dts)

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