Regierungsdevote Illner-Show-Bilanz: 43 von 45 Sendungen ohne AfD!

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43 von 45 Illner-Sendungen ohne AfD (Bild: Screenshot)

Liebe Leser, trotz des Aufstiegs der sozialen Medien findet die politische Meinungsbildung der Bürger in Deutschland nach wie vor zu einem erheblichen Teil durch die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und vor allem Fernsehprogramme statt.

Von Prof. Dr. Jörg Meuthen

Neben Nachrichtensendungen und Magazinen sind hierfür insbesondere die vier großen Polit-Talkshows des Staatsfernsehens entscheidend, also „Anne Will“, „Hart aber fair“ und „Maischberger“ in der ARD sowie „Maybrit Illner“ im ZDF.

Nach Abschluss des Jahres 2017 hat sich mein Team nun die Mühe gemacht, die Teilnehmerstruktur aller 147 Sendungen des Jahres 2017 der genannten Talkshows zu analysieren.

Das Ergebnis ist, um es vorweg zu nehmen, erschreckend – und zwar im Hinblick auf das Demokratieverständnis der beiden Sendeanstalten wie auch der vier beteiligten Redaktionen. Oberstes Ziel in diesem wichtigen Wahljahr scheint nämlich gewesen zu sein, unsere aufstrebende Bürgerpartei mehr oder weniger aus dem öffentlichen Diskurs zu verbannen. Die Kennzahlen, die nun vorliegen, sprechen jedenfalls eine ganz klare Sprache: Man redet in den Sendungen ÜBER die AfD (und zwar stets abwertend), aber so gut wie nie MIT der AfD, damit die Zuschauer sich eben kein eigenes Bild von unserer Partei machen können.

Nehmen Sie zum Beispiel das ZDF mit seiner einzigen großen Polit-Talkshow „Maybrit Illner“: Einschließlich der sogenannten „Illner intensiv“-Sondersendungen vor der Wahl gab es insgesamt 45 Ausgaben dieser Sendung – übrigens Rekord unter den genannten Talkshows.

Das ist aber nicht der einzige Rekord beim ZDF: Man hat es dort tatsächlich geschafft, uns aus 43 (!) dieser 45 Sendungen herauszuhalten. Das sind fast 96 % aller Sendetermine, die stattgefunden haben, ohne dass die AfD ihren Standpunkt selbst darlegen konnte!

In Anbetracht der Verpflichtungen, die sich für das ZDF hinsichtlich einer ausgewogenen Berichterstattung ergeben, kann man hier mit Fug und Recht von einem Skandal sprechen.

Insbesondere, wenn man sich anschaut, wie häufig Vertreter der Union in diese Sendung eingeladen werden: In den genannten 45 Sendungen gab es sage und schreibe 47 Teilnehmer von CDU und CSU. Ja, Sie haben richtig gelesen: Mehr Teilnehmer als Sendungen!

Das liegt daran, dass Frau Illner gerne auch mal mit zwei Unionspolitikern gleichzeitig talkt. Lediglich in drei Sendungen hatte sie niemanden aus der Union zu Gast.

Dafür hatte sie in zwei Sendungen Vertreter der sogenannten „BIG-Partei“ zu Gast – eine islamische Kleinpartei, der man offenbar zu einem gewissen Popularitätsschub verhelfen wollte.

Besonders unangenehm fällt schließlich noch auf, dass das Ergebnis der Bundestagswahl, welches uns zur drittstärksten Kraft und möglicherweise nun sogar zum Oppositionsführer gemacht hat, bei Frau Illner hinsichtlich der Teilnehmerstruktur komplett ignoriert wird: Seit der Bundestagswahl durfte kein einziger – kein einziger! – Vertreter unserer Bürgerpartei mehr an diesen GEZ-finanzierten Gesprächsrunden teilnehmen.

Das ist wahrlich unglaublich – wofür zahlen die Bürger eigentlich ihre Zwangsgebühren? Für Merkel-konforme Inszenierung und Hofberichterstattung?

Wer nun aber glaubt, in der ARD sei es spürbar besser, täuscht sich leider – es sind bestenfalls Nuancen: Bei „Hart aber fair“ wurden wir zu 37 Sendungen viermal eingeladen, bei „Maischberger“ zu 34 Sendungen ebenfalls viermal, bei „Anne Will“ dagegen zu 31 Sendungen nur lächerliche zweimal.

Insgesamt waren Politiker 350 mal zu Gast in den Sendungen. Unangefochtener Spitzenreiter sind Politiker von CDU und CSU, die es auf 128 Teilnahmen brachten, gefolgt von 89 Teilnehmern der SPD, 52 der Grünen (das sind enorme 14,9% – mit welcher Berechtigung eigentlich?), 39 der FDP und 30 von den SED-Nachfolgern „Die Linke“.

Lediglich zwölf Teilnahmen unserer Bürgerpartei entsprechen gerade einmal 3,4% der Politiker in den großen Talkshows des Staatsfernsehens. Das hat dann mit dem Bürgerwillen und demokratischer Repräsentanz von Millionen Wählern schlicht nichts mehr zu tun.

Offenbar mag man uns in den Fluren des Staatsfunks nicht besonders. Es dürfte aber von den hoch bezahlten Protagonisten des GEZ-Fernsehens wohl nicht zu viel verlangt sein, ihre persönliche politische Meinung an der Pforte ihres Senders für die Dauer ihrer Arbeitszeit abzugeben, denn diese Journalisten gehen – wie Millionen andere Menschen auch – einem Beruf nach, der eine professionelle Arbeitseinstellung erfordert.

Man stelle sich nur einmal vor, ein Busfahrer würde sich weigern, Passagiere zu befördern, weil er um ihre AfD-Affinität weiß! Das darf nicht sein, und genauso wenig darf es sein, dass eine Partei, die für Millionen Deutsche spricht, weiterhin aus dem öffentlichen Diskurs verbannt wird.

Zeit, die neuen Realitäten im Politikbetrieb des Landes anzuerkennen. Zeit, den Unsummen an GEZ-Gebühren objektive Berichterstattung folgen zu lassen. Zeit für die #AfD.

Wandere aus, solange es noch geht!
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