50.000 genitalverstümmelte Frauen leben jetzt in Deutschland

Foto:Durch Maren Winter/shutterstock
Genitalverstümmelung (Foto:Durch Maren Winter/shutterstock)

In Hessen wurden fast 600 Fälle von Genitalverstümmelung entdeckt, die Dunkelziffer soll deutlich höher sein.

572 Fälle von Genitalverstümmelung bei Mädchen und Frauen sind in Hessen allein in 2016 aktenkundig geworden, das gab jetzt das Sozialministerium Wiesbaden bekannt.

Das Bundesfamilienministerium vermutet laut einer Studie aus dem vergangenen Jahr, dass – dank Zuwanderung –  inzwischen 50.000 Frauen in Deutschland leben, die Opfer der barbarischen Praxis geworden sind.

Die Frauen stammen meist aus Ägypten, Eritrea, Somalia, Äthiopien, Mali und dem Irak.

Mehr als 90 Prozent der Mädchen und Frauen in Ländern wie Ägypten, Dschibuti, Guinea, Sierra Leone, Somalia und Nordsudan sollen beschnitten sein.

In Deutschland angekommen, ist die Gefahr, verstümmelt zu werden für die Mädchen nicht vorbei – das diese Körperverletzung hier explizit verboten ist und mit einer Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr geahndet wird, beeindruckt die Täter wenig. Und so wird vermutet, dass zwischen 1500 und 5800 Mädchen auch hier Gefahr laufen, beschnitten zu werden.

Notwendige Operationen werden von den Krankenkassen übernommen, wenn die Frau oder das Mädchen über eine Asylberechtigung verfügen. (MS)

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