Von Boko Haram entführte Mädchen nach islamischer Gehirnwäsche: „Wir kommen nicht zurück zu euch“

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Die von Bodo Haram 2014 entführten Mädchen (screenshot youtube)

Boko Haram hat ein neues Video veröffentlicht, auf dem 14 – islamisch korrekt vollverschleiert – der vor fast vier Jahren entführten 276 im nigerianischen Chibok Schulmädchen gezeigt werden. Drei von ihnen sollen schwanger sein.

Es ist das erste Lebenszeichen seit Mai vergangenen Jahres. Damals hatte in einem Boko Haram Video eine Frau mit einer Waffe behauptet, eines der entführten Mädchen zu sein und auch verkündet, sie werde nicht zu ihren Eltern zurückkehren.

„Wir sind die Chibok-Mädchen und wir werden nicht zu Euch zurückkommen“, erklärt eine junge vollverschleierte Frau mit monotoner Stimme.

Die junge Frau in dem jüngsten Video erzählt, alle Mädchen seien nun mit dem korangläubigen Boko Haram Führer Abubakar Shekau verheiratet.

„Wir leben sehr komfortabel. Er beschützt uns und versorgt uns mit allem was wir brauchen. Wir entbehren nichts“, so die Vollverschleierte in dem Video, über das die britische dailymail berichtet.

„Uns tun die anderen Chibok Mädchen leid, die nach Nigeria zurückgegangen sind. Allah hat euch gesegnet und ins Kalifat gebracht, um ihn zu ehren. Doch ihr habt entschieden zu den Ungläubigen zurückzugehen“ erzählt sie weiter, ohne Emotion zu zeigen.

Die Islam-Anhänger hatten im April 2014 276 Schulmädchen aus der mehrheitlich von Christen bewohnten Stadt entführt. 59 von ihnen gelang noch in den ersten Stunden die Flucht. Insgesamt konnten bisher 107 Mädchen durch Verhandlungen der nigerianischen Regierung mit dem IS befreit oder ausgetauscht werden. (MS)

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