Kandel und die Banalität des Bösen!

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Hier sehen Sie einen typischen Bereicher Foto: Durch Darko-HD Photography/Shutterstock

Stockholmsyndrom kranke, gleichgeschaltete Medien wie die ARD präsentieren uns das BÖSE im politisch korrekten Kleid der Banalität

Von Klaus Lelek

Mit ihrem Buch „Banalität des Bösen“ hat die jüdische Philosophin Hannah Arendt Anfang der 60ziger Jahre einen völlig neuen Blickwinkel auf Grausamkeiten und Brutalität entwickelt. Auf der einen Seite Leichenberge, bis zum Skelett abgemagerte Menschen, vergaste wehrlose Frauen wie die Künstlerin Elfriede Lohse Wächtler, der man erst die Eierstöcke rausschnitt, um sie hernach kaltblütig zu ermorden, widerwärtige Experimente mit Behinderten… Und auf der anderen Seite den adretten, unauffälligen Buchhaltertyp Eichmann, der mit seiner modischen Hornbrille auch gut hinter den Schreibtisch einer heutigen Behörde passen würde. Auch ein Ministeramt wäre denkbar. Als Hannah Arendt diesen unauffälligen Mann 1961 im Gerichtssaal von Jerusalem sah und seine schizoiden Klimmzüge sich mit bürokratischen, rhetorischen Erklärungsmustern aus der Verantwortung zu stehlen beobachtete, fiel ihr spontan der Begriff „Banal“ ein.

Das Böse kommt im korrekten Kleid der Banalität daher. Kritiker warfen ihr vor, mit dieser Aussage würde sie das Böse banalisieren. Heute muss man den Kritikern teilweise zustimmen, denn eine ganze Generation von Politikern, Juristen und Journalisten, allesamt aus dem linksgrünen Lager, bemühen sich in gleichgeschalteten Medien, die nicht mehr einer objektiven Berichterstattung dienen, sondern reine Staatspropaganda-Apparate sind, dem Bösen einen banalen Anstrich zu geben. So wird bei der von langer Hand vorbereiteten, heimtückischen Messerattacke, die an das Schächten von Schafen erinnert, dass harmlos klingende Wort „Beziehungstat“ benutzt. Die Bandbreite dieses Begriffes reichen jedoch von einer Ohrfeige bis hin zum Abschlachten ungehorsamer Töchter und Partner, die keine Beziehungstaten sind, sondern gelebte Moralvorstellung von Männern, die Frauen wie Zuchtvieh behandeln bei gleichzeitiger Verhöhnung liberaler Gesetze und westlicher Werte.

Diesem verharmlosenden, relativierenden System folgen fast alle Meldungen über den tagtäglichen Terror eingesickerter „Migranten“: Auf der einen Seite – vergleichbar mit der Grausamkeit der Gestapo – die Brutalität der Täter, die Ihre Opfer mitten ins Gesicht treten, vor den Augen des Partners vergewaltigen, ertränken, verätzen, verbrühen, heimtückisch niederschlagen und lebendig unter Steinen begraben, sie mit Benzin übergießen und anzünden, blind prügeln, an Autos hängen und halbtotschleifen, vor Züge stoßen… und auf der anderen Seite die Banalität in der Bewertung der Tat, die Banalität der Täter und die Banalität der Sprache, die benutzt wird um sie in Grautönen verblassen zu lassen, damit sie am Ende so harmlos erscheinen wie das Auftreten von Eichmann im Sinne einer Hannah Arendt. Optisch verpixelt aber auch sprachlich. Zum Beispiel als „Südländer“ oder „Männer“ bekleidet mit „unterschiedlichen Kleidungsstücken“. Denn alles andere, wäre ja Rassismus und rechte Stimmungsmache.

Da erzählt eine Augenzeugin wie Mia in Kandel verzweifelt schrie, als sie mit einem zwanzig Zentimeter Kochmesser regelrecht zerschnitten wurde, während gleichzeitig bei einigen gleichgeschalteten Medien sinngemäß der Tenor vorherrschte: „Noch herrscht über die Hintergründe der Tat Unklarheit“. Auch so eine banale Floskel, die man mit einem Satzbausteinkasten, wie er auch heute noch in den Nachrichtenredaktionen verwendet wird, auf die Floskel „Noch herrscht über die mutmaßliche Beziehungstat Unklarheit“ erweitern kann. Dabei versuchen die Medien, allen voran die ARD den kulturtypischen Background der Gewaltorgie mit Verweisen auf das „Teenager-Alters“ des „mutmaßlichen Täters“ zu verwischen, bauen ein Schutzraum, der schon jetzt zwischen den Zeilen ahnen lässt, was die Stockholmsyndrom kranken Journalisten den Richtern empfehlen. Das klingt sinngemäß etwa so: Fasst den Armen nur nicht so hart an. Er ist wirklich erst 15 und wie alle unbegleiteten Flüchtlinge am 1. Januar geboren. Ein Neujahrskind. Die wahren Verbrecher sind die angeblichen Rechten, die Kandel mit Hassparolen untersichermachen. Dabei werden Briefe bis zur Unkenntlichkeit verfälscht und Zitate aus dem Zusammenhang gerissen mit dem Ziel Menschen, die nach hunderten ähnlicher Fälle eine radikale Kehrtwende und schonungslose Ursachen-Aufklärung fordern mundtot zu machen und zu diskreditieren.

Machtmenschen, die keine Argumente mehr haben, um ihr Versagen zu kaschieren, greifen wie im Fall Kandel zu den Mitteln der Verfälschung, Verschleierung und sogar Lüge. Ähnliches geschah 2016 nach der berüchtigten Silvesternacht in Köln. Dank der Gegenöffentlichkeit, Bloggern und anderen Kämpfern für die Meinungsfreiheit bekamen die banalen Täter einen Namen: Sexmob und Nafris. Seitdem ist die Nennung von Herkunft und Hautfarbe, Religion und kultureller Background bei einigen Medien kein Tabu mehr. Das Böse hat seine Banalität verloren. Es hat einen Namen und eine Herkunft, man erkennt seine Umrisse und Ausmaße. Selbst wenn einige gleichgeschalteten Gazetten immer noch Nebelbomben werfen. Irgendwann ist die Munition verbraucht. Irgendwann hat man kein weißes Pulver mehr, um das Blut aufzusaugen, das sich Tag für Tag in den Rinnsteinen der Gehwege, Straßen und Plätze sammelt. Dann wird das Böse deutlich. Nicht mehr als Banalität, sondern als blutrünstiges Monster einer antrainierten, anerzogenen Menschenverachtung.

PS: Es muß eine Zeit vor Kandel und eine Zeit nach Kandel geben. Eine Zeit, wo wir uns wie VIEH abschlachten ließen,und eine Zeit, wo wir uns wehren, um wieder FREI und FRIEDLICH wie MENSCHEN zu LEBEN!!!

Wandere aus, solange es noch geht!
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