Auch für Windräder gilt: Es gibt keine Obergrenze

Foto:Durch LianeM/shutterstock
Windräder (Foto:Durch LianeM/shutterstock)

„Es gibt keine Obergrenze“ – das gilt nicht nur für sogenannte Flüchtlinge aus aller Herren Länder, sondern ebenso für über hundert Meter hohe Vogel-Schredderer, auch Windräder genannt. Viele von ihnen erreichen derzeit eine Höhe von 130 Metern und sind damit fast auf „Augenhöhe“ mit dem Wiener Stephansdom.

„Bis 2030 will die neue GroKo den Anteil von erneuerbaren Energien von derzeit etwa 30 auf dann 65 Prozent ausbauen. Und es ist auch konkret zu lesen, wie dieser Ausbau von statten gehen soll, nämlich mit gigantischen Windenergieanlagen auf hoher See und auf dem Land“, heißt es dazu in der WELT.

Auch für die Kosten, die dem Bürger aufgebürdet werden, gibt es keine Grenze nach oben. So muss er immer häufiger den sogenannten Negativ-Preis berappen, der fällig wird, wenn zu viel Strom erzeugt, nicht verbraucht wird und für Chaos am Energiemarkt sorgt. Damm bekommen Käufer der Energiebörse EEX den erzeugten Strom nicht nur umsonst – sie bekommen auch noch eine „Prämie“ von 1,12 Euro pro „gekaufter“ Kilowattstunde geschenkt.

„Je tiefer der Börsenpreis ist, desto teurer wird es mittelbar für die Bundesbürger“, erklärt Benjamin Aust, von der Technischen Universität Freiberg. Nach seinen Berechnungen wird durch die Negativpreise Strom im Wert von 80 bis 100 Millionen Euro pro Jahr über die Börse verschenkt.

Bereits fünfmal ist das in diesem Jahr, dass erst 16 Tage alt ist, passiert. Im vergangenen Jahr war das an 24 Tagen der Fall und so wird in 2018 mit einem neuen Rekord gerechnet.

Die Bundesregierung stört sich nicht weiter an den steigenden Stromkosten für den Bürger: für sie gilt weiter das alte Erich Honecker Motto „Vorwärts immer – rückwärts nimmer“. (MS)

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