So blöd kann man nicht mehr denken

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Bei IKEA und vielen Modemarken gehört es mittlerweile zum guten Ton afrikanische Models auszustaffieren und für Werbezwecke abzufotografieren. Bei IKEA sitzt fast immer ein Afrikaner mit am Tisch. Das ist in der Praxis eher ungewöhnlich, aber es kommt vor. Mein Jüngster hatte fast zwei Jahre mal eine große schicke Mulattin als Freundin und die saß bei uns zuweilen auch am Tisch. Was für niedliche Enkelchen hätte das gegeben! Die beiden haben sich irgendwann verstritten, weil das Mädchen eine harte Theatermacke hatte.

Von Wolfgang Prabel

Das permantene Multikulti mit Afrikanern in der Werbeindustrie finde ich zu belehrend. Da grinst Dr. Goebbels Volksaufklärung aus jedem zweiten Katalog. H&M hat es aber nun auch gemacht. Ein kleiner Afrikaner, angetan mit einem Nicki mit der ins Deutsche übersetzten Aufschrift „Kältester Affe“.  Das „kälteste“ hat allerdings bei der Google-Übersetzung vom englischen ins deutsche eine zweite Bedeutung: Gelassen, lässig, abgeklärt. Alles nicht so schlimm, hätte ich gedacht. H&M will uns wie die anderen Konzerne mit ätzender Multikulti-Propaganda erziehen.

Eine Woge der kleinstkarierten Empörung ist über dem Konzern zusammengeschlagen. Nicht von Identitären, die über das Übergewicht von Afrikanern in der Werbung verärgert sind, sondern von elitistischen Antirassismusexperten. Ob die ihren Aktivismus zu Ende gedacht haben?

Es könnte sein, daß die Werbebranche den Afrikaner auslistet, wenn seine Präsenz solchen massiven unkalkulierbaren Ärger verursacht. Wenn du einem weißen Mann ein Nicki mit der Aufschrift „Blödmann“ anziehst, regt sich in den Medien kein Mensch auf. Anders bei einem Farbigen. Zu riskant den zu fotografieren. Und die Schwelle zum Nogo sinkt ständig. Du kannst den NGOs nichts mehr recht machen. Die radikalisieren sich ständig. Die Welt ist wieder mal aus den Fugen.

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