„Die Ohrfeige des Jahrhunderts“

Jerusalem (Bild: FLASHPACKER TRAVELG; CC BY-SA 2.0; siehe Link)

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas bezeichnete die US-Entscheidung pro Jerusalem als „Ohrfeige des Jahrhunderts“. Die bisher geltenden Friedensverträge würden nun überdacht, so Abbas.

Bei einem zweitägigen Treffen des PLO-Rats hat sich Palästinenserpräsident Mahmud Abbas nochmals heftig über die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch US-Präsident Donald Trump beschwert und dies als „Ohrfeige des Jahrhunderts“ kritisiert. Trump habe die Jerusalem-Frage mit einem Tweet vom Tisch gewischt, so die Klage. Die Friedensverträge mit Israel erklärte Abbas laut Haaretz  für „tot“.

„Unsere ewige Hauptstadt ist Jerusalem, und wir werden das Angebot nicht akzeptieren, stattdessen Abu Dis zu unserer Hauptstadt zu machen“, betonte Abbas. Diesen Vorort im Südosten der Stadt von Jerusalem sollen US-Vertreter den Palästinensern als Ersatz für Jerusalem vorgeschlagen haben. (SB)

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