„Tschechiens Trump“ gewinnt ersten Wahldurchgang

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Tschechischer Staatspräsident Miloš Zeman (Bild: shutterstock.com)

Tschechiens Präsident Milos Zeman, von den linksdrehenden Medie als „Tschechiens Trump“ tituliert, hat am Samstag  in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen mit deutlich mehr Stimmen als sein Konkurrent abgeschnitten.

Tschechiens amtierender Präsident Milos Zeman hat gute Chancen auf eine weitere Amtszeit. Der 73-jährige Islam- und Migrationskritier muss sich jedoch in zwei Wochen noch in einer Stichwahl gegen seinen Konkurrenten, den parteilosen Chemieprofessor Jiri Drahos, durchsetzen.

Der russlandfreundliche Staatsmann kam auf 38,8 Prozent der Stimmen. Drahos erreichte im vorläufigen Ergebnis 26,5 Prozent. Zeman trat am Nachmittag vor die Presse. Er dankte seiner Frau, dem populistischen Ministerpräsidenten Andrej Babis und dem Schlagersänger Karel Gott für ihre Unterstützung im Wahlkampf.

Bis auf einen Zwischenfall sei die erste Wahlrunde ohne besondere Vorkommnisse verlaufen, berichtet n-tv: Eine barbusige „Aktivistin“ der ukrainischen Frauengruppe Femen war mit dem Ruf „Zeman – Putins Schlampe“ auf den amtierenden Präsidenten zugestürzt, als dieser dabei war, seine Stimme abzugeben. Die oberkörperfreie Vertreterin der hoch umstrittenen Femen-Bewegung wurde von einem Leibwächter überwältigte. Den Unmut zog sich Zeman von dem Nackedei zu, da er sich für ein Ende der EU-Sanktionen gegen Russland einsetzt. (SB)

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