Ein Drecksloch bleibt ein Drecksloch!

Foto: Durch Nickolay Stanev/Shutterstock
Foto: Durch Nickolay Stanev/Shutterstock

Donald Trump hat angeblich Haiti und Länder in Afrika als „Dreckslöcher“ bezeichnet. Die Diebe, Despoten und Diktaturen der Dritten Welt äußerten sich entrüstet.

von Collin McMahon

Anlass war ein Meeting mit Senatoren, die ein Einwanderungsgesetz durchdrücken wollten, um die Duldung von Flüchtlingen aus El Salvador, Haiti, Honduras und Nicaragua zu verlängern, sowie die Duldung minderjähriger Kinder illegaler Einwanderer und ein Lotterieprogramm das „Diversität“ fördern soll. Trump dagegen plädiert – wie auch die AfD und FDP – für eine Einwanderung von Fachkräften, die dem Land nützlich sind. Trump streitet ab, das Wort „shithole“ benutzt zu haben, gibt aber zu, sich „deftig“ ausgedrückt zu haben, weil der Vorschlag ihn so verärgert habe. Bezeichnenderweise wollte niemand zugeben, das angebliche Zitat an die Presse getragen zu haben – vermutlich war es einfach ein politischer Gegner von Trump aus der pro-Einwanderungsfront.

Die Opposition, Medien und die Afrikanische Union warfen daraufhin Trump „Rassismus“ vor. Ein katastrophales Land wie Haiti zu kritisieren, ist aber nicht rassistisch, wenn man die benachbarte Dominikanische Republik – das von praktisch der selben Volksgruppe bewohnt wird – gleichzeitig hochhält. Trump spricht nur aus, was alle wissen, aber keiner sich zu sagen traut: Haiti ist ein Drecksloch, wegen der Korruption, Gewalt und Verbrechen, die dort vorherrschen. Die Dominikanische Republik ist ein beliebtes Touristenziel. Das Bruttoinlandsprodukt der Dom-Rep pro Kopf ist zehnmal so hoch wie das von Haiti.

Dasselbe gilt für Afrika: Hier gibt es aufstrebende, wirtschaftlich erfolgreiche Länder, die sich mit Demokratie und freier Marktwirtschaft modernisieren, und es gibt Dreckslöcher, die die Hölle auf Erden sind. Ein Land wie Simbabwe, das einmal vom Tabakexport reich war, hat mit einer Völkermordkampagne alle weißen Farmer vertrieben, die Wirtschaft ruiniert und die Währung zerstört. Das benachbarte Tansania hat den Sozialismus abgeschafft, die Tabakproduktion von Simbabwe übernommen, und eine enorme wirtschaftliche Blüte erlebt. Das Wirtschaftswachstum von Tansania liegt bei 7,0%, das von Simbabwe bei 0,7%. Simbabwe ist ein Drecksloch.

Manche Länder, die mal wirtschaftlich spitze waren, schaffen es durch Korruption und Sozialismus, in wenigen Jahren zu Dreckslöchern zu werden. Südafrika war mal das sicherste und erfolgreichste Land in Schwarzafrika. Jetzt droht ein Völkermord gegen weiße Farmer, die in Europa nach Asyl suchen (jouwatch berichtete).

Der Politologe Bruce Gilley argumentiert sogar, der Kolonialismus habe für viele Länder unterm Strich mehr Nutzen als Schaden gebracht. Er untersucht das Beispiel von Guinea-Bissau, das 1974 die Unabhängigkeit von Portugal erstritt. Mindestens 10.000 Menschen verloren ihr Leben im sozialistischen „Freiheitskampf“ unter Amilcar Cabral. Bis 1980 hatte sich die Reisernte mehr als halbiert, von 182.000 Tonnen auf 80.000 Tonnen. Der Bruder von Cabral wurde Präsident und errichtete eine Terrorherrschaft. 1981 wurden Massengräber mit 500 Leichen von Oppositionellen gefunden. Ein Zehntel der Bevölkerung floh. Der Staatsapparat schwoll auf 15.000 Angestellte, zehnmal soviel wie die portugiesische Kolonialmacht benötigt hatte. Seitdem ist es mit Guinea-Bissau immer weiter bergab gegangen. 40 Jahre nach der „Befreiung“ von den Portugiesen, Millionen an „Entwicklungsgeldern“ für die Machthaber und einer nicht enden wollenden UNO-Friedensmission ist die Reisernte pro Kopf nur noch ein Drittel von ihrem kolonialen Höchststand. Ein Bürgerkrieg und eine Militärjunta jagt die nächste. Präsidenten werden in Guinea-Bissau in der Regel nicht durch Wahlen abgelöst, sondern durch Kalaschnikows.

Von 80 Ländern, die in den 60ern und 70ern das „Joch des Imperialismus“ abgeworfen haben, haben laut Gilley über die Hälfte einen ähnlichen Niedergang erlebt: Terror, Diktatur, Korruption und Sozialismus. Die Liste der „Dreckslöcher“ in Afrika ist so lang wie die Limousinen ihrer Potentaten, die in der Afrikanischen Union jetzt Trump verurteilen. Schlusslichter der Welt nach pro Kopf-BIP sind Somalia, die Zentralafrikanische Republik, Burundi, die Demokratische Republik Kongo, Liberia, Niger, Eritrea, Malawi, Guinea, Mosambik, Madagaskar, Guinea-Bissau, Togo, Sierra Leone, Äthiopien, Gambia, Haiti, Nordkorea, Mali, Burkina Faso, Ruanda, Benin, Südsudan, Afghanistan, Uganda, und Simbabwe. Selbst ehemals erfolgreiche britische Kronkolonien wie Kenia und Südafrika eifern immer mehr den ‚failed states’ nach.

Botswana dagegen war mal eines der ärmsten Länder der Welt, mit einem pro-Kopf-BIP von 70$ in den 1970ern. Dank unabhängiger Gerichte, einem funktionierenden Bankwesen, lukrativer Diamantvorkommen, freier Marktwirtschaft und der niedrigsten Korruption in Afrika hat Botswana seit der Unabhängigkeit das höchste Durchschnittswachstum der Welt erzielt, 5% jährlich.

Nigeriens Präsident Goodluck Jonathan hat es dafür geschafft, in seiner Amtszeit etwa 2 Milliarden $ an Militärhilfe zu veruntreuen. Mehr als 20 Milliarden $ an Erdölgewinnen sind ebenfalls spurlos verschwunden. U.a. hat er 1 Million $ von der Armutshilfe abgezwackt, um Beyoncé und Jay-Z nach Nigeria zu holen. Nigeria ist laut Transparency eines der korruptesten Länder der Welt. Das pro-Kopf-BIP ist trotz der enormen Erdölvorkommen weniger als halb so viel wie in Südafrika oder Botswana.

Ob ein Land ein „Drecksloch“ ist oder nicht hat nichts mit Rassismus zu tun. Es hat mit den korrupten Tyrannen in der Afrikanischen Union zu tun, die jetzt allen Ernstes eine Entschuldigung von Trump fordern.

 

Paul Joseph Watson: Die Wahrheit über Dreckslöcher

 

Lesen Sie auch:

Wählen Sie das Alternative Unwort des Jahres!

 

Collin McMahon ist Autor und Übersetzer. Er schreibt ein Buch über Donald Trump, das im Mai im Antaios Verlag erscheint.

Der Autor distanziert sich von allen rassistischen Kommentaren.

 

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.