Ausländer und Einheimische gehen aufeinander los

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Gewalt (Foto: Pixabay)

Sachsen/Wurzen – Am Freitagabend kam es zu einer massiven Auseinandersetzung zwischen Einheimischen und Immigranten. Der Staatsschutz der Polizei ermittelt in diesem Fall wegen besonders schwerem Landfriedensbruch. Ob ein extremistischer Hintergrund vorliege, sei noch nicht bekannt.

Zwischen zwei Gruppen soll es am Freitagabend zu einem Wortgefecht am Bahnhof der sächsischen Stadt Wurzen gekommen sein. Die Situation eskalierte, als Einheimische an der Unterkunft der Ausländer an die Tür geschlagen haben. Eine Scheibe sei dabei zu Bruch gegangen.

Danach seien rund zwölf Ausländer und etwa 30 Einheimische mit Knüppeln und Messer aufeinander losgegangen, berichtet das Nachrichtenportal von t-Online mit Berufung auf eine dpa-Meldung.  Die Einheimischen seien laut Polizeiangaben in das Wohnhaus der Ausländer eingedrungen. Hier soll es zu weiteren Attacken gekommen sein, bis die Polizei die Auseinandersetzung beendete.

In diesem Fall ermittle der Staatsschutz wegen besonders schwerem Landfriedensbruch. Es sei jedoch unklar, ob der Vorfall einen extremistischen Hintergrund hatte. Laut Polizei wurden die Personalien aufgenommen. Jedoch sei niemand in Gewahrsam genommen worden.  Ebenfalls seien zur Nationalität und dem Aufenthaltsstatus der Ausländern, sowie der genauen Herkunft der Einheimischen und dem Verlauf der Auseinandersetzung keine weiteren Informationen vorhanden. (SB)

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