GroKo: eine Regierung wie es Loriot nicht besser könnte

Foto: Durch mukphoto/Shutterstock
Die Sondierer (Foto: Durch mukphoto/Shutterstock)

Bissige Politsatire – Kurz – Knapp – Pointiert – von Freddy Kühne und Nils Kröger

Freddy Kühne schreibt:

Gaukler-Stück Groko fast wie bei Loriot: Nach „Wir schaffen das“ heißt es nun „Flüchtlingskrise ist beendet“... Und Merkel macht immer noch die Raute. Ich bin angewidert von diesen Realitätsleugnern und Tatsachenverdrehern und Illusionskünstlern a la Merkel und Schulz.

Die Zauberkünstler und Taschenspieler sind aber von ihren eigenen Tricks überzeugt:

Erst sehen sie keine Probleme. Dann werden die Kritiker der Probleme kriminalisiert. Dann werden Probleme bagatellisiert. Dann wird zensiert. Dann wird sondiert. Und schwuppdiwupp: wie von Zauberhand und Magie sind die Probleme weg

Wie wäre es, wenn sich die Gaukler selbst kriminalisieren, dann bagatellisieren um sich hernach selbst zu zensieren und nach erneuten Sondierungen selbst wegzaubern?

Mich erinnert das Ganze nur noch an das Haus der Verrückten aus Asterix und Obelix – oder gerade noch zu vergleichen mit „Neues aus der Anstalt – Lassen Sie sich einliefern“ !

Allerdings: bei Asterix und Obelix hat man wenigstens noch was zu Lachen. Und bei „Neues aus der Anstalt“ dachte man in früheren Jahren immer, dass die dort dargestellte Satire niemals Realität werden könne. … Doch irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Wirklichkeit inzwischen viel ver-rückt-er ist, als die Narretei an den Königshöfen früherer Jahrhunderte oder als die Narretei im TV heute.

Irgendwie ist es doch mehr als Mist, wenn man den eigenen klaren Kopf noch zum analytischen Denken benutzen kann und 1 und 1 zusammenzählt – und bei dem Ergebnis nicht auf einen Telefonanbieter kommt – sondern eben auf ein mathematisches Resultat – infolge von absolut logischen Denkprozessen aufgrund von rationalen Analysen , Rechenoperationen und mathematischen Berechnungen.

Solche Selbst-Denker werden von Narren zwar als ein  Stab von Experten und Weisen (Wirtschaftsweisen) weiterhin am Hofe gehalten , aber deren auf Fakten beruhende Expertisen und Warnungen werden schon seit langem ignoriert: die Narretei hat die Brücke des Schiffes Utopia erobert und bestimmt nun den Kurs des Volksschiffes und der Nation. Dabei sitzt der Elferrat mit dem Königspaar, mit Prinzen und Prinzessinnen der Macht ganz weit oben entrückt in ihrer eigenen Filterblase „Macht-Kommandobrücke“ – abgeschottet von den wirklichen Problemen an den Unterdecks… Zwar läuft die Maschine aufgrund eines auf Kredit gekauften Kraftstoffes noch immer völlig zuverlässig und rund: alle haben Arbeit, alle sind beschäftigt.  Was solls, wenn es da ein paar Eisschollen auf dem Meer gibt , die dem Schiff ein paar Kratzerchen zufügen… Ja, was soll`s ? Immer dieses ewige Rumgenörgle der Typen aus dem Radar- und Sonarraum: diese Kritiker sind nicht auszuhalten. Was die bloß immer haben.  Das Boot ist doch schließlich unsinkbar, wo also ist DA das Problem mit ein paar einzelnen Eisschollen? Das sind doch alles Einzel-Eisschollen. Einen Eisberg gibt es nicht. Und: Ja – wir schaffen das. Und ja- nochmal: der Eisberg ist gar nicht da – die Krise ist beendet.

Nils Kröger schreibt

Ohne Kommentar…

Kaum geistert das (ziemlich reale) Gespenst „Groko“ wieder durch Deutschland, erschrecken sich neben allen klar denkenden Bürgern auch die „Dauerbetroffenen“. Im Anschluss folgt der Artikel in Auszügen ohne Kommentare (lediglich Hervorhebungen). Satire pur!

Die Grünen reagieren enttäuscht auf die Sondierungsergebnisse von Union und SPD. Sie kritisieren vor allem die Kompromisse in der Flüchtlings- und Umweltpolitik. (…) „Ohne uns werden die Klimaziele krachend verfehlt, und ohne uns greift die Unmenschlichkeit in der Flüchtlingspolitik weiter um sich“, sagte die Vizepräsidentin des Bundestags, Claudia Roth (Grüne) am Freitag. Was die Grünen in zähen Verhandlungen während der gescheiterten Jamaika-Sondierungen mit Union und FDP noch abgewehrt hätten, werde nun „grausame Wirklichkeit“.

 (…) „Bei den Rückführungszentren hat sich die CSU mit ihrer Politik der Kasernierung von Schutzsuchenden durchgesetzt.“ Der Beschluss zum Familiennachzug sei „gleich doppelt grausam, wenn die völlig inhumane Aussetzung zunächst verlängert wird und dann allenfalls tausend Schutzbedürftige pro Monat nachziehen sollen“. Sie zog das Fazit: „Diese Beschlüsse sind unmenschlich und treten das Grundrecht auf Familie mit Füßen.“

 Wagenknecht attackiert die SPD

 Die Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, Sahra Wagenknecht, warf den Sondierern von CDU, CSU und SPD „krasse soziale Ungerechtigkeit“ vor. „Es soll also alles so weitergehen: Niedriglöhne, unsichere Jobs, Altersarmut. Und auf der Gegenseite: sprudelnde Dividenden und wachsende Millionärsvermögen. Noch nicht mal eine Anhebung des Spitzensteuersatzes konnte die SPD durchsetzen“, teilte Wagenknecht mit.

Nach dem Willen der drei Parteien CDU, CSU und SPD soll der Zuzug von Flüchtlingen die Zahl von 180.000 bis 220.000 pro Jahr nicht überschreiten. Zudem sollen Asylverfahren künftig in „zentralen Aufnahme-, Entscheidungs- und Rückführungseinrichtungen“ stattfinden.

Der monatelang höchst umstrittene Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus soll eng begrenzt werden. In einer Neuregelung soll er auf 1000 Menschen pro Monat gedeckelt werden. (…)

 Herr, schmeiß Hirn vom Himmel.

 

 

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