Brennende Autos dank Indymedia: Linksextremistischer Terror geht weiter

Symbolfoto:Durch Leon Rafae/shutterstock
Brennendes Auto (Symbolfoto:Durch Leon Rafae/shutterstock)

Im August vergangenen Jahres wurde die linksextremistische Seite „linksunten.indymedia“ unter großem Tam-tam verboten. Wer glaubt, damit habe man den Linksextremisten in Deutschland einen Schlag versetzt, täuscht sich. Unter dem Namen de.indymedia werden weiterhin vermeintliche Nazis mit Foto und Wohnadresse „geoutet“.

von Marilla Slominski

Nach dem österreichischen IB-Aktivisten Martin Sellner, dessen Auto auf „mysteriöse Weise“ Feuer fing (jouwatch berichtete), trifft es nun auch Bremer IB-Aktivisten.

Am 9. Januar brannte das Familienauto von Oliver O. in Bremen völlig aus. Nur wenige Tage zuvor waren auf der linksextremistischen Seite „Indymedia“ Namen und Adressen von „Neonazis“ in Bremen bekannt gemacht worden, darunter auch die von Oliver O.

Das Auto eines weiteren “Nazis“, Marius L., wurde schwer beschädigt, Autoreifen zerstochen, die Windschutzscheibe zertrümmert.

In der Polizeimeldung heißt es dazu: „Bereits in der Nacht zu Montag zündeten unbekannte Täter ein Auto in Walle an, der Wagen brannte vollständig aus (siehe PM 0017). Die Polizei geht von einer politisch motivierten Tat aus, der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen und die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 500 Euro ausgelobt. Mittwochmorgen wurde die Polizei zu einem weiteren beschädigten Fahrzeug in Bremen-Nord gerufen. Alle vier Reifen waren zerstochen, die Windschutzscheibe zerstört. Die Ermittler gehen von einem Zusammenhang zwischen beiden Taten aus und suchen Zeugen. Die Autobesitzer werden auf einer Internetseite als Anhänger rechter Bewegungen angeprangert.“

screenshot Indymedia
screenshot Indymedia

Unterdessen machen sich die linken Mainstreampresse und linke Organisationen für ihre Indymedia-Kämpfer-gegen rechts stark. Allen voran natürlich die „Zeit“, die im Dezember titelte: „Das Verbot von Indymedia hatte politische Gründe“ und ausgiebig die Anwältin der gewaltbereiten Linksextremisten zu Wort kommen ließ, die in dem Verbot eine „Rechtsbeugung“ sieht. Auch der Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen gibt sich empört. Hier werde ein journalistisches Portal durch die Hintertür des Vereinsrechts verboten, Pressefreiheit gelte jedoch „auch für unbequeme, ja selbst für schwer erträgliche Veröffentlichungen“, so Christian Mihr in dem Artikel.

„Dabei ist die Pressefreiheit einst geschaffen worden, um zu verhindern, dass unbequeme Inhalte unterdrückt werden können,“ schreibt ausgerechnet die Zeit, die mit ihrem Artikel über jouwatch, die Kampagne gegen unseren „unbequemen“ und erfolgreicher werdenden News-blog eröffnete, immerhin mit dem Ziel jouwatch finanziell zu schaden und so zum Schweigen zu bringen.

 

screenshot IB Facebook
screenshot IB Facebook

Die Hatz auf Andersdenkende in diesem Land geht jedenfalls weiter – auch mit Hilfe von Portalen wie Indymedia, gegen die von Seiten der Politik und Justiz nur kurzfristig, halbherzig und öffentlichkeitswirksam vorgegangen wird. Die ausgebrannten Autowracks sind die stillen Zeugen dieses „gerechten Kampfes gegen rechts“.

 

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