Uni Potsdam: Linksextremistischer Angriff auf Mitarbeiter eines AfD-Abgeordneten

Bild: Screenshot
Linkes Verständnis von "Protest" an der staatlichen Universität Potsdam (Bild: Screenshot)

Potsdam – Oliver Günther, Präsident der Universität Potsdam hatte am Mittwoch zum Neujahrsempfang der Universität Potsdam ebenfalls AfD-Politiker eingeladen. Obwohl er „nichts, aber auch gar nichts mit den Positionen der AfD gemein habe“, gelte– auch bei unliebsamen Meinungen – die Redefreiheit an der staatlichen Hochschule, so Günther bei seinem Vortrag.

Es sei ihm wichtig, gerade auf einem akademischen Campus allen das Recht auf Präsenz und freie Rede einzuräumen: „Auch denen, denen man nur ungern zuhört.“ Ein Grüppchen aus rund 60 linken Studenten und „Aktivisten“ konnten mit der vermeidlich demokratischen Auffassung des Präsidenten offensichtlich nichts anfangen und demonstrierten gegen die Anwesenheit von AfD-Politikern beim Neujahrsempfang der Uni mit den immer gleichen Sprüchen auf ihren immer gleichen Transparenten.

Der mit einem SPD-Parteibuch ausgestattete und durch Steuergeld finanzierte Uni-Präsident begrüßte „außerordentlich“, wenn die Studenten von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch machten, so die Märkische Allgemeine (MAZ) in ihrem Bericht.

Wie Linke ihr „Recht auf freie Meinungsäußerung“ verstehen. Hochschulpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion Brandenburg, Steffen Königer und ein „Aktivist“ (Bild: Screenshot)

Linksextreme Gewalt gegen die AfD

Der gewalttätige Angriff auf einen Mitarbeiter des AfD-Landtagsabgeordneten Steffen Königer beim Neujahrsempfang durch mehrere vermummte Personen scheint dem MAZ jedoch offensichtlich nicht erwähnenswert.

Der hochschulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Steffen Königer, teilt dazu mit:

„Während drinnen im Hörsaal Toleranz gepredigt wurde, kam es draußen zu Gewalttaten. Als besonders verstörend empfand ich, dass die FDP-Bundestagsabgeordnete Linda Teuteberg mit Desinteresse reagierte, als ich sie über den Angriff informierte. Leichtsinnig war es, dass bei der Veranstaltung kein Sicherheitsdienst anwesend war, obwohl die möglichen Gefahren durch die angekündigte Demonstration bereits im Vorfeld bekannt waren. Ohnehin wirft es auf das politische Klima in Deutschland und speziell auf die Universitäten ein fatales Schlaglicht, wenn Veranstaltungen an Hochschulen aufgrund einer kleinen linksextremen Minderheit künftig nur noch unter Polizeischutz stattfinden können. Die Universität ist ein Ort der Bildung, keiner für Extremisten, die keine Meinung außer ihrer eigenen zulassen“, so der AfD-Politiker Königer, dessen Mitarbeiter wegen des Übergriffs Strafanzeige erstattet.

Qualität linken Protestes (Bild: Screenshot)

Es sei ein unerträglicher Zustand, wenn Angriffe linksradikaler Schlägertruppen auf demokratisch legitimierte Parteien sowie auf deren Vertreter und Mitarbeiter zum vermeintlichen Normalzustand in Potsdam und anderswo werden, so Königers Parteikollege Andreas Kalbitz, Fraktionsvorsitzender der AfD-Brandenburg und Beisitzer im Bundesvorstand seiner Partei.

„Diese Angriffe können nur mit einer konsequenten Null-Toleranz-Strategie beantwortet werden. Das Desinteresse sowohl von Altparteienvertretern als auch von konkret für die Sicherheit politisch Verantwortlichen – wie in diesem Fall SPD-Innenminister Karl-Heinz Schröter – ist ein bezeichnendes Indiz für eine gefährliche Unterscheidung in „gute Gewalt“ und „schlechte Gewalt“, je nachdem, wen es trifft“, so Kalbitz. Für die AfD-Fraktion sei klar: Politisch motivierte Gewalt, egal welcher Couleur, verdient nur eine Antwort: Null Toleranz und die Bekämpfung dieser Gewalt mit Hilfe aller rechtsstaatlichen Mittel.“ (SB)

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