TERRORISTEN ABSCHIEBEN, WEIL FOLTER UND BESTRAFUNG DROHEN? DAS GEHT JA MAL GAR NICHT! DAS IST VOLL NAZI …

Foto: Durch Yuriy Seleznev/Shutterstock
Bestens aufgehoben: Islam-Terroristen in Europa (Foto: Durch Yuriy Seleznev/Shutterstock)

Neues aus Absurdistan von Iris N. Masson

Das geht ja mal gar nicht, dass jetzt auch noch verurteilte Terroristen in ihre Heimat abgeschoben werden, weil ihnen dort Folter oder unmenschliche Behandlung oder gar Knast drohen könnten. Wo kämen wir denn da hin, so leichtfertig unsere leidvoll erkämpfte internationale Reputation von totalitärer Humanität auf´s Spiel zu setzen, nur weil ein in Deutschland geborener und aufgewachsener Türke (30), der alle Merkmale einer gelungenen Integration aufweist – insbesondere hinsichtlich Kenntnis der Jurisprudenz –, mal auf Abwege geraten ist. Nur weil er sich zufällig mit der Terror-Bande Dschunūd asch-Schām, verbündet mit der al-Nusra-Front, gemein gemacht, sich irrigerweise identifiziert mit ihren Gräueltaten, sie der Anklage zufolge zudem mit erheblichen Summen finanziell unterstützt haben soll. War bestimmt nur `ne falsche Kontonummer.

Es spricht ganz einfach für unseren Staat, dass er in seiner weisen Vorausschau nun erstmal prüft, ob dem guten Mann nicht etwaige Unbill erwartet in dem Land seiner Väter, wie es in der Urteilsbegründung des Bundesverfassungsgerichtes in Karlsruhe vom vergangenen Dienstag heißt, bei dem der brave Türke Verfassungsbeschwerde gegen sein 2015 vom Kammergericht Berlin gefälltes Urteil von dreieinhalb Jahren Haft eingelegt hatte.

Wer jetzt in dem tapferen Mann eine tickende Zeitbombe auf zwei freien Beinen sieht, der immerhin Rechtsschutz und die Segnungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte sowie die Hilfe von Amnesty International und natürlich die der über alle Zweifel erhabenen deutschen Rechtssprechung genießt, der ist nazi. Aber sowas von! Sagen wir´s frei nach Christian von Morgenstern: Muselmann trotz seiner Listen, zugetan den Salafisten, sich erhebend und gediegen freie lebend, wagt, die Staatskunst anzuklagen, er, Vertreter fremder Blagen? Oder war etwa verboten, hier Lebendige zu Toten umzuwandeln – kurz und schlicht: Dürfen das Terroristen nicht? Eingehüllt in blinde Tücher, prüft Justitia ihre Bücher. Und sie kommt zu dem Ergebnis: „Nur ein Traum war das Erlebnis. Weil“, so schließt sie messerscharf, „nicht sein kann, was nicht sein darf.“

http://www.lvz.de/Nachrichten/Politik/Richter-ruegen-Abschiebung-von-Islamisten

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